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Vegan in der Schwangerschaft

Und wie ernährst du dich jetzt? Kann du weiterhin vegan essen? Musst du auf besondere Dinge achten? Wie bekommst du denn alle wichtigen Nährstoffe? Was sagt deine Frauenärztin?

Diese und weitere Fragen wurden mir mit der Bekanntgabe meiner Schwangerschaft gestellt. Alles verständliche Fragen, wenn man sich mit solch einer neuen Situation konfrontiert sieht. Alles Fragen die auch ich mir im Vorfeld stellte, deren Antworten ich insgeheim aber eigentlich schon kannte.

Wie ist es denn vegan in der Schwangerschaft zu leben? Eine Frage, die ich euch heute aus meiner persönlichen Sichtweise beantworten möchte. Ganz wichtig dabei ist mir zu sagen, dass dieser Beitrag ausschließlich meine persönliche Erfahrung widerspiegelt. Jede Frau erlebt ihre Schwangerschaft unterschiedlich, verfolgt andere Ansätze und trifft andere Entscheidungen. Meine Haltung ist ganz sicher nicht für jeden passend, war für mich aber der ideale Weg. Ein Weg die Schwangerschaft in vollen Zügen genießen zu können, die eigenen Werte trotzdem nicht komplett über Bord zu werfen und sich einfach gesund und wohl zu fühlen.

Gleich zu Beginn der Schwangerschaft musste ich feststellen, dass sich mein komplettes Wertesystem zu wandeln beginn. Aufeinmal wirkte alles was bisher so leicht und klar erschien viel komplizierter, warf mehr Fragen auf und wurde wieder und wieder infrage gestellt. Aufeinmal entschied ich nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für ein kleines Menschenwesen, welches auf mich angewiesen ist.

Ja, ich hatte am Anfang einige Sorgen, ob ich denn das Richtige tun würde und wie ich am besten entscheiden soll. Ich wollte unbedingt weiterhin vegan leben und meinen Werten treu bleiben, merkte aber auch, dass ich das „Korsett“ etwas lockern musste. Ich wollte mir nicht vorhalten lassen, dass mein Lebensstil die Entwicklung meines Kindes beeinträchtigt und meine Entscheidungen rein egoistischer Natur sind. Was würde mein Mann davon halten, was meine Familie und Freunde und was meine Ärztin?!

Alles eine Frage der richtigen Nährstoffzufuhr

Glücklicherweise stieß ich bei allen Parteien auf Verständnis und erfuhr nirgendswo Ablehnung oder arge Skepsis. Sogar meine Ärztin war mit meiner Ernährungsweise einverstanden und wies mich lediglich auf ein paar wichtige Punkte hin (ja vielleicht sagte sie auch, dass ich mir überlegen soll Milch und Käse ab und zu zu essen, aber das überlesen wir jetzt 😛 ). Das Positive war, dass sie selbst Vegetarierin ist und meine Einstellung somit ganz gut nachvollziehen konnte. Auf Vitamin B12, Eisen und Calcium sollte ich jedoch dringend achten. Also checkte ich nochmal die Lebensmittel, die ich oft aß und änderte das ein oder andere Produkt ab bzw. nahm es öfter mit auf meine Speisekarte.

Meine tägliche Eisenzufuhr war von vornherein ziemlich gut, den Calcium Bedarf stellte ich durch mit Calcium angereicherte Pflanzendrinks sicher und aß deutlich mehr Kohlsorten, die viel Calcium enthalten. Der Vitamin B12 Bedarf wurde über meine Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere abgedeckt und ich besorgte mir eine mit Vitamin B12 angereicherte Zahnpasta, um zusätzlich aufzustocken. Der Verlauf der Schwangerschaft zeigte mir, dass ich scheinbar alles richtig zu machen schien. Meine Blutwerte waren durchweg perfekt.

Es ging mir (bis auf die ersten üblen Wochen) blendend, ich fühlte mich gesund und fit und hatte den ganzen Tag ausreichend Energie. Mein Baby wuchs vorbildlich heran, sah gesund aus und entsprach genau dem, was eine Frauenärztin bei der Untersuchung sehen möchte. Ein vollkommen gesundes Menschlein, mit allem drin und dran. Genauso wie es sein soll.

Neben dem bereits angesprochenen Nährstoffbedarf war eine gesunde und ausgewogene Ernährung natürlich auch sehr wichtig. Eine große Umstellung war dies für mich nicht, da ich bereits vorher ziemlich gesund aß. Ausnahmen gab es natürlich auch mal. Eine Pizza, Schokolade oder ein leckeres Teilchen vom Bäcker haben schließlich noch niemandem geschadet. Solange der überwiegende Teil gesund und ausgewogen ist, alles kein Ding.

Aß ich denn jetzt weiterhin vegan, oder nicht?!

Meine 100% vegane Ernährung wandelte sich. Ein Schock für jeden konsequenten Veganer – ich weiß! Das ist mir aber vollkommen wurscht, da ich feststellen musste, dass ab und zu ein paar Ausnahmen mir einfach gut getan haben. Besonders in den ersten (kotzüblen) Wochen, wo ich oft nicht viel essen konnte und irgendwie immer Hunger hatte, tat ein gutes Käsebrot wahre Wunder. Plötzlich war alles wieder in Ordnung, der Hunger verflog und mir ging es wieder gut. Auch wenn ich unterwegs war und Hunger bekam, war ich mit einer vegatarischen Alternative vollkommen zufrieden. Ohne Baby im Bauch wäre ich so lange umher geschlichen, bis ich halbwegs etwas vernünftiges, dafür aber veganes zu Essen gefunden hätte. Dies wollte ich mit Baby im Bauch nicht tun. Mir war es wichtiger mein Baby und mich satt zu machen, etwas gesundes zu essen und dafür ab und an auch mal eine vegetarische Ausnahme zu machen.

Wenn mich jemand fragen würde, dann würde ich mich zu 80% – 90% vegan in der Schwangerschaft bezeichnen. Die restlichen Prozente wurden mit vegetarischen Optionen aufgefüllt und das empfand ich als absolut richtig für mich. Dazu muss ich auch sagen, dass bei allen vegetarischen Produkten die ich Zuhause aß, ich sehr auf die Herkunft und Herstellung achtete. Wenn ich schon tierische Produkte aß, dann nur unter einigermaßen vertretbaren Bedingungen. Ganz ohne ist selbstverständlich besser, aber immerhin ein kleines bisschen drauf geachtet als gar nicht!

Das Wichtigste in der gesamten Schwangerschaft war für mich, mich stets wohl zu fühlen. Mich nicht für irgendetwas rechtfertigen zu müssen und auf mich und mein Baby zu hören. Ich bin zu 100% froh über meine Entscheidungen und kann heute – mit einem vollkommen gesunden Baby im Arm – sagen, dass ich alles richtig gemacht habe. Auch bei einer nächsten Schwangerschaft würde ich diesen Weg immer wieder wählen.

Die Stillzeit

Natürlich beginnt jetzt eine weitere wichtige Zeit für’s Baby – die Stillzeit. Auch hier ist es super wichtig alle Nährstoffe aufzunehmen, die das Kind braucht und es mit guter Muttermilch zu versorgen. Für diese Zeit werde ich meine vegan/vegatarische Ernährung fortsetzen. Noch etwas mehr vegetarisch als zuvor, da ich sonst echt schwer meinen zusätzlichen Kalorienbedarf decken kann und von einigen Nährstoffen noch mehr aufnehmen muss, als in der Schwangerschaft. Wie es danach weiter geht mag ich noch nicht mit vollkommener Sicherheit sagen. Mein Ziel ist es aber zu einer 100% veganen Ernährung zurück zu kommen. Solange ich nur für mich alleine entscheiden muss, wird dies immer meine erste Wahl sein.

Welche Erfahrungen habt ihr denn mit veganen Schwangerschaften? Habt ihr eventuell noch weitere Fragen, die ich euch beantworten kann? Mich würden ein paar andere Meinungen dazu ja brennend interessieren!

Bis bald ihr Lieben!

Baby und Nachhaltigkeit

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Den eigenen Alltag so nachhaltig wie möglich zu meistern ist die eine Sache. Hier muss man, wenn überhaupt, nur sich selbst maßregeln und gewisse Gewohnheiten verändern, um Nachhaltigkeit stärker zu fokussieren. Wenn dann ein Baby hinzukommt wird die ganze Sache gefühlt erstmal ein wenig komplizierter.

Wie soll das nachhaltige Leben mit Wegwerfwindeln, Feuchtetüchtern, Kleidung die viel zu schnell zu klein wird usw nur aussehen? Was brauche ich alles wirklich und was ist reine Geldmacherei der Babyindustrie?

Diese Fragen habe ich mir von Beginn der Schwangerschaft an gestellt und glaube für mich nun ganz gute Ansätze gefunden zu haben, die ein Baby und Nachhaltigkeit miteinander vereinbaren. Natürlich ist hiervon noch nichts erprobt und vieles kenne ich nur vom Hörensagen. Trotzdem wollte ich meine fünf Tipps für einen nachhaltigen Babyalltag mit euch schon jetzt teilen. Vielleicht helfen diese ja der ein oder anderen (werdenden) Mami und wenn ihr gute Ratschläge haben solltet, dann nur her damit! Schließlich steckt das Thema im Hause Wunschglück ja noch in den Kinderschuhen.

1. Wiederverwendbare Stilleinlagen* aus Bio Bambus

Mein großer Wunsch ist unsere Maus voll zu stillen. Da die Brust natürlich nicht immer ganz dicht ist, kann es gut und gerne vorkommen, dass etwas Muttermilch „ausläuft“. Um die eigene Kleidung davor zu schützen bedarf es Stilleinlagen. Diese gibt es oftmals als Wegwerfvariante. Eine unnötige Produktion von Müll in meinen Augen und dann weiß man noch nichteinmal welche Inhaltsstoffe man sich da auf die Brust klebt. Für mich war klar, dass ich waschbare Stilleinlagen verwenden möchte und habe mir welche aus Bio Bambus bestellt. Damit weiß ich zum einen ganz genau, womit meine Brust in Kontakt kommt und zum anderen verursache ich keinen zusätzlichen Müll. Ich bin mir schon jetzt ziemlich sicher, dass ich damit sehr gut fahren werde. Denn was sollten die Wegwerfeinlagen besser als die Wiederverwendbaren machen?

2. Stoffwindeln

Gefühlt ist dies das am meisten diskutierte Thema überhaupt, wenn es um Nachhaltigkeit im Babyalltag geht – Stoffwindeln! Dabei ist dies auch einer der Punkte bei dem man mit am meisten tun kann. Man kann Ressourcen schonen, Müll vermeiden, hautverträglichere Produkte für sein Baby nutzen und einfach nachhaltiger konsumieren. Zudem spart man sich in der gesamten Wickelzeit jede Menge Geld. Bei meinen Recherchen habe ich super viel Positives zu Stoffwindeln gelesen, weiß aber auch dass die Handhabung vielleicht etwas komplizierter sein könnte, als mit Wegwerfwindeln. Vor allem auf Reisen bin ich gespannt wie sich unsere Stoffwindeln machen werden.

Es gibt unzählige Systeme und Varianten, die man nutzen kann und ich bin mir sicher, dass es für alle Eltern die passenden Stoffwindeln gibt. Wir persönlich haben uns zunächst für die Bambino Mio All in One* als Nachtwindeln und die  Blueberry Capri Überhosen* in Kombination mit den entsprechenden Einlagen für den Tag entschieden. Wieviele man braucht, worauf man achten muss etc. kann ich euch natürlich noch nicht zu 100% sagen, aber folgendes Video fand ich zur Orientierung sehr gut. Ich denke, sobald wir unsere ersten Erfahrungen mit den Stoffwindeln gemacht haben, werde ich auch mal einen Beitrag hierzu schreiben. Bis dahin freue ich mich schon auf den ersten Praxistest – auch wenn es hier um Windeln geht 😛

3. Mulltücher und wiederverwendbare Waschlappen

Feuchtetücher scheinen auf den ersten Blick super praktisch zu sein und die beste Möglichkeit, um das Baby sauber zu machen. Für Unterwegs ist dies vielleicht auch so, aber Zuhause kann man einfach auf wiederverwendbare Waschlappen und Mulltücher umsteigen. Ihr vermeidet Müll und wisst welche Stoffe an euer Baby kommen. Ich finde es immer erschreckend wieviele undefinierbare Inhaltsstoffe auf der Verpackung von Feuchtetüchern stehen. Habt ihr euch diese mal durchgelesen? Für’s Erste möchte ich versuchen ausschließlich mit Wasser und Waschlappen aus Baumwolle unsere Kleine sauber zu machen. Für Unterwegs werde ich mir sicherlich eine Packung Feuchtetücher zurecht legen. Hier bin ich aber noch auf der Suche nach den geeigneten. Aktuell überlege ich mir diese Water Wipes* zu kaufen. Hat da jemand von euch Erfahrungen mit gemacht oder Tipps welche Feuchtetücher sich gut eignen und nach Möglichkeit schonend für Umwelt und Baby sind?

4. Naturkosmetik für Babys

Wenn es um die Körperpflege geht, so werde ich für unsere Maus ausschließlich auf Naturkosmetik zurückgreifen. Für den Anfang habe ich ersteinmal drei Produkte von Lavera gekauft. Eine Waschlotion & Shampoo*, eine Pflegecreme* und eine Wundschutzcreme*. Ob wir diese Sachen am Ende tatsächlich brauchen oder nicht ist noch offen. Vielleicht finden sich ja sogar noch bessere und natürlichere Produkte. Trotzdem weiß ich, dass wir erstmal für alle Fälle gewappnet sind und dann nach und nach schauen können, womit wir weiter arbeiten. In der Naturkosmetik gibt es selbstverständlich auch noch weitere tolle Marken, die Babyprodukte anbieten. Ich muss aber auch sagen, dass ich nicht 10€ und mehr für ein Duschgel ausgeben möchte. Lavera bot für mich einfach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und was Mutti mag, dass wird die Maus doch sicherlich auch mögen 🙂

5. Minimalismus & Second Hand

Wenn es um Babykleidung, Spielzeug und die Erstausstattung geht ist es ein Leichtes sich als werdende Eltern tot zu shoppen und unmengen von Geld auszugeben. Überall heißt es man brauch dies und man braucht das, dann sehen die Sachen auch alle so niedlich aus und vorsichtshalber kann man das doch mal mitnehmen. Schnapp – schon sitzt man in der Falle und steht am Ende mit jeder Menge Gerümpel da. Ich möchte es unbedingt vermeiden viel zu viel Kram Zuhause zu haben, der nachher gar nicht benutzt wird. Somit habe ich die Erstausstattung so klein wie möglich gehalten und tatsächlich nur das Nötigste besorgt.

Drei Bodys in Größe 56 und drei in 62, dieselbe Ausstattung an Stramplern, sechs Söckchen, zwei Hosen, zwei Oberteile, einen Pulli, eine Strickjacke, einen Overall und zwei Mützen. Für die Nacht dann noch einen Schlafsack und das war es. Schließlich werden wir in den ersten Tagen ganz schnell feststellen was wir wirklich brauchen und können dann immer noch dazu kaufen. Und mal ehrlich, ich finde es schon unheimlich schwer für ein Menschlein Kleidung einzukaufen, wenn ich noch nichteinmal weiß wie groß es ist. Da kann man doch nur daneben liegen, oder nicht?

Babyspielzeug habe ich bisher ausschließlich auf dem Flohmarkt gekauft. Es gibt so viele Kinderbasare, die man besuchen kann und es lassen sich dort für kleines Geld sehr nachhaltig Babysachen shoppen. Ebay Kleinanzeigen ist auch super geeignet für gebrauchte Gegenstände. Unser Babybay Beistellbett* haben wir dort zum Beispiel erworben. Und wenn man mal etwas gar nicht finden sollte, dann kann man es immer noch neuwertig kaufen.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Eindruck davon geben, mit welchen Mitteln wir versuchen trotz Baby weiterhin so nachhaltig wie möglich zu leben. Sicherlich wird dies nicht in allen Bereichen immer zu 100% funktionieren. Vor allem der Anfang wird für uns eine Lernphase sein. Immerhin gehen wir aber schonmal die ersten Schritte in die richtige Richtung. Ich bin gespannt was ich euch nach den ersten Monaten berichten werde. Welche Punkte für uns funktioniert haben, welche nicht und wie es dann im Kleinkindalter weitergeht. Schließlich kommen dann wieder viele weitere Punkte hinzu, die man berücksichtigen muss. Es bleibt spannend!!!

Bis bald ihr Lieben!

Schwangerschaftsupdate #6 / SSW 39

Nachdem es am letzten Sonntag nicht ganz so viel zu berichten gab, ist dieses Schwangerschaftsupdate #6 wieder deutlich spannender. In dieser Woche ist gefühlt ganz schön viel passiert und ich kann voller Überzeugung sagen: die Vorfreude auf unsere Zaubermaus ist so groß wie noch nie! Immerhin hat heute ihr Geburtsmonat begonnen und alleine das ist schon ziemlich crazy.

In dieser Woche standen einige wichtige Termine für uns an. Der Ultraschall bei der Frauenärztin, das Zweitgespräch im Krankenhaus für den Hebammenkreissaal und die dritte Akupunktur Sitzung. An jedem Termin erfuhren wir einzelne Neuigkeiten und daraus setzt sich aktuell ein ziemlich guter Schwangerschaftsbefund zusammen.

KW 39 – 2017 / SSW 39

Stimmung:

Meine Frauenärztin teilte mir am Dienstag einen sehr guten Befund mit und war rundherum zufrieden mit dem was sie sah. Die Maus hat nochmal an Gewicht zugelegt, das Köpfchen ist jetzt auch fest und generell sieht alles ziemlich prima aus. Die Hebamme im Krankenhaus war ebenfalls sehr angetan und bescheinigte uns ein starkes, kräftiges Mädchen – so wie die Maus gegen das Herztongerät boxte. Grünes Licht für den Hebammenkreissaal habe ich jetzt auch bekommen, was mich riesig freut. Das war für mich persönlich einer der wichtigsten Termine überhaupt.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keinerlei Wehen auf dem CTG. Da ich ja gerne alles mögliche ausprobiere, habe ich mir am Dienstag den klassischen Himbeerblättertee geholt. Dieser soll geburtsvorbereitend wirken. Sprich die Wehen ankurbeln und die Beckenmuskulatur lockern. Jetzt weiß ich nicht ob es daran lag, aber am Donnerstag bei der Akupunktur waren tatsächlich zwei Wehen auf dem CTG zu erkennnen. Die Tage drauf merkte ich auch selbst wie es ab und zu in den Rücken zog und ich teilweise schon leicht veratmen musste. Endlich sind also die Senkwehen da und Herr Wunschglück meinte, dass der Bauch wohl auch schon etwas nach unten gegangen ist.

Wie ihr seht ist also alles bester Dinge und mein Körper stellt sich schon richtig gut auf die anstehende Geburt ein. Stand heute haben wir noch knapp etwas mehr als eine Woche bis zum ET und innerlich bin ich weiterhin die Ruhe selbst. Vielleicht die Ruhe vor dem Sturm. Nur etwas mehr Ruhe zum Schlafen würde ich mir wünschen. Das ist tatsächlich der einzige Punkt, der aktuell nicht so prima läuft. Ich wache oft auf, kann dann wieder schlecht einschlafen und habe generell einen super leichten Schlaf. Das heißt bei jedem Geräusch oder jeder Bewegung liege ich schnell mal wieder wach. Ob dies wohl auch schon eine körperliche Vorbereitung auf den kommenden Schlafmangel ist?

Achja und die Nadel im kleinen Zeh habe ich gar nicht gemerkt. War total harmlos, nur dass sie „reingeklopft“ wurde war etwas unangenehm. Meine Akupunktur Hassstelle ist und bleibt die linke Wade 😛

Bis bald ihr Lieben!

Glückssalat #9 – Kürbissalat mit Physalis

Diesen Monat bin ich richtig spät dran mit meinem Glückssalat, upsi. Dafür habe ich aber einen ganz außergewöhnlichen Kürbissalat mit Physalis für euch dabei. Farblich passt er auch einfach perfekt in den nun kommenden Herbst, findet ihr nicht auch? Vorne weg – der Salat ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Ich persönlich fand ihn aber ziemlich lecker, da er einfach mal etwas anderes ist. Die Kombi aus Kürbis und Physalis ist eine Kombination aus leichter Süße und kräftiger Säure. Der Quinoa ist der neutrale Partner der ganzen Geschichte und das Basilikum gibt nochmal einen Tricken Frische hinzu. Alles in allem ist dieser Kürbissalat im ersten Moment vielleicht etwas ungewohnt, auf den zweiten Blick (oder Bissen) aber umso leckerer.

Zutaten für etwa vier Portionen:

500 g Butternuss Kürbis
1 EL Rapsöl
200 g Quinoa
Wasser
6 Physalis
1/2 Zitrone
6 Basilikumblätter
Salz
Pfeffer
(Ahornsirup)

Zubereitung:

1. Den Kürbis waschen, trocknen und schälen. Nach dem Schälen den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Anschließend den Kürbis in mundgerechte Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Rapsöl und Salz hinzugeben und die Kürbiswürfel gleichmäßig marinieren. Es sollten alle Kürbisstücke ausreichend mit Salz gewürzt sein. Beim Öl gilt, weniger ist mehr. Die Kürbisstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180 Grad Umluft für etwa 25 – 30 Minuten backen.
2. In der Zwischenzeit den Quinoa heiß abwaschen und mit der doppelten Menge Wasser für etwa 20 Minuten in einem Topf garen. Der Quinoa ist fertig, sobald das gesamte Wasser aufgesogen und verkocht ist. Nun vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
3. Die Physalis von den Blättern befreien, waschen und vierteln.
4. Den Saft der halben Zitrone auspressen. Die Basilikumblätter waschen, trocknen und fein hacken. Den Zitronensaft mit dem Basilikum vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Hieraus entsteht das „Dressing“ für den Kürbissalat. Wer es nicht ganz so sauer mag, der kann mit etwas Ahornsirup noch nachsüßen.
5. Das Dressing unter den Quinoa mischen, nochmals alles abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
6. Wenn der Kürbis goldbraun gebacken ist, diesen aus dem Ofen holen und zum Quinoa dazu geben. Die Physalis ebenfalls unterheben. Fertig!

Mit Kürbis könnte ich aktuell jeden Tag Gerichte zubereiten. Ich liiiebe die Kürbiszeit und freue mich jedes Jahr auf’s Neue darauf. Mein Liebling ist ja eigentlich der Hokkaido Kürbis, aber den Butternuss Kürbis mag ich auch sehr. Neu entdeckt haben wir in diesem Herbst den Spaghetti Kürbis. Hat den von euch schonmal jemand probiert? Den kann man ganz leicht im Ofen zubereiten und wenn er fertig gebacken ist, löst sich das Kürbisfleisch wie viele kleine Spaghetti aus der Schale. Total faszinierend und mit einer leckeren Tomatensauce die perfekte low-carb Alternative zu echten Nudeln.

Was ist euer liebster Kürbis im Herbst?

Bis bald ihr Lieben!

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Schwangerschaftsupdate #5 / SSW 38

Einen guten Abend an diesem entscheidenden Sonntag. Während ich gerade gespannt die Hochrechnungen der Bundestagswahl verfolge und enttäuscht über gewisse Ergebnisse bin, tippe ich euch noch mein neues Schwangerschaftsupdate #5 ab. Diese Woche war Baby-technisch nicht wirklich viel los, was aber ein ganz gutes Zeichen ist. Immerhin haben wir am Dienstag dann schon weitere zwei Wochen nach meinem letzten Arzttermin geschafft und der Geburt unserer kleinen Maus steht nichts mehr im Wege.

Unsere Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen und den Rest schaffen wir dann auch zu Dritt. Zumindestens wissen wir dann was wir tatsächlich brauchen und können unsere ersten Erfahrungen als Eltern machen. Wie ich euch in meinem letzten Beitrag zum Mamasein erzählt hatte, widerstrebt es mir total schon so viel anzuschaffen und im Endeffekt nicht zu wissen welche Kleidergröße wir wirklich brauchen, welche Dinge sich als hilfreich erweisen oder was nur Geldmacherei ist.

KW 38 – 2017 / SSW 38

Stimmung:

Die gesamte Woche verlief wie gesagt sehr ruhig und gut. Ziemlich viele „Wehwehchen“ haben sich vor allem in den letzten Tagen verzogen und es ist schon ein komisches Gefühl, dass der unangenehme Druck nach unten in den letzten Tagen so kaum noch zu spüren ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich deutlich mehr geschont habe, als in den Tagen zuvor. So richtig viel aktiv war ich nämlich nicht und habe mir wenn nur kleine Tagesprojekte vorgenommen. Worauf ich aktuell immer noch warte sind die ersten stärkeren Wehen. Hatte ich vor einer Woche noch vereinzelt das Gefühl, dass sie so langsam kommen, merke ich aktuell nichts mehr. Nur die „normalen“ Übungswehen merke ich wie sonst auch. Ansonsten ist aber alles tutti paletti hier in der Glücksbaby Produktion.

In der kommenden Woche gibt es zwei Termine auf die ich sehr hinfiebere. Dienstag ist wieder einmal Baby-TV angesagt und mein zweiter Termin im Hebammenkreissaal. Zum einen bin ich gespannt was meine Ärztin nun sagen wird und wieviel sich bei mir wieder getan hat und zum anderen kann ich Dienstag Abend dann endlich die Betreuung im Hebammenkreissaal dingfest machen. Danach sind dann alle Wunschtermine meinerseits geschafft und der Geburt steht nichts mehr im Wege. Mal gucken, ob sich danach dann doch mehr Wehen bemerkbar machen. Denn ich kann mir schon gut vorstellen, dass meine Psyche und der „Druck“ die Termine zu schaffen, die Geburtsvorbereitungen ein wenig zurück halten. Nicht, dass es danach dann auf einmal ganz flott geht 😛

Bis bald ihr Lieben!

Gedanken zum Mamasein

Eigentlich bin ich ein recht ausgeglichener Charakter. Ich habe mir im gesamten Schwangerschaftsverlauf wenig Sorgen um mögliche Komplikationen, die Geburt oder andere Dinge gemacht und schon gar keine Literatur dazu verschlungen. Alle Infos die ich habe, habe ich aus meinem Geburtsvorbereitungskurs, von meiner Frauenärztin und vereinzelter Recherche im Internet. Ob ich diese minimalistische Vorbereitung noch bereuhen werde weiß ich nicht. Was ich aber weiß ist, dass genau das mir am besten getan hat.

Ich wollte in der ganzen Zeit so gut wie möglich auf mich selbst vertrauen. Auf meinen Körper hören, das tun wozu ich mich in der Lage fühle und meinem Kind einen ruhigen, entspannten Platz zum Entwickeln bieten. Auf Horrorstories von anderen Müttern oder das Schüren von Ängsten hatte ich so gar keine Lust.

Dasselbe gilt auch für die Geburt. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine Geburt auch ein schönes Erlebnis sein kann und der eigene Körper das ganz gut wuppen wird. Schließlich wären wir als Spezies doch lange schon ausgestorben, wenn es nicht einer der natürlichsten Vorgänge überhaupt wäre. Und Dank der modernen Medizin heute, ist man doch eigentlich immer und überall in sicheren Händen.

Auch wenn ich die vergangenen neun Monate prima gemeistert habe, die Entwicklung meines Kindes bestens voran geht und ich eine echt gute Schwangerschaft erleben durfte, so mache ich mir aktuell dann doch ein paar Gedanken. Nicht aber über die letzten Schwangerschaftswochen oder die anstehende Geburt. Nein, vielmehr um die Zeit die danach auf meinen Mann und mich wartet.

Wie wird das sein, das Mamasein? Werden wir gute Eltern sein? Werden wir instinktiv das Richtige tun? Sind wir gut vorbereitet? Welche Charakterzüge hat unsere Maus und wird sie uns genau so lieben, wie wir sie?

Für Außenstehende klingen diese Fragen vielleicht doof und an den Haaren herbeigezogen. Tatsächlich aber beschäftigen sie mich aktuell ganz schön. Das liegt ganz sicher auch daran, dass ich im Moment viel zu viel Zeit habe, um mir solche Gedanken zu machen, aber vielleicht ist es auch wichtig sich genau damit auseinanderzusetzen?

Wir sind leider nicht in der glücklichen Lage unsere Familie in direkter Nähe zu haben und werden daher von Beginn an auf uns beide gestellt sein. Ein starkes zweier Team, welches von jetzt auf gleich mit einer ganz neuen Aufgabe ziemlich gut umgehen muss. Ich bin mir sicher wir schaffen das. Wie aber wird sich das auf unsere Beziehung auswirken? Werden wir die gleichen Ansichten haben und wie stark werden unsere Nerven beansprucht? Das sind alles Fragen, die bei mir im Kopf herumkreisen und auf die es noch keine finalen Antworten gibt. Um mich davon aber nicht verrückt machen zu lassen, versuche ich mir vorab erste Antworten durch positive Affirmationen zu geben und weiterhin auf meinen Mann, mich und unser Baby zu vertrauen. Irgendwie werden wir Drei das schon schaukeln – schließlich hat das im bisherigen Schwangerschaftsverlauf ja auch schon prima funktioniert.

Wie erging oder geht es denn euch anderen (werdenden) Mamis in den letzten Wochen vor der Geburt? Kamen euch auch so viele Fragen?

Schwangerschaftsupdate #4 / SSW 37

Eine weitere Woche mit Baby im Bauch wäre geschafft. Nun gibt es „schon“ mein Schwangerschaftsupdate #4 und die 37te Woche liegt in ein paar Tagen hinter uns. Ich muss schon sagen, die letzten Wochen in meiner Schwangerschaft sind ungemein aufregend und theoretisch könnte es jeden Moment los gehen. Dies schürt gleichzeitig die große Freude darauf das kleine Menschenwesen bald kennenzulernen, aber auch die Sorge gar nicht mehr so viel Zeit zu haben, um sich ausgiebig vorzubereiten. Am Ende geht es dann doch alles ziemlich schnell.

Gut, theoretisch liegen ja noch drei Wochen vor uns. Theoretisch, denn Frau und Kind Wunschglück scheinen sich schon schneller auf die Geburt einzustellen, als alle erwartet hätten. Big news ahead…

KW 37 – 2017 / SSW 37

Stimmung:

Am Dienstag hatte ich meine erste Untersuchung nach vier langen Wochen. Wie ich euch letzte Woche erzählt hatte, war ich ganz heiß darauf zu erfahren wie die Schangerschaft nun fortgeschritten ist. Von der letzten Untersuchung vor unserem Urlaub wusste ich schon, dass sich der Gebärmutterhals auf 3cm verkürzt hatte und ich bereits da ein wenig mehr auf mich acht geben sollte. Wir wollten ja schließlich nicht, dass unsere Maus mitten im Urlaub das Licht der Welt erblickt. Wie also sah die ganze Situation vier Wochen später aus.

Nunja, vier Wochen später ist der Muttermund bereits weich und dabei sich zu öffnen. „Oh mein Gott“ ging es mir im ersten Moment durch den Kopf „Jetzt wird es wirklich ernst“! Aufhalten würde man nun nichts mehr, aber meine Ärztin sagte, dass ein zwei Wochen mehr schon noch ganz schön wären. Ich soll mich also weiterhin gut schonen und danach stehen dann alle Ampeln auf grün.

Das Schonen klappt manchmal besser und manchmal nicht ganz so gut. Zugegeben, ich habe einfach zu viele Hummeln im Hintern, möchte alles mögliche erledigen und habe so viele Ideen was ich noch machen könnte. An manchen Tagen spüre ich dann auch ganz deutlich, dass es vielleicht doch zu viel war und verkrieche mich wehmütig auf die Couch. Mehr als eine/maxmimal zwei große Tagesaufgabe/n ist/sind einfach nicht mehr drin.

Ansonsten ist noch zu berichten, dass ich in dieser Woche meine erste Akupunktur Sitzung für die Geburtsvorbereitung hatte. Ich habe viel Positives darüber gelesen und gedacht, ich probiere es einfach mal für mich aus. Schaden kann es ja nicht. Zuvor hatte ich noch nie eine Akupunktur und wusste daher nicht wirklich was mich erwarten wird. Im Großen und Ganzen war die Sitzung gut auszuhalten, aber es ist schon etwas merkwürdig sich Nadeln genau in die empfindlichsten Bereiche pieksen zu lassen. Eine Nadel saß gefühlt recht fies am Muskel und ich hatte schon Sorge danach nicht richtig laufen zu können, oder Muskelkater zu bekommen. Am nächsten Tag habe ich aber schon gar nichts mehr davon gemerkt, was mich wiederum beruhigt hat.

Von nun an gehe ich einmal wöchentlich zur Akupunktur und hoffe, dass ich noch mindestens zwei Sitzungen schaffen werde. Schließlich wünsche ich mir ja ein goldenes Oktoberkind und möchte auch noch meinen zweiten Gesprächstermin für den Hebammenkreissaal, Ende September, wahrnehmen. Alle Daumen sind gedrückt 🙂

Bis bald ihr Lieben!

Schwangerschaftsupdate #3 / SSW 36

Leider nicht mehr aus der warmen Toskana, darf ich euch heute zum neuen Schwangerschaftsupdate #3 begrüßen. So richtig übel hat uns der Herbst hier zwar noch nicht getroffen, aber es ist schon ein großer Unterschied nach zwei Wochen voll sommerlich warmer Temperaturen, jetzt bei unter 20 Grad wieder Zuhause zu sein. Trotzdem ist es Zuhause doch immer noch am schönsten und ich habe mich in diesem Jahr tatsächlich so sehr auf Zuhause gefreut wie noch nie nach einem Urlaub.

Das liegt besonders daran, dass klar war: nach dem Urlaub wird nichts mehr wie vor dem Urlaub sein. Denn in nicht mal mehr vier Wochen wird unsere kleine Maus auf der Welt sein und alles auf den kleinen Mäusekopf stellen. Ich sag euch, die Vorfreude wächst von Tag zu Tag im Hause Wunschglück. Die kommende Woche werden wir nochmal dazu nutzen die letzten Kleinigkeiten vorzubereiten und ganz viel Qualitytime zu Zweit zu genießen. Dann heißt es nur noch abwarten.

KW 36 – 2017 / SSW 36

Stimmung:

In der vergangenen Woche ging es mir soweit wieder sehr gut. Zwar bin ich zu Fuß nicht gerade fitter geworden, aber dafür haben sich meine Übungs- und Senkwehen echt zurück gehalten. Das war schon ein beruhigendes Gefühl, da man in der ersten Schwangerschaft selbst oft schlecht abschätzen kann, ab wann etwas ernst wird oder bis wohin alles ganz normale Verläufe sind. Diese Fragen wollte ich mir vor allem in einem fremden Land nicht stellen müssen. Seit ein paar Tagen glaube ich aber die ersten Senkwehen zu spüren. Diese zeichnen sich durch ein starkes, pulsierendes Ziehen im Rücken aus. In diesen Momenten kann ich auch nicht viel mehr tun, als ruhig atmen und abwarten bis das Ziehen weg ist. Am Dienstag ist endlich mal wieder Mäuse TV bei meiner Ärztin angesagt und ich bin schon sehr gespannt was sie zu meinen Beschreibungen sagen wird. Generell bin ich gespannt wie weit die Schangerschaft fortgeschritten ist und was sie zum aktuellen Status meint. Ab dann finden die Kontrollen auch alle zwei Wochen statt. Es wird ernst ihr Lieben!

In der letzten Urlaubswoche hatte ich im Übrigen, wie angedeutet, tatsächlich auf alle größeren Ausflüge verzichtet und bin über diese Entscheidung sehr froh. Trotzdem konnten wir uns ein paar schöne Villen in der näheren Umgebung ansehen und einen Zwischenstopp am Comer See machen. Wie auf der Hinfahrt haben wir auch die Rückfahrt in zwei Abschnitte unterteilt und eine Hotelübernachtung im Como gebucht. Das war die beste Entscheidung, da es für mich von der Sitzdauer im Auto so am angenehmsten war und Herr Wunschglück nicht neun Stunden am Stück alleine Auto fahren musste. Nächstes Jahr zeigen wir dann der Maus unsere schöne Welt.

Einen schönen Sonntag Abend und bis bald!

Schwangerschaftsupdate #2 / SSW 35

Einen wunderschönen Sonntag ihr Lieben! Heute gibt es mein Schwangerschaftsupdate #2 und damit brechen nun offiziell die letzten fünf Wochen meiner Schwangerschaft an. Wahnsinn, dass unsere Maus tatächlich schon im kommenden Monat das Licht der Welt erblicken wird und wir ab dann ein Dreier-Team sind. Unser kleines Oktobermädchen. Obwohl ich den Urlaub aktuell noch in vollen Zügen genieße, kann ich es kaum erwarten in der kommenden Woche Zuhause noch ein paar letzte Dinge für unseren Schatz vorzubereiten.

Die Zeit seit dem letzten Update ist größtenteils prima verlaufen und daher bin ich recht optimistisch gestimmt, was die weiteren Wochen betrifft. Mein Bauch hat nochmal ordentlich an Umfang zugenommen. Gefühlt ist dies von heut auf morgen passiert. Es hat einfach „plöpp“ gemacht und die Maus ist ein gutes Stück größer und schwerer geworden. Auf manchen Fotos muss ich ja echt schmunzeln, da ich teilweise wie ein kleines Tönnchen aussehe 😀 Trotzdem liebe ich meinen Bauch immer noch ganz arg und werde ihn bestimmt vermissen, wenn er bald weggeht.

KW 35 – 2017 / SSW 35

Stimmung:

Den Urlaub verbringe ich hauptsächlich auf der Sonnenliege, was aktuell der beste Platz für mich ist. Zugegeben, ist dieser Urlaub deutlich anders zu den bisher erlebten. Normalerweise schaue ich mir sehr gerne mehr vom Land an, bereise unterschiedliche Städte und bummel durch die Straßen. Dieses Jahr ist dies aber nur äußerst eingeschränkt möglich. Einen Ausflug nach Lucca habe ich Anfang der Woche mitgemacht, musste aber schnell feststellen, dass es doch zu anstrengend für mich war. 35 Grad im Schatten und wenig Möglichkeiten sich zu setzen – das hatte es schon in sich.

Einen weiteren Ausflug nach Pisa musste ich am Morgen der Abfahrt leider absagen. An diesem Tag wachte ich bereits mit recht starken Unterleibsschmerzen auf. Das hatte ich bereits einmal in Deutschland und wusste daher, dass nur Ruhe und „die Füße hochlegen“ helfen werden. Um die Mittagszeit war der Spuk dann Gott sei Dank vorbei und die restlichen Tage verliefen wieder besser. Auf meinen langersehnten Traumausflug in die Cinque Terre werde ich wohl verzichten. Etwa eineinhalb Stunden Fahrzeit mit dem Auto nach La Spezia, dann ein gutes Stück Zugfahrt, viel Laufen und die ganze Tour zurück nach Hause. Ich mag das Risiko ehrlicherweise nicht eingehen, dass dieser Ausflug vielleicht doch zu anstrengend werden könnte und die aktuell gute Verfassung darunter leiden muss.

Auch wenn es mich ein wenig traurig stimmt, so viele Orte nicht sehen zu können, so genieße ich trotzdem jeden Tag hier in der Toskana. Immerhin ist das Wetter traumhaft und ich kann mich nochmal richtig entspannen. Es könnte also deutlich schlimmer sein. Davon abgesehen würde ich alles dafür gegben, damit die Maus und ich die kompletten 40 Wochen durchziehen können. Immerhin warten danach noch viele spannende Familienjahre auf uns, in denen wir alle fremden Länder und Städte bereisen können, die wir bis dahin noch nicht gesehen haben. Und seien wir mal ehrlich. Dafür, dass ich mich im Endstadium meiner Schwangerschaft befinde, geht es mir immer noch richtig gut. Ich glaube da geht es einigen Frauen manchmal schon ganz anders.

Sonnige Grüße an euch und bis bald!

Schwangerschaftsupdate #1 / SSW 34

Ich sende euch sonnige Grüße ihr Lieben! Seit gestern sind wir in der Toskana und genießen einen letzten zweisamen Urlaub, bevor unsere kleine Maus im Oktober das Licht der Welt erblickt. Noch einmal Babymoon sozusagen. Wie ich euch vergangenen Sonntag erzählt hatte, wird es vorerst ja kein Fitness Update mehr geben. Aktuell besteht leider immer noch Sportverbot. Trotzdem möchte ich mich weiterhin sonntags bei euch melden und schwenke einfach auf ein Schwangerschaftsupdate um.

KW 34 – 2017 / SSW 34

Stimmung:

Nachdem das Wochenende vor genau einer Woche ja nicht wirklich berauschend war, geht es mir aktuell wieder richtig gut. Sogar die lange Fahrt nach Italien verlief besser als gedacht. Wir haben mir aber auch eine perfekte Liegekonstruktion im Auto zusammen geschustert, sodass ich recht bequem in Richtung Süden chauffiert werden konnte. Lange zu sitzen ist mittlerweile halt leider echt unbequem und es braucht nicht lange, bis ich merke wie der Bauch mir auf den linken Rippenbogen drückt. Auch der Rücken meldet sich nach spätestens zwei Stunden zu Wort. Daher versuche ich momentan so oft es geht zu liegen und zu entspannen. Sicherlich auch die beste Methode, um die 40 Wochen voll zu machen und der Maus ganz viel Zeit für die weitere Entwicklung zu geben. Ich wünsche mir ganz arg, dass es die nächsten Wochen weiter so bergauf geht und ich die verbleibende Zeit nochmal richtig genießen kann!

Was mich ansonsten sehr glücklich stimmt ist die Tatsache, dass ich in meinem Wunschkrankenhaus entbinden kann. Das hört sich im ersten Moment vielleicht etwas komisch an, da ja eigentlich jedes Krankenhaus Schwangere aufnehmen sollte. In diesem Fall ist es jedoch etwas anders. Bei uns in der Region gibt es nämlich die Möglichkeit in einem Hebammenkreissaal zu entbinden. Das funktioniert so, dass man im ganz normalen Kreissaal des Krankenhauses entbindet, aber ausschließlich von Hebammen betreut wird. Ähnlich also wie in einem Geburtshaus.

Das angenehme für mich ist die Tatsache, dass sollte doch etwas unvorhergesehenes passieren, immer noch ein Arzt in der Nähe ist und man dann „ganz normal“ wie in anderen Krankenhäusern, mit ärztlicher Versorgung entbinden kann. Ein sicheres Auffangnetz sozusagen. Um im Hebammenkreissaal entbinden zu können sind zwei Vorgespräche notwendig, in denen genau geschaut wird, ob die Schwangerschaft vorbildlich verlaufen ist. Nur wenn alles okay ist, wird man aufgenommen. Schwangerschaftsdiabetis, Bluthochdruck oder ähnliches gelten sofort als Ausschlusskriterium.

Vor Kurzem hatte ich mein Erstgespräch und habe sofort grünes Licht für die Entbindung im Hebammenkreissaal bekommen. Das hat mich riesig gefreut und bringt mich der Wunschvorstellung meiner Entbindung ein großes Stück näher. Drücken wir mal alle fest die Daumen, dass es weiter so bleibt 😉

Auf eine weitere tolle Woche und einen ruhigen, entspannten Urlaub. Bis bald ihr Lieben!

// Foto: Dominik Wörner