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Florida Highlights

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Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen steigen und heute hat sich der Tag wirklich schon etwas nach Frühling angefühlt. Das macht mir unheimlich Lust auf Sonne, Strand und Meer. Da der diesjährige Sommerurlaub aber noch etwas auf sich warten lässt dachte ich mir schwelge ich doch nochmal in Erinnerungen an unsere Florida Reise. Hier bin ich euch eh noch meine Highlights schuldig.

Insgesamt waren wir fast 5 Wochen unterwegs und konnten (fast) ganz Florida bereisen. Dabei haben wir einen guten Eindruck erhalten und erlebt wie unterschiedlich sich der Staat an verschiedenen Orten präsentiert. Der Süden ist geprägt durch das karibische Feeling auf den Keys und den wilden Everglades. Im Westen laden paradiesische Strände zum Baden und Relaxen ein. Der Norden bietet viel Natur und ein gediegenes, traditionelles Florida. Im Westen wird die Küste rauher und im Zentrum um Orlando pulsiert das Leben.

Rückblickend und mit acht Monaten Abstand zur Reise sind mir sieben Orte ganz besonders im Gedächtnis geblieben, die ich euch gerne ans Herz legen möchte.

Florida Keys

Wirklich jeder der schon mal in Florida war und den ich fragte was wir auf unserer Route einplanen sollen, empfahl mir die Keys. Vor allem Key West sollte einen Besuch wert sein. Wir hatten uns bei der Reiseplanung für zwei Nächte auf Key Largo in einer wirklich süßen Unterkunft entschieden. Jederzeit würden wir wieder dorthin fahren, dann aber für mindestens vier Nächte. Ein längerer Aufenthalt lohnt sich hier definitiv, auch wenn die Übernachtungskosten vergleichsweise hoch sind. So hat man Zeit alle Inseln zu erkunden und auch mal entspannt die Seele am Strand baumeln zu lassen. Denn nicht nur Key West hat einen Besuch verdient, sondern auch die Inseln auf dem Weg dorthin. Es war ein perfekter Reisestart für uns und ja, jeder Florida Reisende sollte einmal dort gewesen sein!

Everglades

Auf dem Weg an die Westküste planten wir einen Stop in den Everglades ein. Ich fand die Everglades erstaunlich facettenreich. Überhaupt nicht eintönig oder langweilig wie zunächst gedacht. Die Vegetation  verändert sich Meile für Meile und wenn man dann noch Zeit hat die Everglades außerhalb des Autos zu erleben hat man alles richtig gemacht. Wir entschieden uns ins Shark Valley zu fahren. Zwei Stunden waren wir dort und hätten locker nochmal zwei Stunden dranhängen können. Mit Baby würde ich allerdings nicht empfehlen allzu lange dort zu bleiben. Es war sehr heiß, schwül und die Moskitos warteten nur darauf den Nächsten zu stechen. In jedem Fall sind die Everglades ein Erlebnis und die Sichtung eines Alligators ist schon fast garantiert.

Naples Beach

An der Westküste findet man einen traumhaften Strand nach dem anderen. Wir waren eine Woche in Fort Myers und genossen ausgiebig die Sonne und das Meer. Der Strand dort gefiel uns schon richtig gut, aber nach einem Ausflug nach Naples wussten wir, dieser ist nochmal eine Nummer größer. Der Sand war sooo weiß, der Strand richtig breit und es gab keine hohe Bebauung, was es viel gemütlicher machte. Leider wussten wir dies vorher nicht und packten keine Badesachen ein. Hiermit sei euch gesagt, wenn ihr mal nach Naples kommt, dann schaut euch nicht nur das süße Städtchen an, sondern plant unbedingt einen schönen Tag am wunderschönen Strand ein!

Fort de Soto Park

In Florida findet man unheimlich viele Nationalparks die zum Wandern, Grillen oder Baden einladen. Viele davon befinden sich etwas mehr im Inland und ein paar weitere findet man auf den kleinen Inseln an der Küste. Im Fort de Soto Park sind wir so ziemlich durch Zufall gelandet. Oftmals sind es ja genau diese Zufälle, die sich nachher als echten Glücksgriff herauskristallisieren. Im Fort de Soto Park hat man nicht nur einen mega Blick auf die riesige Brücke zwischen Bradenton und Saint Petersburg, sondern findet auch super schöne Strandabschnitte. Und wie soll es auch anders sein, wir hatten natürlich mal wieder keine Badesachen dabei…

Apalachicola

Ein verschlafenes kleines Städtchen im Norden Floridas. Es gibt nicht viel zu sehen, aber die paar Häuser, Läden und Kaffees auf der Hauptstraße sind unheimlich liebevoll gestaltet. Man fühlt sich wie in einer US Serienkulisse und kann gut ein zwei Stunden dort verbringen und durch die Straßen schlendern. Der Weg dorthin ist allemal sehenswert, denn man fährt eine ziemlich lange und wunderschöne Küstenstraße entlang. Die Küste im Norden hätten wir gerne noch etwas weiter erkundet. Es war so schön dort und ganz weit ab vom Trubel im Westen und Süden. Der Norden wirkte wie das alte Herz von Florida und hat bestimmt noch weitere hübsche Ecken.

St. Augustine

Ein bisschen Europa in Florida findet man in St. Augustine. St. Augustine erhebt den Anspruch die älteste Stadt der USA zu sein und wenn man dort ist taucht man schon fast in eine Zeitreise in die Vergangenheit ein. Die Altstadt ist ein richtiger Touristenmagnet und man fühlt sich wie in einem Themenpark. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht sich das koloniale Städtchen anzusehen, ein bisschen durch die City zu bummeln und eine Stadtrundfahrt mit einer kleinen Bimmelbahn zu machen. Trotz vieler Touristen ein absoluter Tip!

Orlando City Walk

Wer nach Orlando fährt der wird mit großer Wahrscheinlichkeit einen der dortigen Themenparks besuchen. Für uns kam dies aber nicht infrage, da wir mit Baby reisten. Trotzdem wollten wir uns ein bisschen Universal Feeling nicht entgehen lassen und sind durch den Tipp von Einheimischen auf dem Orlando City Walk gelandet. Hier findet man viele Restaurants, Souvenir Shops und ganz viel Universal Trubel. Auch ohne Ticket für einen Themenpark kann man hier ganz viel erleben. Das besondere Highlight sind die Gondeln, die auf dem künstlich angelegten Fluss fahren und den City Walk an ein paar ausgewählte Hotels anbindet. Wir haben bei der Ankunft an einem der Hotels geparkt und konnten auch ohne Übernachtungsgast zu sein den Gondelservice zum Walk und zurück zum Hotel nutzen. Das war schon richtig cool muss ich sagen. Würde ich jetzt einfach mal als Insider Tipp deklarieren 🙂

Am Ende unserer Reise waren wir sehr glücklich mit den ausgewählten Stops und Ausflügen. Hier und da hätten wir die Ausflüge noch besser nutzen können, wenn wir vorher gewusst hätten was uns genau erwartet (siehe Schwimmsachen vergessen). Ich kann Florida absolut für eine längere Reise empfehlen. Es gibt so viel zu sehen und zu machen, sodass für jeden etwas dabei ist und einem sicherlich nicht langweilig wird. Vor allem als Reise mit Baby/Kleinkind fanden wir Florida optimal.

War von euch schon mal jemand in Florida und hat weitere hilfreiche Ergänzungen?

Bis bald
Corinna

Von Maria Montessori inspirierte Spielecke

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Vor zwei Jahren läutete ein positiver Schwangerschaftstest die bisher größte Veränderung in unserem Leben ein. Neun Monate später wurden wir Eltern unserer energiegeladenen Tochter und rückten nicht nur emotional, sondern auch räumlich näher zusammen. Eine aufregende Zeit begann und ich genoss (und genieße immer noch) jede Sekunde mit unserer Maus. Tatsächlich machte ich mir damals aber wenig bis keine Gedanken darüber wie genau ich unsere Kleine „erziehen“ und begleiten will. Ich habe stets aus dem Bauch heraus entschieden und gehandelt. Am wichtigsten ist es mir ihr zu zeigen, dass ich immer für sie da und auf ihrer Seite bin. Egal was ist. Ich möchte ihr all die Liebe, Nähe und Geborgenheit schenken die sie braucht, denn damit kann man sein Kind ganz sicher nicht verwöhnen. Ich möchte ihr aber auch ein möglichst lern- und entwicklungsfreundliches Umfeld bieten. Besonders in den ersten zwei Jahren in denen sie mit mir Zuhause ist.

Von Anfang an war klar, dass unsere Maus erst einmal kein eigenes Kinderzimmer haben wird. Das ist räumlich in unserer Wohnung nicht wirklich möglich und daher haben wir ihr im Wohnzimmer eine Spielecke eingerichtet. Auch ohne eigenes Zimmer soll sie sich willkommen fühlen und einen Platz für sich haben. Einen Platz wo sich ihre Spielsachen befinden, wo wir lesen und wo sie sich ausruhen kann. Wie wir diese Spielecke gestaltet haben möchte ich euch heute gerne erzählen, denn dabei habe ich mich vor allem durch den pädagogischen Ansatz von Maria Montessori inspirieren lassen.

Wer ist Maria Montessori?

Maria Montessori war eine italienische Ärztin und Pädagogin, der besonders daran gelegen war die Entfaltung der Individualität des Kindes optimal zu fördern. Der Satz „Hilf mir, es selbst zu tun.“ beschreibt ihren pädagogischen Ansatz ziemlich gut. Es ging ihr unter anderem darum den inneren Lerntrieb (Selbstbildungstrieb) der Kinder mit den richtigen Materialien zu unterstützen. Die Kinder sollten in ihrem eigenen Tempo lernen und selbst entscheiden was sie lernen wollen. Der Erzieher stellt Hilfen dafür zu Verfügung, formt die Kinder aber nicht aktiv.

Die Praxis

Ganz einfach gesagt bedeutet es, dass man ein möglichst kinderfreundliches Umfeld schafft, in dem das Kind sich frei bewegen und entfalten kann. Dinge die das Kind nicht erreichen soll, werden aus dem Weg geräumt und alles was in Reichweite ist, steht dem Kind zur Verfügung. Genau so haben wir es auch gehandhabt, als wir unsere Wohnung „kindersicher“ gemacht haben. Damals noch ohne von Montessori gelesen zu haben*.

In der Spielecke der Maus, sind alle Spielsachen so positioniert, dass sie selbst dran kommt. Sie kann sich die Sachen selbst aus den Regalen holen und selbst wieder zurück stellen. In der restlichen Wohnung kann sie sich ebenfalls frei bewegen. Ihr stehen alle Türen offen und ich würde sagen hier ist zu 95% alles so sicher, dass ich ihr nicht die ganze Zeit hinterher laufen muss.

Natürlich schaue ich trotzdem in welchem Raum sie sich gerade befindet und was sie macht, lasse sie dann aber weiter machen wenn ich sehe dass alles sicher ist. Dabei ist es egal, ob sie gerade die Windelschublade aussortiert, die Schuhe aus dem Schuhschrank zieht oder die Bücher aus dem Bücherregal räumt. Sie darf die Dinge nehmen, an die sie heran kommt. Und ja, das bedeutet, dass ich des Öfteren die selben Sachen immer und immer wieder aufräumen muss. Generell finde ich ständig etwas was nicht dorthin hingehört. Auch in der Küche gibt es Schränke die sie alleine ausräumen darf, oder die ich unter Aufsicht zum Ausräumen aufmache.

Alles wo sie nicht dran soll ist entweder verschlossen oder außerhalb ihrer Reichweite. Damit fahren wir bisher richtig gut und es entspannt den Alltag Zuhause immens. Für alle ist klar was okay ist und was nicht und ich muss nicht mit einem „nein“ nach dem anderen hinter ihr her jagen. Es soll so wenige „neins“ wie nötig und so viel Freiheit wie möglich geben.

Die Spielecke

Kommen wir zur Spielecke. Ich möchte euch gerne zeigen bei welchen Dingen ich mich von der Montessori Pädagogik inspirieren ließ.

Themenzuordnung

Die einzelnen Spielsachen habe ich versucht ein wenig nach Typen zu ordnen. Bücher, Sortierspiele, Fahrzeuge, Ziehtiere, Holzspielzeug, Musik und Kuscheltiere (beides in der Kinderküche deponiert). Dadurch soll die Maus einen guten Überblick haben und schnell die Dinge wiederfinden, die sie sucht. Mit der Ordnung bin ich aber noch nicht 100% zufrieden und möchte nochmal gucken, ob ich es nicht nach Lernthemen (Mathematik, Sprache, Kunst etc.) geordnet bekomme.

Lerneffekt

Bei der Neuanschaffung von Spielsachen ist es mir mittlerweile ziemlich wichtig, dass die jeweilige Sache einen bestimmten Lerneffekt hat. Schrille Melodien und bunte Lichter sind zwar lustig anzusehen, aber pädagogisch in meinen Augen nicht so sinnvoll. Dann kaufe ich doch lieber eine gebrauchte Matroschka beim Trödelhändler meines Vertrauens und kann beobachten wie begeistert die Maus die kleinen Figuren auseinander nimmt und wieder zusammensetzt und damit ein Gefühl für Größen erhält.

Ein weiteres Highlight sind bei ihr die Tierkarten, aufgehängt in alphabetischer Reihenfolge. Diese kombinieren wir mit den bunten Buchstaben im schwarzen Körbchen (auch ein Fund beim Trödelhändler). Ich hatte keineswegs erwartet, dass sie sich schon dafür interessieren würde, aber tatsächlich kommt sie jeden Tag mehrmals mit einem Buchstaben zu mir und möchte wissen zu welchem Tier dieser gehört. Dann sage ich ihr den Buchstaben laut vor, zeichne ihn mit den Fingern nach und nenne das passende Tier. Sobald sie den Tiernamen hört fängt sie an die passende Karte zu suchen und zeigt ganz stolz darauf, wenn sie sie gefunden hat. Ein sooo schönes Spiel, welches mir auch größte Freude bereitet.

Aufbewahrung

Ansonsten habe ich darauf geachtet, dass ich so etwas wie die Steckspiele nicht fertig gesteckt, sondern auseinandergenommen aufbewahre (das gilt auch für Puzzle). Denn wer setzt schon gerne etwas zusammen das schon fertig ist! Dafür eignen sich diverse Körbchen, in denen man die Kleinteile aufbewahren kann. Mittlerweile habe ich auch die Matroschka auseinandergenommen und in einen kleinen Korb gelegt.

Alltägliches

In der Spielküche haben wir neben Töpfen, Pfannen und Kochbesteck auch Holzobst und -gemüse welches sie schneiden kann. Sie kann das alltägliche, was sie bei Mama sieht, üben und nachspielen. Das gilt auch für die Hausarbeit. Sie liebte es von Anfang an zusammen mit mir Staub zu wischen, oder mit ihrem Papa zu saugen. Also habe ich ihr einen eigenen Putzeimer zusammen gestellt. Hierin befindet sich ein Lappen, ein Kehrblech + Besen, ein Bodenwischer und ein Staubwedel. Dieser Eimer kommt ebenfalls täglich zum Einsatz und nicht selten wird die Mama zum Putzen „gezwungen“. Die Kleine zeigt dann immer ganz genau dorthin wo ich wischen soll und findet jeden noch so kleinen Staubkrümel 😀

Langlebigkeit

Für die Zukunft möchte ich besonders auf Materialien setzten die wir noch lange verwenden können, die also nicht nur für einen kurzen Altersabschnitt genutzt werden können und robust sind. Wie zum Beispiel der wunderschöne Regenbogen im linken Regal. Derzeit kann die Maus damit den Farbverlauf und das Größenverhältnis der einzelnen Bögen erlernen. Später können damit Tunnel für Autos, eine Murmelbahn oder andere Kunstwerke zusammen mit Bauklötzen gebaut werden. Ich finde so rechnet sich auch der oftmals höhere Preis und schön sieht es meistens auch noch aus.

Natürlich gibt es noch weitere Punkte die bei Montessori-Materialien beachtet werden sollten. Dazu zählt auch, dass die Sachen hauptsächlich aus natürlichen Materialien wie Holz, Metall oder Stoff bestehen. Hier würde ich sagen sind wir zwar auf ganz gutem Wege, haben aber dennoch eine Schublade voller Duplo und anderes Spielzeug aus Kunststoff.

Fazit

Ich finde das Einbinden der Montessori Pädagogik hat wirklich positive Effekte für uns und unsere Maus erzielt. Man merkt, dass sie sich mit bestimmten Dingen viel länger beschäftigt. Das sind vor allem die Dinge, die auch Mama und Papa tun. Die eigentlichen Spielsachen für Kinder lassen sie meistens kalt (Maria Montessori bewertet übrigens klassische Spielzeuge als überflüssig). Am liebsten lernt die Maus die Tiernamen + Buchstaben, putzt mit ihren Putzsachen, liest Bücher mit uns oder malt auf ihrem Maltisch (dafür nehmen wir einfach den Couchtisch und ein Flipchart Papier). Im Übrigen kommt der künstlerische Aspekt bei der Montessori Pädagogik etwas kurz. Das sollte man meinen Erachtens nicht aus den Augen verlieren.

Bisher lasse ich mich am meisten von Maria Montessori inspirieren setze aber nicht vollständig ihren Ansatz bei uns Zuhause um. Es gibt ebenfalls andere tolle pädagogische Konzepte die dieses prima ergänzen und am Ende geht es doch vor allem darum sich Zeit für sein eigenes Kind zu nehmen, es zu verstehen, zu begleiten und mit offenen Armen in das eigene Leben zu integrieren. Und auf sein eigenes Bauchgefühl sollte man eh immer vertrauen – ganz wichtig!

Wie habt ihr die Umgebung eurer Kleinen gestaltet und von was habt ihr euch dabei besonders inspirieren lassen?

Bis bald
Corinna

Gewürzmilchreis (zuckerfrei und vegan)

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Seit dem unsere Maus mit etwa sieben Monaten mit dem Essen begonnen hat, isst sie bei uns am Familientisch mit. Wir fingen direkt damit an ihr feste Nahrung zu geben und haben auf Brei verzichtet. Das hat ziemlich gut geklappt und hatte den Vorteil, dass ich für uns beide (fast) dasselbe kochen konnte. Diese Möglichkeit der Beikost nennt sich Babyled Weaning. Das bedeutet, man überlässt dem Kind was und wieviel es essen möchte und lässt es vor allem die Lebensmittel auch selbst erkunden. Ein Füttern mit dem Löffel gibt es nicht. Dafür müssen die Mahlzeiten etwas angepasst werden. Zum Beispiel sollte das Gemüse recht weich gedünstet sein, sodass es im Mund zerdrückt werden kann und alles Runde was versehentlich verschluckt werden kann (z.B. Heidelbeeren, Trauben o.ä.) sollte lieber halbiert oder platt gedrückt werden. Viele hilfreiche Infos hatte ich mir damals unter anderem auf dem Blog BreifreiBaby geholt.

Seit dem ersten Geburtstag etwa isst die Maus ganz genau das Gleiche wie wir. Zu 99% kommen die Gerichte auch gut an und es gab nur ein paar wenige Mahlzeiten, die sie nicht essen mochte. An solchen Tagen wo ich mit dem Essen nicht punkten kann (oder am Tag danach), versuche ich dann für die Maus etwas zu kochen was sie ganz sicher mag. Dazu zählen unter anderem Kartoffel-Sellerie Stampf, Makkaroni Auflauf und allerlei Gemüsesuppen. Und eben auch Gewürzmilchreis, der Hauptdarsteller dieses Beitrages. Milchreis gab es schon zu meiner Zeit als Kind und ich hatte ihn bestimmt seit mindestens 15 Jahren nicht mehr gegessen. Bis ich ihn dann für meine Tochter vor ein paar Monaten zum ersten Mal kochte. Damit kamen gleich Kindheitserinnerungen hoch und auch jetzt als Erwachsener finde ich die Geschmackskombi von Milchreis, Apfel und Zimt immer noch mega lecker!

Zutaten für 2 Personen:

150 g Milchreis
500 ml Pflanzendrink (z.B. Haferdrink)
1/2 TL Zimt
1/4 TL Vanillepulver*
optional 1 Msp Lebkuchengewürz
Apfelmark*

Zubereitung:

1. Den Milchreis heiß abwaschen und zusammen mit dem Pflanzendrink in einen Topf geben.
2. Kurz aufkochen lassen und dann auf niedriger Stufe nach Verpackungsangabe garen. Zwischendurch immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
3. Sobald der Reis dicker (leicht schlotzig) wird, könnt ihr die Gewürze hinzugeben. Alles gut unterrühren und den Milchreis fertig kochen.
4. Den Gewürzmilchreis zusammen mit etwas Apfelmark (ich nehme gerne ca. 4 EL) servieren.

Das Schöne ist, dass Dank des Apfelmarks und des Verzichtes auf Zucker im Milchreis, das Gericht zwar süß schmeckt, aber gar nicht so zuckerlastig ist wie in der klassischen Variante. In meinen Augen reicht alleine die Fruchtsüße des Apfels in Kombinationen mit den Gewürzen aus, um das Gericht verboten lecker zu machen. Der Gewürzmilchreis ist auch für jede Tageszeit geeignet. Bei uns gab es ihn schon zum Frühstück, zum Mittagessen oder am Abend. Und keine Sorge, ihr müsst ihn nicht extra am Morgen kochen, denn er lässt sich prima vorbereiten und im Kühlschrank über Nacht lagern.

Jetzt bin ich gespannt was denn eurer Lieblingsgericht aus Kindertagen ist, lasst es mich gerne wissen!

Bis bald
Corinna

Veganer Flammkuchen mit Birne und Feldsalat

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Vier Wochen ist das neue Jahr mittlerweile alt. Ein guter Zeitpunkt, um ein erstes Resümee zu der Umsetzung der eigenen Vorsätze zu ziehen. So entscheidet sich doch in den ersten Wochen, ob wir unsere Ziele erreichen, oder wieder in alte Muster zurück verfallen. Für viele wird ein guter Vorsatz sicherlich eine gesündere Ernährung sein. Auch ich habe mir dahingehend etwas vorgenommen und zwar unter der Woche (von Montag bis Freitag) auf raffinierten Zucker zu verzichten. Im Rahmen der Konsumferien von Franzi hatte ich euch darüber bereits berichtet.

Bis jetzt muss ich sagen läuft es ziemlich gut und ich denke, dass sich diese Herangehensweise langfristig für mich umsetzen lässt. Solange ich selbst entscheide was ich kaufen und essen möchte bin ich ziemlich konsequent. Schwach geworden bin ich immer dann, wenn mir jemand etwas Süßes aus Nettigkeit mitgebracht hat. In diesem Punkt habe ich es noch nicht geschafft konsequent „nein, danke“ zu sagen. Das Abwägen zwischen möglicher Unhöflichkeit (aufgrund des Ablehnens einer netten Geste) und des Festhaltens an der eigenen Disziplin ist für mich noch ziemlich schwer. Ich mag da niemandem auf die Füße treten, wenn ihr versteht. Das möchte ich in Zukunft aber besser machen und auch mal Dinge ablehnen, wenn ich sie eigentlich nicht konsumieren möchte.

Süßes zum Mittag

Meine Lust nach Süßem stille ich oft auch gerne durch eine raffinierte Hauptmahlzeit. Genau solch eine habe ich heute für euch. In Zusammenarbeit mit Lizza ist ein veganer Flammkuchen mit Birne und Feldsalat entstanden, der vor regionalen und saisonalen Zutaten nur so strotzt. Und die Birne ist sooo lecker saftig süß. Genau das Richtige für alle Leckermäulchen.

Wer Lizza noch nicht kennt, der sollte unbedingt mal einen Blick in deren Sortiment werfen. Hier dreht sich alles rund um eine ausgewogene und bewusste Ernährung mit den Hauptdarstellern Lein- und Chiasamen. Zudem ist alles bio & vegan. Am bekanntesten ist sicherlich die Low Carb Pizza* von Lizza und mittlerweile gibt es auch einen Wrap Teig* im Angebot. Diesen habe ich im Flammkuchen Rezept verwendet und war begeistert wie er den Geschmack perfekt abrundet. Den Flammkuchen hatte ich bereits so auch mal mit ganz normalen Flammkuchenteig gemacht und da schmeckte er bei weitem nicht so gut wie mit dem Lizza Teig. Einfach top!

Zutaten für 2 Personen:

1 Packung Lizza Wrap Teig (beinhaltet 2x Superfood Teig)
300 g mittelreife Birne
5 EL Creme Vega (von Dr. Oetker)
1 Chicorée
100 g veganer Reibekäse
2 handvoll Feldsalat
1 1/2 EL Zitronensaft
1 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Den Ofen auf 250 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.
2. Birne, Chicorée und Feldsalat waschen und trocknen. Birne vierteln, entkernen und in feine Streifen schneiden. Mit einem halben EL Zitronensaft beträufeln und auf Seite stellen. Den Chicorée halbieren, den Strunk abschneiden und ebenfalls in schmale Streifen schneiden.
3. Die beiden Lizza Wrap Teige auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der Creme Vega bestreichen. Anschließend den Chicorée und die Birne darauf verteilen. Zum Schluss den Reibekäse darüber streuen und mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Den Flammkuchen für 10 – 15 Minuten im Ofen backen.
5. In der Zwischenzeit den Feldsalat mit dem restlichen Zitronensaft, dem Rapsöl und etwas Salz und Pfeffer vermengen.
6. Nach der Backzeit den Feldsalat auf den Flammkuchen geben und sofort heiß genießen.

Das tolle an diesem Flammkuchen ist, dass er super schnell gemacht ist. Von der Zubereitung bis zum fertigen Ergebnis auf dem Teller vergehen gerade mal 25 Minuten. Das „Kochen-mit-Kind“ Siegel hat er somit definitiv verdient.

Welche schnellen und gesunden Klassiker gibt es bei euch denn öfter mal Zuhause?

Bis bald
Corinna

Bettgeschichten – Unser Weg zum Floorbed

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Das Thema Schlaf ist für frisch gebackene Eltern sicherlich eines, welches am meisten Nerven kostet und das größte Durchhaltevermögen einfordert. Auch bei uns lief und läuft nicht immer alles rund. Mal schläft die Maus ganz schnell ein, mal dauert es eine gefühlte Ewigkeit. Mal schläft sie eine Weile alleine ruhig in ihrem Bett, mal wacht sie alle naselang auf. Wir sind noch längst nicht an dem Punkt, an dem das Thema Schlaf kein Thema mehr ist, aber wir haben für uns schon riesige Schritte nach vorne gemacht. Ein ganz wichtiger Bestandteil, der uns und der Maus das Schlafen einfacher gestaltet hat, war die Abschaffung des Gitterbettes und der Kauf eines Floorbed. Fangen wir von vorne an…

Unsere Schlafsituation

Seit dem Tag ihrer Geburt verbringt die Maus jede Nacht an meiner Seite im Familienbett. Sie wird einschlafgestillt, braucht ganz viel Nähe und schläft am ruhigsten wenn Papa oder (vor allem) Mama da sind. Sie spürt sofort, ob sie alleine oder in Gesellschaft ist. Auch zum Mittagsschlaf begleite ich sie in den Schlaf. Sobald sie eingeschlafen ist, ob tagsüber oder am Abend, lege ich sie in ihr Bett um. Am Tag macht sie 30 – 45 Minuten (selten länger) ihren Mittagsschlaf und abends schläft sie so lange in ihrem Bett, bis wir selbst schlafen gehen. Sobald sie sich in der Nacht meldet, hole ich sie zu uns ins Familienbett. In der „Allein-Schlafphase“ am Abend ist es immer unterschiedlich wie gut sie schläft. Wir hatten Phasen, da musste der Papa oder die Mama alle 30 Minuten zum Beruhigen kommen. Wir hatten aber auch Tage an denen sie eineinhalb Stunden oder länger ruhig schlief und wir nur einmal am Abend zu ihr kuscheln kommen mussten.

Die Schlafphasen Tag und Nacht pendelten sich in den ersten Wochen nach der Geburt schnell ein. Nachts schlief sie immer gut, am Tag dafür umso weniger. Was jedoch immer eine Schwierigkeit darstellte war das Ab- und Umlegen. Manchmal klappte es und dann wieder klappte es nicht. Sie wachte oft auf, wenn wir sie zurück in ihr Gitterbett legen wollten und dann fing das Schaukeln, Streicheln und Singen wieder von vorne an. Ich stand von Anfang an mit diesem Gitterbett auf dem Kriegsfuß. Nicht nur das Ab-/Umlegen nervte, sondern auch das Rüberheben über die Gitterstäbe. Ob raus oder rein, es wurde mit zunehmenden Gewicht immer umständlicher und nicht selten blieb der Arm oder das Bein hängen, sodass die Maus aufwachte. Aber was war die Lösung? Schließlich ist es doch ganz normal, dass Babys und Kleinkinder in ihren Gitterbettchen schlafen. Oder etwa nicht?

Das Kinderbett

Vor dem Kauf des Kinderbettes machte ich mir keine Gedanken, was für eine Art von Bett es werden sollte. Man macht es halt so wie die anderen. Ein Gitterbett – das sieht man überall und so wird es schon richtig sein. Ganze 13 Monate dauerte es bis ich auf ein Buch stieß, welches mir eine neue Perspektive eröffnete. Dort war das niedergeschrieben, was ich schon lange fühlte.

Maria Montessori „Kinder sind anders – Kinder fordern uns heraus“*. Ein Lesetipp für alle, die gerne ihre eigene Erziehungsmethode überdenken möchten und offen für neue Ansätze und Ideen sind. Vor allem aber für die, die das kindliche Ich besser verstehen möchten, um reflektierter mit diesen kleinen Menschen umgehen zu können. Für mich persönlich enthielt das Buch einige Augenöffner von denen ich euch in Zukunft mehr erzählen möchte. Einer davon war die finale Abschaffung des Gitterbettes und das Anschaffen eines Floorbeds.

„Was sich Kinderbett nennt, ist in Wirklichkeit nichts anderes als das erste grausame Gefängnis […].“ – Maria Montessori

„Das Kind muss das Recht haben zu schlafen, wenn es schläfrig ist, aufzuwachen, wenn es ausgeschlafen ist, und aufzustehen, wenn es will.“ – Maria Montessori

Bei mir haben diese Sätze einiges ausgelöst und nach dem Lesen war mir sofort klar, was mich an der alten Schlafsituation so störte. Mir war klar, was ich mir wünschte: Ich wünsche mir, dass meine Tochter selbstständig in ihr Bett gehen kann, wenn sie es will, dass dies ein Platz zum Wohlfühlen ist und dass sie selbst heraus kann ohne nach mir rufen zu müssen. Ich möchte mich zu ihr legen können, sie nicht immer rein und rausheben müssen und ihre Gutenachtgeschichte in ihrem Bett lesen. Es muss sicher sein und komfortabel. Aus diesen Gründen haben wir uns für ein bodennahes Floorbed entschieden. Mit einem Lattenrost, einer neuen gemütlichen Matratze und ganz viel Freiheit ohne Gitterstäbe.

Der Wandel

Seit Tag 1 mit dem Floorbed hat sich der Schlaf unserer Kleinen gewandelt. Sie hat das Bett sofort super angenommen, sich dort wohlgefühlt und länger am Stück geschlafen. Natürlich gab es auch Abende oder Tage an denen das Schlafen nicht gut klappte. Ich sag nur „Hallo“ Wachstumsschübe und Zähne! Das Schönste war es, mich aufeinmal neben sie legen zu können, wenn sie abends weinend aufwachte. Sie musste nicht erst hochgehoben und wieder abgelegt werden, sondern konnte ganz ruhig in ihrem Bett bleiben.

Der fehlende Rausfallschutz war eine größere Umstellung für sie. Ich würde sagen es hat etwa eine Woche gedauert, bis sie sich daran gewöhnt hatte. In der Zeit hatten wir den Boden mit Kissen und Decken ausgepolstert, sodass sie immer weich landete. Nach dieser Anfangszeit ist sie nicht mehr rausgeplumpst.

Was mich tagsüber am glücklichsten macht ist, dass ich sie zum Mittagsschlaf in ihr Bett lege und sie ohne einen Mucks aus dem Schlafzimmer tapst, wenn sie ausgeschlafen hat. Sie krabbelt dann aus ihrem Bett, macht die Tür auf (die Türe lassen wir eigentlich immer angelehnt) und läuft zu mir. Das geht so leise vonstatten, dass noch nicht einmal das Babyfon anschlägt. Genau so muss es sein, denke ich mir dann jedes Mal!

Für uns war es die absolut richtige Entscheidung auf ein Floorbed umzusteigen und ich würde es immer wieder machen. Gitterbetten haben hier keinen Platz mehr und ich würde mir so wünschen, dass viel mehr offene Betten für die kleinen Menschen angeboten werden. Ich glaube dann würden sich einige „Schlafprobleme“ von ganz alleine lösen.

Erzählt doch mal, wie handhabt ihr das Zubettlegen eures Kindes und welches Bett habt ihr ausgewählt? Stellt mir auch gerne eure Fragen, sollte ich auf bestimmte Punkte nicht eingegangen sein.

Bis bald
Corinna

Veganes Ofengemüse mit Zitronen Basilikum Creme

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In jeder Küche gibt es doch die paar Rezepteklassiker, die gerne und oft gekocht werden. Die die jedem schmecken, schnell gehen und keine besonders außergewöhnlichen Zutaten benötigen. Bei uns steht das heutige Rezept ganz oben auf unserer alltime favourit Liste – veganes Ofengemüse mit Zitronen Basilikum Creme. Im Rahmen des #veganuary habe ich gedacht, teile ich doch mal dieses ultra einfache und leckere Rezept mit euch. Wer mir auf Instagram folgt, der wird schon gesehen haben, dass ich im Januar jeden Tag unsere Hauptmahlzeit in der Story poste und das Ofengemüse hatte es auch schon dort hinein geschafft.

Zutaten für 4 – 6 Personen:

750 g Gemüse nach Wunsch** (hier: Paprika, Brokkoli, Erbsen)
6 – 8 Kirschtomaten
500 g Gnocchi (die meisten sind vegan, schaut am besten in die Zutatenliste)
5 EL Olivenöl
2 TL Gemüsebrühepulver
300 ml Wasser
150 g Creme Vega (von Dr. Oetker)
4 TL veganes *Basilikumpesto
1 Bio-Zitrone
Salz
Pfeffer

** Als Gemüse eignen sich zum Beispiel Brokkoli, Blumenkohl, Möhre, Paprika, Bohnen, Erbsen oder Spargel. Nehmt einfach das was euch gut schmeckt und was vielleicht gerade Saison hat. Super eignet sich auch TK Gemüse (z.B. Kaisergemüse – so habt ihr direkt eine bunte Mischung Gemüse parat). Einfach unaufgetaut verarbeiten. Das ist zwar nicht „zero waste“, aber für Tage an denen man sonst nichts Frisches im Haus hat und es schnell gehen muss absolut perfekt!

Zubereitung:

1. Das Gemüse nach Bedarf waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Tomaten und das geschnittene Gemüse mit den Gnocchi auf einem Backblech verteilen.
2. Das Gemüsebrühepulver in heißem Wasser auflösen und über das Gemüse und die Gnocchi geben. Das Olivenöl ebenfalls hinzugeben und alles miteinander vermengen.
3. Das Ofengemüse im vorgeheizten Ofen für etwa 25 Minuten backen.
4. In der Zwischenzeit die Creme Vega mit dem Basilikumpesto in einem Schälchen vermengen.
5. Die Schale der Zitrone abreiben und mit in die Basilikum Creme geben. Nach Wunsch das Ganze noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6. Das fertige Ofengemüse mit der Zitronen Creme beträufeln und servieren.

Ungelogen gibt es das Ofengemüse bei uns mindestens jede zweite Woche und meistens dann, wenn ich nur wenig Zeit zum Kochen habe. Man könnte jetzt denken, dass es doch bald langweilig werden würde, aber weit gefehlt! Dadurch, dass sich das Gemüse so variabel austauschen lässt schmeckt es immer anders. Das bietet genügend Abwechslung, um lange Zeit gefallen an diesem Rezept zu haben.

Was ist denn euer Lieblingsrezept wenn es mal schnell gehen muss, aber trotzdem ausgewogen sein soll?

Bis bald
Corinna

Konsumferien 2019 – Der Januar ist zuckerfrei

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Ein frohes neues Jahr ihr Lieben! Ich hoffe ihr seit gut hinein gerutscht und habt eine schöne erste Januar Woche verbracht. Wir genießen hier noch den letzten Urlaubstag vom Papa und ab morgen geht wieder der ganz normale Wahnsinn los. So ein Jahresstart ist für viele ja der optimale Zeitpunkt gute Vorsätze aufzustellen und an Dingen zu arbeiten die einen strören. Ich habe mir auch so ein paar Sachen vorgenommen und von einer möchte ich euch heute erzählen.

Bye bye Industriezucker

Mit Beginn der Stillzeit und auf meinen vielen Spaziergängen mit Baby in der Trage bin ich irgendwie dazu übergegangen mir ziemlich oft eine Kleinigkeit beim Bäcker zu holen. Diese Kleinigkeit war so ziemlich immer etwas Süßes. So ein Stück Kuchen macht den Tag doch gleich viel schöner und ist der perfekte Begleiter zum Kaffee am Nachmittag. Irgendwie ist dieser Gang zum Bäcker dann zu einer Regelmäßigkeit geworden und wenn ich dort nichts kaufte, so hatte ich irgendetwas zu Hause was ich naschen konnte. Ich lieeebe Süßes und würde es immer etwas herzhaften bevorzugen, aber in den letzten Wochen ist mit der Hang dazu ziemlich auf die Nerven gegangen.

Ich möchte mich einfach nicht mehr täglich mit Industriezucker „vollstopfen“ und von diesem Konsum herunter kommen. Daher kam das Thema Konsumferien von der lieben Franzi wie gerufen. Sie ruft dazu auf im Januar den Konsum gewisser Dinge ganz bewusst zu vermeiden. Was diese Dinge sind, das ist jedem selbst überlassen. Für mich heißt es DER JANUAR IST ZUCKERFREI! Oder sagen wir lieber zuckerarm.

Der Plan

Mein Ziel ist es im Januar und dann am liebsten für das ganze restliche Jahr, so weit es geht auf den Konsum von Instdustriezucker zu verzichten. Dafür habe ich mir folgende drei Regeln aufgestellt:

  • Mindestens 5 Tage die Woche keinen Konsum von Industriezucker. Am Wochenende darf sich auch mal ein Stück Kuchen gegönnt werden, für einen härteren Schritt bin ich noch nicht bereit 🙂
  • Fruchtzucker und -süße sind erlaubt.
  • Lebensmittel auf die ich nicht verzichten kann/möchte und verarbeiteten Zucker enthalten werden durch Alternativen ersetzt.

Was ich schon geändert habe

Ein paar Dinge davon habe ich bereits umgesetzt, wie zum Beispiel die ersten Lebensmittel durch zuckerfreie Alternativen auszutauschen. Dies betrifft zum Beispiel meinen Sojajoghurt. Normalerweise nehme ich einen mit Heidelbeergeschmack der gesüßt ist. Da ich noch keinen Jogurt mit Fruchtgeschmack OHNE Zucker gefunden habe, nehme ich jetzt einfach Natur“joghurt“*.

Weiter habe ich angefangen meine Snacks auszutauschen. Wo früher Schokolade und Kekse regiert haben, findet man heute Pistazien oder Datteln. Besonders Datteln finde ich großartig um den Heißhunger auf etwas süßes zu stillen. Meistens reichen zwei, drei Datteln und vielleicht noch ein paar Nüsse und meine Lust auf Süßes ist gestillt. Mit Datteln in Form von Dattelpüree lässt sich wohl auch prima backen, was ich die Tage ausprobieren möchte. Ansonsten habe ich noch Apfelmark* anstatt von Apfelmus gekauft. ApfelMARK kommt grundsätzlich ohne Zucker aus und besteht aus puren Äpfeln. Die Süße der Äpfel reich in meinen Augen hier völlig aus, da vermisse ich nichts.

Ein weiterer Favourit was das Süßen ohne Industriezucker angeht ist bei mir Ahornsirup*. Ich gebe mir davon jeden Morgen ein bisschen was ins Müsli und liebe die karamellige Note. Zum Backen eignet sich Ahornsirup ebenfalls prima. Diese veganen Brownies sind zum Beispiel nur mit Ahornsirup und Datteln gesüßt und sooo lecker! Die werden definitiv noch diesen Monat gemacht. Ansonsten kann man auch Reissirup oder Honig (für alle nicht-Veganer) zum Süßen verwenden.

Habt ihr denn weitere Tipps, um auf Industriezucker im Essen zu verzichten?

Die Reise beginnt

Ich bin jetzt schon riesig gespannt wie ich den Januar meistern werde und hoffe ja ein wenig, dass es gar nicht so schlimm ist und ich die Kurve zu einem langfristigen zuckerarmen Alltag hinkriege. Besonders neugierig bin ich auch darauf, ob ich körperliche Veränderungen durch die Reduzierung des Zuckers spüre – bessere Haut, mehr Energie und Konzentration. Ich werde diese zuckerarme Reise auf jeden Fall hier weiter auf dem Blog begleiten und freue mich, wenn der ein oder andere von euch ja auch vielleicht Lust hat mitzumachen.

Bis bald
Corinna

Fit nach der Schwangerschaft

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Ihr Lieben, ich hoffe ich hattet schöne Weihnachtsfeiertage und konntet die Zeit in vollen Zügen genießen! In ein paar Tagen steht schon der Jahreswechsel an und damit folgen bekanntlich ja auch immer einige gute Vorsätze. Bisher habe ich mir selbst noch keine konkreten aufgestellt. Ich denke aber, dass das ganze Thema Nachhaltigkeit ein noch wichtigerer Punkt für mich werden wird und habe dahingehend schon ein paar To Do’s im Kopf. Gerne kann ich dazu in nächster Zeit mal einen Artikel verfassen. Heute aber möchte ich mich dem, für viele leidigen Thema, Sport widmen und dem wie man wieder fit nach der Schwangerschaft werden kann. Ich möchte euch erzählen wie ich das Ganze vor gut einem Jahr angegangen bin und wie es mir rückblickend damit geht.

Schon lange bevor ich schwanger wurde und die Maus auf die Welt kam, habe ich immer gerne und regelmäßig Sport gemacht. Das fing mit Ballet, Leichtathletik und Schwimmen zu Kind- und Jugendzeiten an und ging im Erwachsenenalter weiter mit Joggen und HIIT Workouts (High Intensity Interval Training). Zu meiner Hochzeit, etwa drei Monate bevor ich schwanger wurde, habe ich an einem Halbmarathon teilgenommen, bin zwei bis drei Mal die Woche mindestens 10 Kilometer joggen gewesen und habe drei HIIT Workouts gemacht. Ich würde sagen, ich war damals ziemlich fit. Während der Schwangerschaft habe ich mit dem Sport weiter gemacht, die Trainingseinheiten aber deutlich angepasst. Das Joggen musste ich ab Hälfte der Schwangerschaft leider aufgeben, da es zu unangenehm wurde.

Nach der Geburt hatte ich mich erst einmal ausgeruht und drei Monate gar keinen Sport gemacht. Ankommen, regenerieren und Kraft tanken. Ich hatte mir damals aber schon das Ziel gesetzt während der Rückbildung auch wieder an meiner Kraft und Kondition zu arbeiten. Ich wollte wieder fit nach der Schwangerschaft werden und an meine vorherigen Leistungen ran kommen. Nicht weil ich einem Idealbild entsprechen möchte, sondern weil ich davon überzeugt bin, dass eine gute Fitness immens wichtig für unsere langfristige Gesundheit ist.

Die Rückbildung

Das Ziel stand und somit konnte es losgehen. Ich überlegte lange, ob ich einen klassischen Rückbildungskurs besuche oder von Zuhause aus meine Rückbildung angehe. Direkt wieder voll in den Sport einzusteigen kam nicht infrage. Schließlich habe ich keine Lust im Alter an irgendwelchen Problemen zu leiden, die auf eine schlechte oder fehlende Rückbildung zurückzuführen sind. Rückbildung ist einfach ein MUSS. Um möglichst viel Flexibilität zu haben, hatte ich mich für eine Rückbildung von Zuhause aus entschieden. Meine Hebamme hatte mir dafür ein paar hilfreiche Übungen empfohlen und auf Youtube gibt es so eine riesige Auswahl an (meist) guten Rückbildungstrainings, dass dort für jeden etwas dabei ist.

Zeitlich hatte ich mich auf erstmal drei Monate festgelegt. Jeden Tag eine Rückbildungseinheit und dann mal schauen wie es mir geht. Meine liebsten Übungen waren die von BodyFit By Amy und Maike Droste. HappyAndFitPilates hat ganz tolle Pilates Workouts zur Rückbildung und vor allem die Videos von Fit 4 Life by Joanna fand ich richtig hilfreich. Am wichtigsten war es mir den Beckenboden zu stärken und einer Rektusdiastase (Spalt zwischen den Bauchmuskeln) vorzubeugen.

Zurück in die alte Form

Nach drei Monaten bemerkte ich eine deutliche Verbesserung und begann mich langsam wieder an meine „alten“ Workouts heran zu wagen. Anfangs war ich fix und fertig. Die Workouts haben mich echt ausgepowert, gleichzeitig aber auch angespornt wieder richtig fit zu werden.

Ein komplettes Workout dauert normalerweise 28 Minuten. Dabei werden zwei unterschiedliche Trainingsrunden à 7 Minuten (eine Trainingsrunde enthält vier Übungen) zwei mal nacheinander wiederholt. Ich merkte schnell, dass mir für die komplette Trainingszeit die Energnie fehlte. Ein Grund dafür war natürlich die nicht mehr vorhandene Fitness, aber auch das Stillen und Tragen der kleinen Maus zehrte ganz schön an mir. Somit entschied ich mich meinen Trainingsplan zu ändern und den alten Trainings „Goodbye“ zu sagen. Eine Entscheidung, die richtig war und ich bis heute genau so weiterführe.

Dazu sei noch erwähnt, dass ich die ersten zwei Monate zusätzlich zu den Workouts meine Rückbildungsübungen gemacht habe. Insgesamt waren es also gute fünf Monate Rückbildungszeit. Ich finde mit der Rückbildung ist echt nicht zu spaßen. Da ist mehr einfach mehr!

Mein aktueller Trainingsplan

Mit der Umstellung des Trainingsplan bin ich, wie gesagt, bis heute zufrieden. Ich habe ihn soweit es geht an meine Bedürfnisse angepasst und vor allem zeitlich optimiert. Jeden zweiten Tag 15 Minuten HIIT Training, nach den Guides von Kayla Itsines. Das passt in jeden Mami Alltag gut rein und auch mit der anschließenden Dusche bin ich in unter einer Stunde fertig. Was nicht gerade unwichtig ist, da unsere Maus sich im Schlaf regelmäßig meldet und nur ich sie wieder beruhigen kann. Es muss also fix gehen. So trainiere ich unter der Woche am Abend und am Wochenende auch mal tagsüber, wenn der Papa aufpassen kann.

Die 15 Minuten HIIT sind gerade so anstrengend, dass ich mich gut gefordert fühle, aber nicht völlig hinüber bin. Gerade weil ich noch stille, möchte ich meine Energie lieber dafür nutzen und nicht im Sport komplett verbrennen.

Was ist aus dem Joggen geworden?

Joggen war ich seit der Schwangerschaft leider gar nicht mehr und es fehlt mir sehr. Wir hatten uns extra einen Kinderwagen zum Joggen gekauft, aber da die Maus ein reines Tragebaby ist, konnte ich ihn nie benutzen. Jetzt wo sie schon etwas lieber im Wagen sitzt, ist sie aber zu groß als das ich mit ihr eine Runde drehen könnte. Ihr wird dann langweilig und sie will selbst raus und laufen – verständlich! Also mal sehen ob und wann ich mit dem Joggen wieder anfange. Eigentlich wollte ich in meinem Leben ja nochmal einen Marathon laufen, somit müsste ich schon irgendwann die Kurve kriegen 🙂

Habt ihr noch Fragen zum Wiedereinstieg in den Sport nach der Schwangerschaft und Geburt? Was hat bei euch denn am besten funktioniert, um wieder fit nach der Schwangerschaft zu werden?

Bis bald
Corinna

Haferflocken Nockerl mit Apfel und Birne (vegan)

Das Frühstück ist bei uns Zuhause ja so eine Sache. Ich liebe liebe liebe mein morgendliches Müsli, in das ich alles reinpacke was mir an Nährstoffen wichtig ist. Am liebsten würde ich dieses ebenso für meine Kleine machen, aber sie mag so gar kein Müsli (und auch nicht so gerne frühstücken). Es landet alles gleich wieder auf dem Boden, nachdem es probiert wurde und es zerbricht mir jedes mal das Herz. Wie kann sie nur auf so etwas Gutes verzichten?! Damit die Maus trotzdem irgendwie in den Genuss meiner lieben Haferflocken kommen kann, hatte ich eines Morgens eine fixe Idee. Ich wollte ihr kleine Nockerl backen, die sie zum Frühstück oder auch zwischendrin essen kann. Gesüßt nur mit frischem Obst und am liebsten mit so wenig Zutaten und so schnell gemacht wie möglich.

Also raspelte ich einen Apfel, mischte Haferflocken so lange unter bis sich die Masse gut weiterverarbeiten lies und formte meine ersten Haferflocken Nockerl. Spontan entstanden in gerade mal 5 Minuten. Nach dem Backen war ich sooo gespannt wie die kleinen Nockerl bei der Maus ankommen. Anfänglich war sie skeptisch, aber nach dem ersten Kosten war schnell klar die Dinger schmecken! Seither gehören die kleinen Leckereien zu meinem Standardrepertoire und werden hin und wieder durch die Zugabe anderer Obstsorten varriiert. Ich finde sie unheimlich lecker und dachte, so simpel wie die Haferflocken Nockerl sind muss ich sie unbedingt hier auf dem Blog teilen. Mit Banane kann ich sie mir auch sehr gut vorstellen, allerdings mag die Maus so gar keine Banane, daher gibt es für euch eine Variante mit Apfel und Birne.

Zutaten für ca 12 Stück:

80 g Haferflocken zart
2 TL Leinsamen
1 Apfel
1 Birne

Zubereitung:

1. Den Apfel und die Birne vierteln und entkernen, dann mit einer Reibe fein raspeln.
2. Die geriebenen Früchte mit den Haferflocken und den Leinsamen gründlich vermengen.
3. Teelöffelgroße Portionen der Masse mit den Händen zu kleinen Nockerl formen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für 15 – 20 Minuten goldbraun backen.

Kleiner Tipp: Probiert ruhig mal aus wie ihr und eure Kleinen die Nockerl am liebsten mögt. An einigen Tagen isst die Maus die Nockerl nämlich am liebsten noch lauwarm, an anderen Tagen lieber eiskalt aus dem Kühlschrank. Ich bin ja eher der Typ lauwarm. Im Kühlschrank lassen sich die Nockerl noch gut ein paar Tage lagern. Somit bietet es sich an einmal eine etwas größere Menge zu backen und davon dann die restlichen Tage zu zehren.

Bis bald
Corinna

Wenn als Mama plötzlich so vieles egal wird

Ich gehöre ja zu den Menschen, denen schnell etwas unangenehm ist. In peinlichen Momenten würde im am liebsten im Boden versinken und wenn ich mit fremden Menschen spreche habe ich oft das Gefühl nur wirres Zeug zu reden. Manchmal würde ich gerne einfach drüber stehen, darüber lachen können und mir weniger Gedanken machen. Meistens gelingt es mir aber doch nicht. Oder soll ich lieber sagen gelang? Denn seit ich Mama bin hat sich in diesem Punkt so einiges gerändert.

Bloß keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen

Denken wir mal an den Sommer – heiße Tage, Freibadzeit. Wie oft war ich im Erwachsenenalter im Freibad? Super selten. Ich glaube ich könnte die Male an beiden Händen abzählen. Wenn ich dann mal im Freibad war, dann habe ich akribisch den richtigen Liegeplatz gesucht. Möglichst viel Platz bis zum nächsten Liegenachbarn, irgendwo wo nicht so viele Leute entlanglaufen und nicht zu weit weg vom Schwimmbecken (man möchte das Laufen im Bikini ja so kurz wie möglich halten). Ein verzweifelter Versuch irgendwie einen Rest Privatsphäre in einem völlig überlaufenen Schwimmbad zu bekommen.

Oder denken wir an das Wartezimmer beim Arzt und den Aufzug im Kaufhaus. Die wohl ungemütlichsten Plätze für Konversation. Man hat das Gefühl alle Augen sind auf einen selbst gerichtet, sobald man etwas sagt und jedes Wort wird mitgehört. Ein lockeres Gespräch in solch einer Umgebung? Nie im Leben!

Meine Superhelden Mama-Kind-Blase

Und jetzt? Jetzt rede ich mit meiner Maus immer und überall. Führe meistens Selbstgespräche, da sie ja noch nicht anworten kann und denke nicht mal darüber was andere wohl sagen. Jetzt freue ich mich über jeden freien Quadratzentimeter im Freibad, auf den ich mich mit der Kleinen platzieren kann und schere mich nicht darüber wer rechts oder links von mir liegt. Privatsphäre? Hauptsache ich kann Kind und Taschen deponieren!

Ich spreche über Windelinhalte ohne rot zu werden. Im Supermarkt taten mir früher die Eltern leid, die mit ihrem schreienden Kind an der Kasse standen und heute bin ich die Mutter, die die Blicke der anderen auf sich zieht. Zum Überraschen ist es mir völlig wurscht und rein gar nicht unangenehm, denn das gehört nunmal zum Mamasein dazu. Ich stehe drüber und kann (meistens) darüber lachen.

Als Mama ist mir mittlerweile so vieles egal geworden. Es zählt nur das eine – meinem Kind soll es gut gehen und das um (fast) jeden Preis. Ich fühle mich manchmal wie in einer Superhelden Mama-Kind-Blase. Unverletzbar und unangreifbar von außen. Ja, an mir prallen die Sachen ab die mich früher hätten grübeln lassen und das ist gut so. Ich mag mein neues, robusteres Mama-Ich. Wir sollten viel öfter darauf pfeiffen was andere wohl denken könnten und selbstsicher unseren Alltag bestreiten! Alle Eltern sind Superhelden und alle haben ihre eigenen Kämpfe zu kämpfen.

Erzählt mal, habt ihr ähnliche Erfahrungen mit dem Elternsein gemacht?

Bis bald
Corinna