Neueste Artikel

Erfahrungsbericht zum Campingurlaub mit Kleinkind

Werbung – unbeauftragt

Den Sommerurlaub im Süden auf dem Campingplatz zu verbringen war für uns als Kinder jedes Jahr DAS Highlight. Wie haben wir es geliebt. Direkt am Meer sein, frei sein, keine feste Uhrzeiten, nur wenige Regeln und viele neue Freundschaften. Auch unsere Eltern konnten den Urlaub jedes Mal in vollen Zügen genießen und irgendwie bedeutete Campingurlaub für alle die maximale Entspannung. Trotz dessen wir in dieser Zeit Selbstversorger waren, mit allen Vor- und Nachteilen. Selber kochen, selber Abspülen und selber Wäsche waschen. Ähnlich wie Zuhause, aber doch anders.

Genau dieses Erlebnis wünsche ich mir auch für meine Familie und nachdem ich meinen Mann bereits vor Jahren vom Campen überzeugen konnte, fahren wir natürlich auch mit der Maus im Sommerurlaub auf den Campingplatz. Welche Reise Essentials man bei einem Campingurlaub mit Baby so dabei haben sollte erzählte ich euch bereits im letzten Jahr. Damals war die Maus noch nicht ganz ein Jahr alt.

Dieses Mal war sie 21 Monate alt und der Campingurlaub mit Kleinkind sah gleich ganz anders aus, als noch ein Jahr vorher. Trotzdem war es wieder wunderschön und wir haben ihn alle sehr genossen. Wie wir gereist sind, was wir gemacht haben und worauf wir achteten bei unserem Campingurlaub mit Kleinkind, dass möchte ich euch heute erzählen.

Erfahrungsbericht zum Campingurlaub mit Kleinkind

Die Zielauswahl

Während unserer Camper Karriere haben wir bereits einige Campingplätze kennen und lieben gelernt. Dabei stehen zwei ganz oben auf der Liste. Der „Camping Aquarius“ in Spanien und der „Union Lido“ in Italien. Der eine ganz klein und familiär und der andere riesengroß mit jeder Menge Angeboten. Sie sind miteinander überhaupt nicht zu vergleichen und haben beide ihren ganz eigenen Charme. Besonders auf dem „Camping Aquarius“ sind wir sooo gerne, dort fühlen wir uns so einfach „zuhause“. Hier machten wir im letzten Jahr auch unseren ersten Campingurlaub mit der Maus.

Dieses Jahr wollten wir ganz bewusst einen neuen Platz ausprobieren. Besonders kinderfreundlich sollte er sein, direkt am Meer gelegen, mit gutem Sanitär und in Italien. Das waren unsere wichtigsten Kriterien. Zur Platzauswahl nutzen wir schon seit Jahren den ADAC Campingführer (gibt es mittlerweile auch als App). Hier sind unheimlich viele Campingplätze aufgelistet und man kann sehr einfach filtern, welche für einen selbst in die nähere Auswahl kommen. Nach ein bisschen Recherche entschieden wir uns für einen Campingplatz in der Nähe von Livorno, Italien (Toskana). Dieser schien alle für uns wichtigen Kriterien zu erfüllen und war mit einer Anfahrtszeit von 9 Stunden auch ideal gelegen.

Die An- & Abreise

Mit unserer Erfahrung aus dem letzten Jahr und anderen längeren Autofahrten, war uns sofort klar, dass wir auf dem Hin- und Rückweg eine Übernachtung einplanen. Ziemlich auf halber Strecke lag Como und war damit der ideale Zwischenstopp. Dort übernachteten wir bereits, als wir vor zwei Jahren Urlaub in der Toskana machten. Das Hotel kannten wir daher schon und buchten es kurzerhand nochmal.

Es handelte sich dabei um das „ibis Hotel Como“. Dieses lässt sich sehr gut erreichen, hat moderate Preise und bietet für eine Nacht völlig ausreichende Zimmer. Zudem kommt man von dort ziemlich schnell nach Como an den See (sollte am Nachmittag/Abend noch etwas Zeit sein), es gibt fußläufig einen großen Supermarkt und einen hoteleigenen Parkplatz der in der Nacht abgeschlossen wird.

Dank dieses Zwischenstopps hatten wir pro Etappe etwa 4 – 5 Stunden Fahrzeit am Tag. Das ist mit Kleinkind und auch mit Baby super machbar. Man kann ganz entspannt fahren, hat genügend Zeit für Pausen, kann ausgeschlafen nach dem Frühstück losfahren und kommt zu einer vernünftigen Tageszeit am Ziel an. So kann der Campingurlaub mit Kleinkind gut starten und auch Zuhause kommt man auf dem Rückweg weniger gestresst an.

Zelt Auf- und Abbau

Aktuell gehören wir noch zu den Campern mit Zelt. Unseren Traum vom Wohnwagen möchten wir uns in der Zukunft irgendwann noch erfüllen. Denn mit Zelt braucht es etwas mehr Organisation und Zeit bis alles steht. Ehrlich gesagt machten wir uns vor dem Urlaub ein wenig Gedanken darüber, wie der Zelt Auf- und Abbau mit der Maus klappen wird. Denn es braucht zwei Personen, die gleichzeitig mithelfen. Alleine geht es nicht und helfen konnte die Maus uns dabei leider auch nicht wirklich. Also mussten wir irgendwie für eine gute Beschäftigung ihrerseits sorgen.

Die erste Maßnahme, als wir ankamen, war daher ihr Sandelzeug plus Ball auszupacken und damit eine kleine Ecke zu schaffen, in der sie ganz in Ruhe spielen konnte. Der Plan war gut, die Realität sah anders aus. Viel spannender fand sie das ganze Gepäck, welches aus dem Auto geräumt und auf der Parzelle arrangiert wurde. Also ließen wir sie einfach damit spielen. Passten auf, dass Hammer, Heringe und andere gefährliche Gegenstände aus dem Weg geräumt waren und wuselten so gut es ging um sie herum. Mit dieser Taktik schafften wir es sogar erstaunlich gut das Zelt aufzubauen. Den Pavillon baute der Papa alleine auf, die Mama gespaßte in der Zeit das Kind und umgekehrt passte der Papa auf, als die Mama das Zelt einräumte.

Ähnlich machten wir es auch bei der Abreise. Den Abend vorher packte ich alles im Zelt zusammen, sodass wir dies am Tag der Abreise nicht mehr machen mussten. Also brauchten nur noch die Taschen ins Auto gepackt, das Zelt und der Pavillon abgebaut und die Familie einmal abgeduscht und frisch gemacht werden, bevor wir die Rückreise antraten. Ich finde, wenn man die Kleinen gut in die eigenen Tätigkeiten mit einbindet und nicht als Störenfried empfindet, dann lässt sich so ein Zelt Auf- und Abbau, auch ohne „Babysitter“, wirklich gut meistern.

Auf dem Campingplatz – Organisation, Aktivitäten & Co.

Fertig aufgebaut und eingerichtet konnte der Urlaub starten. Als erste Maßnahme streiften wir über die Anlage, um uns ein wenig zu orientieren. Wo sind die Waschhäuser, der Supermarkt, das Restaurant, der Strand, Pool usw. Richtig toll war das Kinderwaschhaus auf dem Campingplatz. Hier gab es ganz viele Kabinen mit kleinen Toiletten, Duschen, Handwaschbecken und Babybadewannen. Die Maus fühlte sich dort sofort pudelwohl.

Somit nutzten wir in den zwei Wochen ausschließlich das Kinderwaschhaus, um sie frisch zu machen. Der Versuch mit ihr zusammen in der „Erwachsenendusche“ zu duschen scheiterte kläglich. Das hatte zur Folge, dass das Fertigmachen am Abend immer etwas länger dauerte. Somit hatten wir nach ein paar Tagen die folgende Routine: Zurück am Zelt schnappte ich mir die Duschsachen der Maus und ging mit ihr zum Kinderwaschhaus. Dort duschte ich sie und machte sie fertig. In derselben Zeit konnte der Papa alleine duschen.

Danach war ich dran mit alleine duschen und der Papa nutzte die Zeit um das Abendessen zuzubereiten. Die Maus spielte dann meist an der Parzelle oder half dem Papa beim Kochen. Wenn ich vom Duschen kam war das Essen meistens schon fertig und wir konnten alle zusammen zu Abend essen. Insgesamt hat das ganze Prozedere bestimmt über eine Stunde gedauert. Uns war aber wichtig, dass alle auf ihre Kosten kommen und auf nichts verzichten müssen (z.B. in Ruhe duschen zu können). Daher nahmen wir den Zeitaufwand gerne in Kauf.

Ansonsten ließen wir die Tage sehr auf uns zukommen. Wir planten nur wenige Ausflüge und genossen es auch einfach mal nichts zu machen. Die Maus ließen wir sich frei in unserem Blickfeld bewegen, sodass sie die Umgebung erkunden konnte. Sie sah jeden Tag sooo dreckig und staubig vom Spielen in der Natur aus, aber genau so muss es sein! Man darf bei einem Campingurlaub mit Kleinkind echt nicht zimperlich sein und muss es einfach ein Stück weit in Kauf nehmen, dass die Füße dauer-dreckig sind, überall Staub klebt und das Kind von oben bis unten in Sand paniert ist. Es brauchte Wochen bis wir den ganzen Sand aus den Haaren gewaschen hatten.

Die Zeit auf dem Campingplatz verbrachten wir meistens am Strand oder am Pool. Beides war auf seine eigene Art und Weise super. Am Strand hatten wir das Meer, die Wellen, den Sand, konnten Schildkröten oder Burgen bauen und hatten jede Menge zu gucken. Der Pool bot sich zum Schwimmen, Planschen und Relaxen an. Wir hatten eine gemütliche Liege, konnten uns Snacks und Getränke an der Bar holen und mussten nicht so übervorsichtig wie am Meer mit der Maus sein. Wir hatten sie dort einfach besser im Blick und mussten uns keine Sorgen über zu hohe Wellen o.ä. machen. Es war die Mischung aus beidem, die es für uns so perfekt machte.

Ansonsten waren wir natürlich jeden Abend in der Mini Disco. Die Maus liebte die Disco und tanzte sich jedes Mal so richtig müde. Gerne waren wir auch auf dem campingeigenen Spielplatz, den Hüpfburgen oder im Bällebad. Im Urlaub entwickelte die Maus das erste Mal Interesse für andere Kinder und da war es natürlich toll sich dort aufzuhalten, wo sich alle tummelten.

Folgende Tagesaufgaben / -abläufe hatten wir nach kurzer Eingewöhnungszeit auch recht schnell eingeteilt. Den morgendlichen Gang zum Bäcker erledigte ich stets zusammen mit der Maus, den Abwasch des Geschirrs machten Mama und Papa immer im Wechsel und generell kümmerte sich immer einer um die Maus, wenn der andere gerade etwas machen wollte/musste.

Die Ausflüge

Vor unserer Zeit mit Kind machten wir etwa jeden zweiten Tag kleinere und größere Ausflüge. Jetzt kommen wir in Summe vielleicht auf drei bis vier Ausflüge innerhalb von zwei Wochen. Das ist deutlich weniger, für uns aber wesentlich entspannter. Wenn wir irgendwohin fahren, dann suchen wir Ziele heraus, die möglichst nah gelegen sind und Möglichkeiten für die Maus bieten sich frei zu bewegen. Einen straff geplanten Städtetrip, herausfordernde Wandertouren oder ähnliches lassen wir bewusst sein. Lieber schlendern wir durch kleine Gassen und schauen uns süße Städtchen an. Ganz ohne Plan, ganz ohne Druck. So erlebt man viel eher positive Überraschungen, als herbe Enttäuschungen.

Während unserer Zeit in der Toskana machten wir insgesamt drei Ausflüge. Das am weitesten entfernte Ausflugsziel war etwa 20 Minuten zu fahren. Die Ausflüge machten wir alle vormittags, sodass wir nicht gerade in der prallen Mittagssonne herumliefen und auf dem Rückweg immer noch einen kurzen Stopp zum Einkaufen einplanen konnten. Zurück am Platz konnte die Maus dann direkt ihren Mittagsschlaf machen. Generell ist das Kombinieren der Ausflüge mit dem Lebensmitteleinkauf ein Tipp den ich empfehlen kann. So kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und alles auf einer Tour erledigen.

Der Schlaf

Der Schlaf ist wahrscheinlich ein Punkt über den sich einige Gedanken machen, wenn es darum geht einen Campingurlaub mit Kleinkind zu planen. Schon nach unserem ersten Campingurlaub wussten wir aber, hier gibt es so gar keinen Grund für Bedenken. Tatsächlich regelt sich der Schlaf im Campingurlaub fast von alleine. Nach drei bis vier Tagen hatte sich bei uns allen ein neuer Rhythmus eingespielt. Der Mittags- und Abendschlaf unserer Kleinen passte sich direkt daran an.

Für den Mittagsschlaf war es uns wichtig immer am Platz zu sein. Dort konnte sich die Maus am besten erholen und auch Mama und Papa konnten eine Pause einlegen. Ich brauchte sie dort nicht einmal in den Schlaf zu schaukeln, zu singen oder ähnliches. Sie schlief einfach bei mir im Arm an der Brust ein, wenn sie müde genug war und ich legte sie dann ins Zelt.

Am Abend verschob sich der Zeitpunkt des Einschlafens recht weit nach hinten. Sie ist immer so gegen 22 Uhr ins Bett gegangen. Um 21 Uhr war Mini Disco, diese dauerte eine halbe Stunde und danach machten wir noch eine kurze Runde über den Platz. So konnte sie nach dem aufregenden Tag, beim Spaziergang, runter kommen. Für uns bedeutete das ab 22 Uhr an der Parzelle zu bleiben. Früher machten wir noch späte Spaziergänge am Strand oder ließen den Abend im Zentrum ausklingen. Heute kuscheln wir uns gemütlich in unsere Campingstühle und genießen den verbleibenden Abend.

Erfahrungsbericht zum Campingurlaub mit Kleinkind

Das Fazit

Auch wenn ein Campingurlaub mit Kleinkind auf den ersten Blick sehr anstrengend und aufwendig aussehen kann, so empfinde ich ihn als wesentlich entspannter als einen Hotelaufenthalt. Man muss sich einfach drauf einlassen und – so blöd es klingt – sich in gewisser Weise gehen lassen. Keine Gedanken darüber machen, wie man am schnellsten gewisse To Do’s erledigt, nicht davon stressen lassen dass ein paar Hausarbeiten auf einen warten oder dass das Kind fünf Minuten nach dem Duschen gleich wieder so aussieht, als wenn es nie einen Tropfen Wasser und Seife gesehen hätte.

Zusammen den Alltag genießen und erleben, alle einbinden und einfach in den Tag hinein leben. Es findet sich ganz von alleine ein natürlicher Rhythmus und auch ohne Uhrzeiten wird man überrascht sein, wie gut sich die Tagesabläufe wie von alleine regeln. Und ja die richtige Campingausstattung kann gewisse Dinge einfacher machen, ist aber für einen schönen Campingurlaub mit Kleinkind nicht ausschlaggebend. Probiert es doch einfach mal aus und lasst euch von diesem etwas anderen Urlaubsgefühl überraschen.

Gibt es eurerseits Fragen zum Campingurlaub mit Kleinkind? Wenn ja, dann gerne her damit ich freue mich sie zu beantworten!

Bis bald, Corinna

Montessori Waschtisch im Badezimmer

Montessori Waschtisch im Badezimmer

Werbung – unbeauftragt

Die Montessori Pädagogik hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen. Ich habe bereits einiges dazu gelesen und versuche stetig hier und da Dinge in unseren Alltag zu übernehmen. Wie zum Beispiel unser Floorbed oder die Spielecke der kleinen Maus. Den Ansatz „Hilf mir es selbst zu tun“ finde ich großartig und merke immer wieder wie positiv meine Kleine darauf reagiert. Sie wird ins Familienleben integriert, hat ihre eigenen Stationen bei uns Zuhause und muss sich nicht der Erwachsenenwelt unterordnen. Sie findet passende Möbel in ihrer Körpergröße vor, kann eigenständig an wichtige Dinge des Alltags herankommen und somit ein vollwertiger Teil der Familie sein.

Dazu müssen ab und zu neue Anschaffungen gemacht werden. Manchmal aber, da lässt sich ganz einfach aus Dingen die bereits Zuhause sind ein neuer Platz schaffen. Wie zum Beispiel unser Montessori Waschtisch im Badezimmer. Ewig lange hatte ich dieses Projekt vor mir hergeschoben, da ich dachte ich muss dafür unheimlich viel Neues besorgen, sägen, bohren und schrauben. Tatsächlich aber war dieser neue Platz für die Maus in weniger als 15 Minuten geschaffen. Das meiste hatten wir bereits Zuhause und nur wenige Kleinteile habe ich neu besorgt. Wie unser Montessori Waschtisch im Bad aufgebaut ist und was ihr dabei beachten solltet möchte ich euch in diesem Beitrag zeigen.

Montessori Waschtisch im Badezimmer

Die Ausstattung

  • Stuhl als Waschtisch von Ikea (stand bei uns schon seit Jahren unbenutzt in der Wohnung)
  • Spiegel von Ikea (neu)
  • Emaille Schüssel als Waschbecken (im Trödelladen gekauft)
  • Emaille Karaffe von Ikea zum Wasser eingießen (hatten wir bereits Zuhause)
  • Kleine Seifenschale (hatten wir bereits Zuhause)
  • Stück feste Seife
  • 4 Kleine Handtücher (zwei davon als Reserve)
    • das weiße wird bei uns für den Körper verwendet
    • das beige wird bei uns zum Saubermachen verwendet
  • Korb zur Aufbewahrung von
    • der Haarbürste
    • dem Zahnputzbecher mit Zahnbürste und Zahnpasta
  • Haken mit Saugnapf von Ikea (neu)
  • Was ich noch gerne besorgen möchte ist ein kleiner Teppich, um ihn vor den Waschtisch zu legen
    • dieser schafft ein etwas schöneres Raumgefühl
    • die Maus steht nicht mehr barfuß auf den kalten Fliesen
    • die Ausrutschgefahr, wenn Wasser auf den Boden kommt (passiert derzeit noch recht häufig), ist nicht mehr gegeben

Darauf ist zu achten

  • Von links nach rechts arbeiten (bereitet die Kinder nach Montessori auf das Lesen und Schreiben von links nach rechts vor)
    • Handtücher hängen links
    • Seifenschale steht links
    • Karaffe wird von links angereicht
  • Weniger ist mehr – nur die wichtigsten Sachen auf den Waschtisch stellen
  • Utensilien haben kindgerechte Größe und Höhe

Der Ablauf

Der Montessori Waschtisch im Badezimmer wird bei uns zum Fertigmachen am Morgen, am Abend und Zwischendrin zum Händewaschen verwendet. Nachfolgend möchte ich euch unseren Ablauf während des Fertigmachens erläutern.

Zu allererst füllen Mama (morgens) oder Papa (abends) die Karaffe mit Wasser. Wir achten darauf, dass diese nicht zu voll und zu schwer wird. Es sollte gerade so viel Wasser hinein gefüllt werden, sodass ausreichend Wasser in der Schüssel zum Waschen ist. Dann geben wir der Maus die Karaffe von der linken Seite her an und sie füllt das Wasser in die Schüssel.

Nun holt die Maus ihre Zahnbürste und Zahnpasta aus dem Zahnputzbecher und macht die Zahnbürste im Wasser nass. Die Zahnpastatube dreht sie selbständig auf und mit Hilfe von Mama oder Papa wird etwas Zahnpasta auf die Zahnbürste gegeben. Sie stellt die Zahnpasta zurück und putzt sich zunächst die Zähne alleine vor. Nach einer Weile, wenn sie fertig mit „alleine putzen“ ist, putzen Mama oder Papa nochmal nach. Jetzt wird die Zahnbürste im Wasser sauber gemacht, im weißen Handtuch abgetrocknet und zurück in den Zahnputzbecher gestellt.

Nach dem Zähneputzen wäscht die Maus sich das Gesicht. Hierzu befeuchtet sie sich die Hände in der Schüssel und geht damit durchs Gesicht. Wir achten darauf, dass sie überall einmal langwäscht. Das Gesicht zu waschen macht ihr mit am meisten Spaß. Mit dem weißen Handtuch trocknet sie sich nach dem Waschen dann das Gesicht ab.

Jetzt werden die Hände gewaschen. Dazu macht sie sich die Hände in der Schüssel nass, nimmt das Seifenstück aus der Schale, verreibt es zwischen den Händen und legt es wieder zurück. Sie befeuchtet nochmals die Hände und verreibt die Seife. Zum Schluss wäscht sie die Hände im Wasser sauber und trocknet diese mit dem weißen Handtuch ab.

Nachdem die Maus sich fertig gemacht hat wird aufgeräumt. Dazu leert sie das Wasser aus der Schüssel in der daneben stehenden Badewanne aus und nimmt das beige Handtuch, um den Stuhl, die Schüssel, den Boden usw. trocken zu wischen. Dann ist sie fertig!

Alles in allem dauert dieser Ablauf bei uns knappe 10 Minuten.

Montessori Waschtisch im Badezimmer

Realistisch sein

So wie ich den Ablauf oben beschrieben habe ist es natürlich das Musterbeispiel. Wenn wir ehrlich sind laufen die wenigsten Tage ganz unkompliziert ab. Die Maus ist mal mehr mal weniger konzentriert und möchte mal mehr mal weniger alleine machen. Das Saubermachen zum Schluss überlässt sie im Moment zum Beispiel ganz uns. Auch kann beim Fertigmachen einiges daneben gehen. Die Schüssel wurde schon mal neben der Badewanne ausgeleert, anstatt darin, das Wasser aus der Karaffe etwas zu überschwänglich in die Schüssel gekippt oder die Zahnpasta am Spiegel verteilt.

Ja, auch mich machen solche Momente dann kurz wahnsinnig. Ich versuche mich aber schnell wieder zusammen zu reißen und ruhig zu bleiben. Schließlich muss sie ja all das noch lernen, was wir bereits gelernt haben. Und gerade darum geht es doch. Fehler machen zu können in einer Umgebung die dafür geschaffen ist. Dinge auszuprobieren von denen man noch nicht weiß wie sie funktionieren und dadurch an sich zu wachsen.

Auf keinen Fall sollte man mit der Haltung an die Umsetzung des Waschtisches gehen, dass die Kinder sich auf einmal wie von Zauberhand alleine fertig machen. Viel mehr muss man sich dessen bewusst sein, dass sie weiterhin unsere Unterstützung benötigen. Wir müssen für sie da sein, sie beobachten und unterstützen, wenn sie unsere Hilfe benötigen. Dann ist dieser Waschtisch eine wahrlich tolle Sache für alle. Ich empfinde das Fertigmachen als viel entspannter und erfüllender als noch ohne unseren Montessori Waschtisch im Badezimmer.

Wenn ihr auch Lust auf so einen Waschtisch habt, dann los mit euch. Die Umsetzung ist im Prinzip total einfach und gar nicht so kompliziert wie ich erst dachte. Für unsere Version brauchte ich insgesamt nur drei Dinge neu kaufen und schon konnte der Montessori Waschtisch im Badezimmer aufgebaut werden. Schaut doch mal bei euch Zuhause, was ihr noch so unbenutzt herumliegen habt. Damit lässt sich sicherlich auch ganz einfach ein schöner Platz für eure Kleinen schaffen.

Bis bald, Corinna

Tragen im Test: Der Überblick

Werbung

Ich bin Tragemama mit Leib und Seele und liebe es die unterschiedlichsten Tragesysteme zu testen. Immer auf der Suche nach der perfekten Lösung für meine Kleine und mich. Vom Tragetuch bis hin zur Systemtrage war schon einiges dabei und falls du noch etwas Unterstützung bei der Wahl der richtigen Trage für dich und dein Kind brauchst, dann hoffe ich hilft dir diese Übersicht dabei. Zu den detaillierten Erfahrungsberichten kommst du mit einem Klick auf die jeweilige Trage.

Tragen im Test der Überblick

Trage:Shabany Ring SlingSchmusewolke Comfort MaxiCybex Yema TieRuckeliManduca FirstSchmusewolke Musselin Tragetuch
Gewicht des Kindes:3 kg bis 15 kg3,5 kg bis 15 kg3,5 kg bis 15 kg3,5 kg bis 20 kg3,5 kg bis 20 kgGeburt bis 16 kg
Tragemöglichkeiten:Bauch (Neugeborenes)
Hüfte
Bauch
Rücken
Bauch
Hüfte
Rücken
Bauch
Hüfte
Rücken
Bauch
Hüfte
Rücken
Bauch
Hüfte
Rücken
Material:100% Bio-Baumwolle 100% Bio-Baumwolle (Polsterung: 100% Polyester)Innentuch 100% Baumwolle100% Bio-Baumwolle55% Hanf, 45% Bio-Baumwolle
(Polsterung: 100% Bio-Baumwolle)
100% Bio-Baumwolle
Preis:69 €119 €189,95 €ab 149,90 €124,90 €89 €
Handhabung:++++++++
Komfort/Sitz:++++++++++
Gewichtsverteilung:+++++++++
Optik:++++++++++
Stillen:+++++++++
Ablegen:+++++++++++
Insgesamt:+++++++++

++ sehr gut / + gut / 0 neutral / – weniger gut

Gibt es weitere Tragen, die ihr besonders empfehlen könnt oder wo ihr gerne einen Testbericht zu lesen würdet? Wenn ja, dann lasst es mich doch gerne wissen, denn ich hätte große Lust mich noch weiter durchzutesten.

Bis bald
Corinna

Tragen im Test: Schmusewolke Musselin Tragetuch

Werbung

21 Monate ist meine Kleine nun alt und immer noch trage ich sie unheimlich gerne. In der Vergangenheit hatte ich euch bereits einige Tragen vorgestellt, die wir auf Herz und Nieren testeten. Hier kommt ihr zur Übersicht. Heute möchte ich euch eine weitere Tragemöglichkeit zeigen – das Schmusewolke Musselin Tragetuch in der Farbe Wild. Von Schmusewolke habe ich bereits die Comfort Maxi, welche bei uns täglich im Einsatz ist. An ein klassisches Tragetuch hatte ich mich bis jetzt irgendwie noch nicht rangetraut. Die Anwendung wirkte auf mich kompliziert und ich war mir nicht sicher, ob das Tragen darin so viel besser bzw. anders als mit einer guten Systemtrage sein kann. Eines kann ich euch nach dem fast zweimonatigem Testen schonmal verraten, mein Tragetuch gebe ich nie wieder her!

Tragen im Test - Schmuswolke Musselin Tragetuch

Schmusewolke Musselin Tragetuch

Gewicht des Kindes:Geburt bis 16 kg
Tragemöglichkeiten:Bauch
Hüfte
Rücken
Material:100% Bio-Baummwolle
Preis:89 €
Handhabung:+ in der mitgelieferten Infobroschüre sind alle wichtigen Bindetechniken erklärt, so lässt sich auch ohne Erfahrung das Tragetuch direkt sicher binden
+ der Stoff hält, einmal richtig gestrafft und geknotet, bombenfest (kein Verrutschen, Durchhängen o.ä.)
– der Stoff ist natürlich sehr lang, wodurch beim Binden die Enden auf dem Boden hängen können (achtet beim Binden auf einen halbwegs sauberen Untergrund, um grobe Verschmutzungen zu vermeiden)
– möchte man das Kind flexibel rein- und raussetzen, so muss man im Vorfeld eine dafür vorgesehene Bindevariante nehmen (die „Wickelkreuztrage“ eignet sich dafür zum Beispiel nicht)
Komfort / Sitz:+ sehr weicher angenehmer Stoff
+ das Kind sitzt unheimlich nah, es entsteht ein richtiges Kuschelgefühl
+ die gepolsterten Kanten am Kopf- und im Kniekehlenbereich verhindern unschöne Druckstellen beim Kind
+ kann je nach Belieben unterschiedlich gebunden werden, so ist für jeden die richtige Tragevariante dabei
+ das Tuch fühlt sich ganz leicht an und bietet viel Bewegungsfreiheit für den Träger
+ der Musselin Stoff ist bei warmen Temperaturen sehr angenehm, da er atmungsaktiv und schnell trocknend ist
Gewichtsverteilung:+ ich finde die Gewichtsverteilung mit der „Wickelkreuztrage“ sehr angenehm, auch längere Strecken lassen sich super tragen
Optik:+ wunderschöner, weicher Stoff
+ verschiedene Farbvarianten wählbar
Stillen:+ das Stillen in der „Wickelkreuztrage“ ist problemlos möglich (ich musste dafür auch keine Lockerung der Bindung vornehmen)
Ablegen:+ das Ablegen eines im Tragetuch eingeschlafenen Kindes ist problemlos möglich
– nur der Träger selbst muss sich danach ein bisschen aufwändiger von den Stoffbahnen „befreien“ (das stört das Ablegen des Kindes aber in keinster Weise)
Tragen im Test - Schmuswolke Musselin Tragetuch

Mein Trageerlebnis

Schon als ich mit meiner kleinen Maus schwanger war wusste ich, ich werde mal eine Tragemama. Klar kommt es manchmal doch anders als man denkt, aber in diesem Punkt lag ich mit meinem Bauchgefühl ganz richtig. Sie war gerade mal ein paar Wochen auf der Welt und schon starteten wir die Suche nach der für uns perfekten Trage. Wie ihr wisst sind wir damals bei der Cybex Yema Tie gelandet und waren damit lange sehr glücklich. Zur Entscheidung stand damals allerdings auch ein Tragetuch. Wir überlegten hin und her und entschieden uns aufgrund unserer eigenen Unsicherheiten als Neu-Eltern dagegen. Heute, 21 Monate später, weiß ich dass ein Tragetuch besonders für den Anfang mega schön gewesen wäre.

Das Tragen im Tragetuch ist echt nochmal eine ganz andere Hausnummer als mit einer Systemtrage. Ich finde beide Varianten haben ihre absolute Daseinsberechtigung und beide Möglichkeiten ergänzen sich in meinen Augen perfekt.

Das erste Binden des Tragetuchs ging erstaunlich einfach. Ich verwende aktuell die „Wickelkreuztrage“. Diese Bindemethode geht sehr leicht und ist damit ideal für Anfänger. Beim ersten Testversuch war das Tuch alles andere als perfekt gebunden, ich merkte trotzdem schnell wie wohl die Maus und ich uns damit fühlten. Es fühlt sich so viel kuscheliger an, als mit einer Systemtrage. Näher, inniger und verbundener. Ich weiß gar nicht genau wie ich es beschreiben soll, aber das Gefühl mit dem Tragetuch ist einfach wunderschön.

Die Gewichtsverteilung ist ausgesprochen angenehm. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, es ist nochmal leichter damit zu tragen, als mit einer Systemtrage. Aus diesem Grund verwende ich das Tragetuch auch gerne bei längeren Strecken (z.B. 20 Minuten Fußweg).

Das Angenehme am Tragetuch von Schmusewolke ist vor allem der wunderschön leichte Musselin Baumwollstoff. Dieser ist perfekt für die heiße Jahreszeit, denn Musselin ist sehr atmungsaktiv und luftdurchlässig. Zudem transportiert es wunderbar die Feuchtigkeit. Bei 30 Grad plus kann dies zwar auch nicht das Schwitzen verhindern, aber ich finde der Stoff fühlt sich immer angenehm kühl auf der Haut an.

Schmusewolke hat zudem etwas ganz Besonderes beim Musselin Tragetuch umgesetzt. Und zwar sind die Kanten am Kopf und im Kniekehlen Bereich gepolstert. Dies verhindert, dass der Stoff beim Kind einschneidet und unschöne Abdrücke hinterlässt. Ein weiterer Pluspunkt für dieses schöne Tuch.

Zudem ist mir positiv aufgefallen, dass der Musselin Stoff kein bisschen verrutscht bzw. sich lockert. Das Tuch sitzt richtig schön stramm und bleibt da wo es soll. Ein Auf- und Abhüpfen beim Gehen, Lockern der Bindung oder ständiges Strammziehen der Stoffbahnen entfällt. Einmal richtig gebunden hält es die gesamte Tragezeit.

Was natürlich zu beachten ist und auch ein bisschen der Nachteil eines Tragetuchs im Vergleich zur Systemtrage ist, ist dass das Binden etwas länger dauert, man mehr Stoff „mitschleppen“ muss und das Tuch dadurch ein wenig mehr Platz zum Verstauen benötigt. Man ist mit der „Wickelkreuztrage“ Technik auch nicht ganz so flexibel beim Rein- und Raussetzen des Kindes. Ich weiß aber, dass es andere Bindemöglichkeiten gibt, mit denen das Tuch umgelassen werden kann und ein Rein- und Raussetzen problemlos möglich ist. Zu beachten ist auch, dass der Tuchstoff, aufgrund seiner Länge, beim Binden über den Boden schleifen kann. Daher binde ich am liebsten an einer Stelle, die nicht allzu dreckig ist. Das Tuch lässt sich zwar wunderbar waschen, aber schließlich möchte man das ja auch nicht jede Woche tun.

Fazit:

Insgesamt überwiegen für mich klar die Vorteile des Tragetuchs und besonders die Variante mit dem Musselin Stoff und den gepolsterten Kanten von Schmusewolke gefällt mir sehr. Das Tragetuch würde ich sicherlich nicht als alleinige Tragemöglichkeit nutzen, da es viele Situationen gibt wo eine Systemtrage praktischer ist. Es ist aber die perfekte Ergänzung für eine gute Trageausstattung. Wenn ihr also mich fragt liebe Tagemamas, -papa, -opas, -omas usw. dann holt euch eine passende Systemtrage und zusätzlich ein Tragetuch. Damit steht einer wunderschönen Tragezeit nichts mehr im Wege.

Bis bald
Corinna

Der Leaf Shave – Plastikfrei rasieren

Werbung –  unbeauftragt & *Amazon Affiliate-Partnerprogramm

Wenn es darum geht seinen Alltag nachhaltiger und plastikfreier zu gestalten, dann bieten Bad und Küche enormes Potential dazu. Genau in diesen beiden Bereichen startete ich selbst mit nachhaltigeren Alternativen. Besonders im Bad finde ich gelingt die Umstellung ziemlich einfach. Wiederverwendbare Abschminkpads*, feste Seife, Bambus Zahnbürste – um nur einige Dinge zu nennen.

Auch für den konventionellen Einwegrasierer gibt es eine Alternative. Diese nennt sich Rasierhobel. Beim Rasierhobel müssen nur die Klingen und nicht der ganze Rasierer ausgetauscht werden, sollten die Klingen stumpf geworden sein. Das spart Plastikmüll und Geld. Neue Rasierklingen sind wesentlich günstiger, als ein neuer Rasierkopf für den Einwegrasierer.

Um ehrlich zu sein machte mir aber allein schon der Name „Rasierhobel“ etwas Angst und ich probierte bisher nie solch einen aus. Als ich vor ein paar Wochen kurz davor war mir doch mal einen zu holen, stieß ich auf ein ganz tolles Produkt welches genau das zu sein schien, auf das ich so lange wartete. Ein plastikfreier Rasierhobel, der die Vorzüge eines Einwegrasierers vereint. Der Leaf Shave.

Leaf Shave - Plastikfrei rasieren

Die Idee

Der Leaf Shave kommt aus den USA und ist 2017 Teil einer Kickstarter-Kampagne gewesen. Die Gründer wollten einen plastikfreien Rasierer schaffen, den die Leute wirklich lieben. Einen Rasierer der komfortabel, qualitativ hochwertig und von Mann & Frau zu verwenden ist. Ein Produkt in das der Mensch mit Haaren (wie sie es sagen) einmal investiert und lange Freude daran hat. Eine nachhaltige, zeitgemäße Alternative.

Genau dieses Konzept war es, das mich begeisterte. Der Leaf Shave wirkt so stylisch und wertig, dass man nicht annähernd ein bideres Öko Image damit verbindet. Zudem scheint er aufgrund seiner Form und Funktion wesentlich vertrauenswürdiger als der übliche Rasierhobel zu sein.

Die Rasur

Wenn man das erste Mal mit dem Leaf Shave rasiert und bis dato nur Einwegrasierer gewohnt ist, braucht man einen kurzen Moment um sich an das neue Gefühl zu gewöhnen. Der Leaf Shave ist deutlich schwerer als ein Plastikrasierer, liegt aber trotzem sehr angenehm in der Hand. Anders als beim Einwegrasierer kann man selbst entscheiden, ob man ein zwei oder drei Klingen in den Leaf Shave einsetzen möchte. Hierzu wird einfach eine ganz normale, doppelseitige Klinge in der Mitte halbiert und in den Leaf Shave eingesetzt. Bisher nutze ich zwei Klingen und bin damit sehr zufrieden.

Eine weitere Sache an die man sich gewöhnen muss ist, dass man beim Leaf Shave nicht groß Kraft während der Rasur aufwenden muss. Beim Einwegrasierer war ich es gewohnt immer noch leicht nachzudrücken. Wie gewohnt machte ich das beim Leaf zu Beginn auch und wurde mit vier Pflastern an den Beinen belohnt. Hier also mein Tipp: Am Anfang, auf keinen Fall drücken! Gewöhnt euch erst einmal an das neue Gefühl und lasst das Eigengewicht des Leaf für euch arbeiten. Solltet ihr doch noch etwas nachhelfen müssen, dann macht dies sehr vorsichtig. Die Rasur ist deutlich schärfer und gründlicher, als ich es vom Einwegrasierer gewohnt war.

Der große Vorteil des Leaf Shave im Vergleich zum normalen Rasierhobel ist das schwenkbare Kopfgelenk. Dadurch passt sich der Leaf Shave super an die Körperkonturen an. Es ist am Ende also eine gar nicht so große Umstellung weg vom Einwegrasierer hin zum plastikfreien Rasierhobel. Wenn man sich einmal an die Handhabung gewöhnt hat, läuft es danach wie am Schnürchen. Ich bin bisher zumindestens nicht nochmal mit Pflastern aus der Dusche gekommen 😀

Leaf Shave - Plastikfrei rasieren

Das Fazit

In Deutschland ist der Leaf Shave gerade erst auf den Markt gekommen und ist dadurch noch sehr schwer zu erhalten. Jeder der aber die Chance hat an einen ran zu kommen und noch überlegt, ob die knapp 85€ gut investiertes Geld sind, denen kann ich (m)ein ganz klares JA geben. Allein durch die Einsparung der teuren Ersatzklingen der Einwegrasierer hat man das Geld recht schnell raus. Zudem tut man auch noch etwas für die Umwelt. Es fällt kein zusätzlicher Plastikmüll an und sogar die Verpackung des Leaf Shave war zu 100% aus Papier. Ich werde den Leaf Shave auf jeden Fall weiter benutzen und hole mir nichts anderes mehr ins Bad. Mein plastikfreier Rasurtraum ist damit wahr geworden.

Gibt es eurerseits noch Fragen zum Rasieren mit einem Rasierhobel oder zum Leaf Shave selbst? Wenn ja, beantworte ich diese sehr gerne.

Bis bald
Corinna

Nachhaltige Mode – secondhand kaufen

Ich habe mir da ewas vorgenommen. Etwas das ich hätte schon viel früher tun sollen. Etwas das nicht viel Aufwand erfordert, aber gleichzeitig einen großen Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit bedeutet. Es muss nicht immer der Jahreswechsel sein, der einen neue Vorsätze formulieren lässt. Es kann auch einfach mal mitten im Jahr sein, an einem x-beliebigen Tag, der sich genau richtig dafür anfühlt, um etwas zu ändern. Dieser Tag war bei mir letzte Woche.

Schon länger beschäftige ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Bewusster zu konsumieren, fairer zu kaufen und ökologischer zu leben. In vielen Bereichen habe ich das auch schon umgesetzt. Vegane Ernährung, Kauf von Bio Lebensmitteln, Müllvermeidung im Alltag, Fokus auf mehr Minimalismus. Trotzdem gibt oder besser gab es einen Bereich in dem es mir extrem schwer fiel.

Mode

Ich liebe schöne Kleidung, arbeite selbst im Fashionbereich und gönne mir gerne mal das ein oder andere hübsche Teil. Früher war es für mich ganz normal in die Stadt zum shoppen zu fahren. Als Hobby. Und das sicherlich einmal im Monat. Heutzutage habe ich das bereits sein lassen. Mein Konsumverhalten ist wesentlich kontrollierter und wenn ich mir etwas kaufe, dann überlege ich vorher sehr gut ob ich es auch wirklich brauche.

Gekauft habe ich in der Vergangenheit ausschließlich in dem Unternehmen für das ich arbeite. Andere fast fashion Ketten habe ich seit bestimmt drei Jahren nicht mehr unterstützt. Trotzdem konsumierte ich weiterhin fast fashion.

Der Markt für faire Mode ist mittlerweile stark gewachsen und eigentlich sollte es umso leichter sein nachhaltige Mode zu beziehen. Leider trifft vieles aber nicht meinen Geschmack. Ich liebe feminine, fließende und locker sitzende Röcke und Kleidchen. Das ist echt schwer in der fairen Modewelt zu finden. Und wenn ich dann mal etwas Schönes fand, war das Teil seeehr teuer (über 200€).

Auch wenn der Preis oft gerechtfertigt ist und wir durch die fast fashion Industrie an zu billige Preise gewöhnt sind, so ist es mir das für ein Teil einfach nicht wert. Erstens muss ich es mir leisten können und zweitens habe ich das Gefühl, lebt das Teil wahrscheinlich nicht so lange, als das sich der Preis ist am Ende rechnet. Aus diesen Gründen haderte ich wirklich sehr damit die Kurve hin zu nachhaltiger und meinen Geschmack entsprechender Mode zu kriegen.

Secondhand – Mein Vorsatz

Mittlerweile habe ich aber einen passenden Weg für mich gefunden nachhaltige Mode zu kaufen. Secondhand ist das Zauberwort. Ich habe mir fest vorgenommen für das gesamte restliche Jahr primär secondhand oder fair produzierte Mode zu konsumieren. Das wird eine ganz schöne Challenge, ist aber dringend notwendig!

In letzter Zeit merkte ich wie gut ich mit dem Kauf gebrauchter Kleidung meinen Kleiderschrank toll bestücken kann und trotzdem nachhaltige Mode unterstütze. Ich kaufe das, was andere nicht mehr tragen oder noch nie getragen haben. Gebe den Kleidungsstücken ein zweites Leben und verlängere den Textilkreislauf.

Wir alle trennen uns viel zu schnell von Kleidungsstücken und nur die wenigsten werden aufgetragen oder gar repariert. Ich habe mal gelesen, dass etwa 40% der Kleidungsstücke nie getragen werden und oft nur eine Saison lang getragen werden. Mode ist zum Wegwerfprodukt geworden und das obwohl sie teilweise unter schlimmen Arbeitsbedingungen produziert wird.

Sicherlich lässt sich darüber streiten, ob secondhand die nachhaltigste aller Varianten ist. Für mich ist dies aber der allerbeste Einstieg auf dem Weg zu nachhaltiger Mode. Ich habe weiterhin eine breite Auswahl an schönen Kleidungsstücken, kann damit auch noch Geld sparen und habe die Gewissheit, dass das Teil für mich nicht neu produziert werden musste.

Mode ist Emotion

Es ist schon ein gewaltiges Gefühl dem fast fashion Markt den Kampf anzusagen. Ich bin mir sicher damit genau das Richtige zu tun. Es macht mir aber auch etwas Angst, da täglich die Versuchungen im Modedschungel auf einen warten und ich hoffe diesen stand halten zu können.

Mode ist für mich ein sehr emotionales Thema und defintiv mehr, als nur eine Sache zum Anziehen. Mode sagt aus wie ich mich fühle, zeigt wie ich mich sehe und unterstreicht meine Persönlichkeit. Gerade deswegen sollte sie aber auch möglichst ökologisch und fair bezogen werden. Damit die Menschen, die an der Lieferkette beteiligt sind, ebenso viel Freude an der Mode haben können!

Erzählt mal, wie steht ihr zu diesem Thema und welche Schritte seit ihr vielleicht schon in Richtung nachhaltiger Mode gegangen?

Bis bald
Corinna

Intervallfasten Woche 4

Die letzte und vierte Woche des Intervallfastens ist geschafft. Über alle vier Wochen hinweg habe ich meinen kleinen Selbstversuch ja hier begleitet und war sehr gespannt auf die Ergebnisse. Nachdem das Intervallfasten so viele positive Effekte verspricht, war ich mir ziemlich sicher, dass auch ich schnell Veränderungen feststellen werde. Tatsächlich aber waren die Wochen ein Auf und Ab und so richtig wollte sich der mega Erfolg nicht einstellen.

Wie meine Intervallfasten Woche 4 aussah und wie ich nun weiter mache, das erzähle ich euch heute.

Übersicht

Woche
0 (Start)
Woche 1Woche 2Woche 3Woche 4
Gewicht58,2 kg57,5 kg57,9 kg57,1 kg57,1 kg
Fett21,30%20,90%21,10 %20,8 %20,7 %
Wasser58,20%58,50%58,40 %58,6 %58,7 %
Muskeln36,90%37%36,90 %37,1 %37,1 %
VeränderungenAuch wenn sich die Werte auf der Waage alle etwas nach unten bewegt haben, so stelle ich optisch noch keine Veränderungen fest. Der Blähbauch ist am Abend etwas besser geworden, aber dennoch habe ich eigentlich den ganzen Tag über weiterhin ein Völlegefühl.Wie man gut sehen kann, hat sich an den Werten erneut nicht allzu viel getan. Ich bin sogar fast wieder bei meinen Ausgangswerten. Was ich aber auch gut finde, da mein Ziel ja eh nicht ist abzunehmen, sondern ich nur mein Körpergefühl verbessern möchte. Und da hat sich auf jeden Fall etwas getan! Ich merke wie das Völlegefühl über den Tag so langsam zurück geht und ich damit am Ende des Tages nicht mehr aussehe wie im vierten Monat schwanger 😀In dieser Woche haben sich die Werte durchaus etwas verändert. Das Gewicht ist herunter gegangen und der Fettanteil ebenso. Dafür ist der Wasseranteil und die Muskelmasse gestiegen. Wenn wir ehrlich sind, sind dies aber erneut sehr geringe Veränderungen. Daher bin ich mir immer noch nicht so sicher, ob die Veränderungen durch das Intervallfasten kommen oder ganz normale Schwankungen sind. Wahrscheinlich lässt sich in Woche vier mehr dazu sagen. Am Blähbauch und Völlegefühl hat sich leider nicht viel verändert. Es ist vielleicht dezent besser geworden als ganz zum Start, aber irgendwie hatte ich mir größere Effekte erhofft.Tja, ich würde mal sagen die Werte sind ganz schön stabil geblieben. Es gibt kaum Veränderungen und genau so unverändert ist mein Wohlbefinden. Einzig und allein hat sich das Hungergefühl am Abend positiv entwickelt. Hier spüre ich wirklich kaum noch das Bedürfnis spät am Abend noch etwas zu essen.
StimmungMeine Stimmung ist prima und bis auf, dass ich abends manchmal leichten Hunger verspüre bin ich ansonsten sehr gut gesättigt. Auf meine Mahlzeiten freue ich mich derzeit aber mehr als sonst. Vor allem am Morgen auf das Frühstück 😀Die Stimmung ist weiterhin bestens und der Hunger am Abend hält sich mittlerweile in Grenzen. Mein Körper hat sich schon ziemlich gut an das neue Essens- und Fastenfenster gewöhnt.Die Stimmung ist immer noch prima. An die Essens- und Fastenfenster habe ich mich mittlerweile sehr gut gewöhnt und diese so ziemlich jeden Tag einhalten können. Ein kleines Hüngerchen am Abend ist aber immer noch geblieben. Morgens ist dieses aber jedes Mal verschwunden.Generell geht es mir stimmungsmäßig immer noch sehr gut. Ehrlicherweise bin ich aber ein wenig enttäuscht über die positiven Effekte des Intervallfastens. Oder sagen wir mal über die Effekte, die ich mir erhofft hatte (Verschwinden des Völlegefühls). Denn generell fühle ich mich schon etwas besser als vorher. Zumindestens nicht mehr so „überfuttert“ wie früher, aber der Blähbauch ist halt immer noch nicht ganz weg.
SonstigesDie Snacks zum Fernsehen am Abend vermisse ich schon etwas. Dafür trinke ich nun jeden Abend etwa 1 Liter Tee in diversen Geschmacksrichtungen. Dieser gaukelt dann zumindestens ein bisschen das Gefühl von Nascherei vor.Ich hatte einen Tag in der letzten Woche, an dem ich mein Essens- und Fastenfenster nicht ganz einhalten konnte. Und zwar waren wir auf einem Geburtstag eingeladen, bei dem es erst etwas später das Abendessen gab. Ich glaube ich war gegen 20:00 Uhr fertig mit dem Essen. Also eine Stunde später als normal und ihr glaubt nicht wie kugelrund ich mich fühlte. Das Essen lag mir richtig schwer im Magen und sogar am nächsten Morgen habe ich das „späte“ Essen noch gespürt.In dieser Woche habe ich keine Besonderheiten feststellen können 🙂Auch diese Woche gibt es es keine weiteren Besonderheiten.

Fazit – Intervallfasten Woche 4

Tja ihr Lieben, wie geht es nun weiter? So richtig überzeugt hat mich das Intervallfasten bisher ja nicht. Aber vielleicht war meine Erwartungshaltung auch einfach zu hoch. Denn ein paar Unterschiede merke ich schon. Ich fühle mich wohler, wenn ich am Abend nicht mehr esse und auch mein Schlaf ist besser geworden. Daher möchte ich das Intervallfasten noch ein bisschen weiter durchziehen. Nochmal vier Wochen, bis zu unserem Urlaub. Ich denke das ist ein angemessenes Zeitfenster, um zu schauen was sich noch tut. Wochenupdates habe ich erstmal keine weiteren geplant. Ende Juni werde ich aber auf jeden Fall nochmal dazu berichten! Abschließend kann ich sagen, war der Selbstversuch des Intervallfastens auf jeden Fall eine spannende Erfahrung. Ich bin froh ihn gemacht zu haben und bin gespannt, ob mich das Intervallfasten doch noch in seinen Bann ziehen kann 🙂

Bis bald
Corinna

Intervallfasten Woche 3

Nachdem letzte Woche Halbzeit in meinem Selbstversuch zum Intervallfasten war, gibt es heute den vorletzten Bericht zur Intervallfasten Woche 3. Nächste Woche folgt dann der vierte und letzte Beitrag.

Wirkten vier Wochen anfangs noch wie eine recht lange Zeit, so denke ich mir heute, dass ich den Selbstversuch ruhig hätte um noch ein paar Wochen verlängern können. Ich bin mir echt nicht sicher, ob vier Wochen ausreichend sind, um deutliche Veränderungen wahrnehmen zu können. In dieser dritten Woche hat sich nämlich nicht wirklich viel getan. Ich habe eher das Gefühl, als geht es mir so wie vor dem Selbstversuch zum Intervallfasten. Da ich aber keine voreiligen Schlüsse ziehen möchte, warte ich nochmal die letzte und vierte Woche ab und bin gespannt was ich euch dann kommende Woche berichten kann. Jetzt aber ersteinmal zur Intervallfasten Woche 3.

Übersicht


Woche 0 (Start)Woche 1Woche 2Woche 3
Gewicht58,2 kg57,5 kg57,9 kg57,1 kg
Fett21,30%20,90%21,10 %20,8 %
Wasser58,20%58,50%58,40 %58,6 %
Muskeln36,90%37%36,90 %37,1 %
VeränderungenAuch wenn sich die Werte auf der Waage alle etwas nach unten bewegt haben, so stelle ich optisch noch keine Veränderungen fest. Der Blähbauch ist am Abend etwas besser geworden, aber dennoch habe ich eigentlich den ganzen Tag über weiterhin ein Völlegefühl.Wie man gut sehen kann, hat sich an den Werten erneut nicht allzu viel getan. Ich bin sogar fast wieder bei meinen Ausgangswerten. Was ich aber auch gut finde, da mein Ziel ja eh nicht ist abzunehmen, sondern ich nur mein Körpergefühl verbessern möchte. Und da hat sich auf jeden Fall etwas getan! Ich merke wie das Völlegefühl über den Tag so langsam zurück geht und ich damit am Ende des Tages nicht mehr aussehe wie im vierten Monat schwanger 😀In dieser Woche haben sich die Werte durchaus etwas verändert. Das Gewicht ist herunter gegangen und der Fettanteil ebenso. Dafür ist der Wasseranteil und die Muskelmasse gestiegen. Wenn wir ehrlich sind, sind dies aber erneut sehr geringe Veränderungen. Daher bin ich mir immer noch nicht so sicher, ob die Veränderungen durch das Intervallfasten kommen oder ganz normale Schwankungen sind. Wahrscheinlich lässt sich in Woche vier mehr dazu sagen. Am Blähbauch und Völlegefühl hat sich leider nicht viel verändert. Es ist vielleicht dezent besser geworden als ganz zum Start, aber irgendwie hatte ich mir größere Effekte erhofft.
StimmungMeine Stimmung ist prima und bis auf, dass ich abends manchmal leichten Hunger verspüre bin ich ansonsten sehr gut gesättigt. Auf meine Mahlzeiten freue ich mich derzeit aber mehr als sonst. Vor allem am Morgen auf das Frühstück 😀Die Stimmung ist weiterhin bestens und der Hunger am Abend hält sich mittlerweile in Grenzen. Mein Körper hat sich schon ziemlich gut an das neue Essens- und Fastenfenster gewöhnt.Die Stimmung ist immer noch prima. An die Essens- und Fastenfenster habe ich mich mittlerweile sehr gut gewöhnt und diese so ziemlich jeden Tag einhalten können. Ein kleines Hüngerchen am Abend ist aber immer noch geblieben. Morgens ist dieses aber jedes Mal verschwunden.
SonstigesDie Snacks zum Fernsehen am Abend vermisse ich schon etwas. Dafür trinke ich nun jeden Abend etwa 1 Liter Tee in diversen Geschmacksrichtungen. Dieser gaukelt dann zumindestens ein bisschen das Gefühl von Nascherei vor.Ich hatte einen Tag in der letzten Woche, an dem ich mein Essens- und Fastenfenster nicht ganz einhalten konnte. Und zwar waren wir auf einem Geburtstag eingeladen, bei dem es erst etwas später das Abendessen gab. Ich glaube ich war gegen 20:00 Uhr fertig mit dem Essen. Also eine Stunde später als normal und ihr glaubt nicht wie kugelrund ich mich fühlte. Das Essen lag mir richtig schwer im Magen und sogar am nächsten Morgen habe ich das „späte“ Essen noch gespürt.In dieser Woche habe ich keine Besonderheiten feststellen können 🙂

Fazit – Intervallfasten Woche 3

Insgesamt merke ich wie eingangs schon erwähnt keine großen Unterschiede. Ich habe mir echt erhofft, dass ich mein Völlegefühl in den Griff bekomme, aber irgendwie hat sich da noch nicht so viel getan. Hungertechnisch komme ich sehr gut über die Runden. Bedeutet, dass mir das Fasten am Abend überhaupt nichts ausmacht. Noch bin ich mir nicht sicher, ob das Intervallfasten eine geeignete Ernährungsform für mich ist. Ich schwanke derzeit echt hin und her und bin gespannt was die kommende Woche noch so mit sich bringt. Eventuell hänge ich noch ein paar Wochen hintendran, um den positiven Veränderungen noch etwas mehr Zeit einzuräumen. Ich mag es noch nicht wahr haben, dass das Intervallfasten bei mir vielleicht nicht die gewünschten Effekte erzielt 😀

Bis bald
Corinna

Pesto aus Radieschengrün

Aus Gewohnheit oder Nichtwissen werfen wir alle oft viel zu viele Lebensmittel weg. Damit meine ich nicht das sichtbare Lebensmittel, welches wir primär kauften, sondern die unsichtbaren Leckereien, die sich daran verbergen. Zum Beispiel das Grün, das an vielen Gemüsesorten dran ist. Angefangen bei Kohlrabi, Möhre oder Radieschen. Es lassen sich so leckere Sachen aus dem Grün herstellen und viel zu selten wird es wirklich verwendet.

Die Blätter der Kohlrabi lassen sich zum Beispiel prima in der Pfanne anbraten. Das Grün der Möhre wandert in den Smoothie und aus dem Radieschengrün lässt sich ein leckers Pesto herstellen. Wie? Das zeige ich dir in diesem Beitrag. Das Pesto aus Radieschengrün nutze ich super gerne für Nudelgerichte oder auch als Brotaufstrich. Frisch, lecker und voller Nährstoffe.

Pesto aus Radieschengrün

Zutaten

  • 1 Bund Radieschengrün (bio)
  • 30 g Cashewkerne
  • 10 g Pinienkerne
  • 50 ml Olivenöl
  • 20 ml Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft

Zubereitung

  1. Das Radieschengrün waschen, trocken tupfen und zusammen mit den Pinienkernen, Cashewkernen, dem Öl und Wasser in einen Mixer geben. So lange Mixen, bis eine feine Masse entstanden ist.
  2. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Fertig!
  3. Gut verschlossen, zum Beispiel in einem Einmachglas, hält sich das Pesto für ein paar Tage im Kühlschrank.
Pesto aus Radieschengrün

Früher gehörte ich auch zu der Sorte, die das Grün der Gemüsesorten direkt im Mülleimer entsorgte. Heute versuche ich immer erst nachzuschauen was man daraus Leckeres zubereiten könnte.

Das Grün hat in der Regel eine wesentlich höhere Nährstoffdichte als das Gemüse selbst und ist daher super gesund. Im Grün ist zudem auch Chlorophyll enthalten, welches beim Aufbau neuer Blutzellen unterstützt. Somit hilft es dabei gesundes und reines Blut zu produzieren. Das ist aber nur ein Pluspunkt. Desweiteren kann das Chlorophyll dabei helfen Eisenmangel zu reduzieren, Demenz und Diabetis vorzubeugen, Magnesiummangel zu beheben und den Körper zu entgiften. Ein echtes Superfood. Also ihr lieben Menschen, esst mehr Grün!

Welche Tipps und Tricks kennt ihr noch für die Verwendung von grünem Blattgemüse? Für Bärlauchliebhaber habe ich ebenfall ein tolles Pesto Rezept. Klickt euch gerne mal rein!

Bis bald
Corinna

Intervallfasten Woche 2

Und zack, ist auch schon die Intervallfasten Woche 2 geschafft. Nachdem ich in der ersten Woche ja nicht so die Veränderungen bemerkte, war ich umso gespannter was sich in dieser Woche tut. Ich sag mal so, die mega Veränderungen lassen bis jetzt auch noch auf sich warten. Es zeichnet sich aber ganz klar ab, dass der Körper sich mittlerweile an den Rhythmus gewöhnt hat. Mehr dazu jetzt im Artikel.

Übersicht


Woche 0 (Start) Woche 1Woche 2
Gewicht58,2 kg57,5 kg57,9 kg
Fett21,30%20,90%21,10 %
Wasser58,20%58,50%58,40 %
Muskeln36,90%37%36,90 %
VeränderungenAuch wenn sich die Werte auf der Waage alle etwas nach unten bewegt haben, so stelle ich optisch noch keine Veränderungen fest. Der Blähbauch ist am Abend etwas besser geworden, aber dennoch habe ich eigentlich den ganzen Tag über weiterhin ein Völlegefühl.Wie man gut sehen kann, hat sich an den Werten erneut nicht allzu viel getan. Ich bin sogar fast wieder bei meinen Ausgangswerten. Was ich aber auch gut finde, da mein Ziel ja eh nicht ist abzunehmen, sondern ich nur mein Körpergefühl verbessern möchte. Und da hat sich auf jeden Fall etwas getan! Ich merke wie das Völlegefühl über den Tag so langsam zurück geht und ich damit am Ende des Tages nicht mehr aussehe wie im vierten Monat schwanger 😀
StimmungMeine Stimmung ist prima und bis auf, dass ich abends manchmal leichten Hunger verspüre bin ich ansonsten sehr gut gesättigt. Auf meine Mahlzeiten freue ich mich derzeit aber mehr als sonst. Vor allem am Morgen auf das Frühstück 😀Die Stimmung ist weiterhin bestens und der Hunger am Abend hält sich mittlerweile in Grenzen. Mein Körper hat sich schon ziemlich gut an das neue Essens- und Fastenfenster gewöhnt.
SonstigesDie Snacks zum Fernsehen am Abend vermisse ich schon etwas. Dafür trinke ich nun jeden Abend etwa 1 Liter Tee in diversen Geschmacksrichtungen. Dieser gaukelt dann zumindestens ein bisschen das Gefühl von Nascherei vor.Ich hatte einen Tag in der letzten Woche, an dem ich mein Essens- und Fastenfenster nicht ganz einhalten konnte. Und zwar waren wir auf einem Geburtstag eingeladen, bei dem es erst etwas später das Abendessen gab. Ich glaube ich war gegen 20:00 Uhr fertig mit dem Essen. Also eine Stunde später als normal und ihr glaubt nicht wie kugelrund ich mich fühlte. Das Essen lag mir richtig schwer im Magen und sogar am nächsten Morgen habe ich das „späte“ Essen noch gespürt.

Fazit – Intervallfasten Woche 2

Abschließend zum Intervallfasten Woche 2 kann ich sagen, dass ich immer noch froh bin damit angefangen zu haben. Mein Völlegefühl ist wesenlich besser geworden, wenn ich mich an die Essens- und Fastenzeiten halte. Am Abend habe ich auch darauf geachtet wieder normale Portionsgrößen zu essen und nicht mehr so reinzuhauen wie in der ersten Woche. Satt fühle ich mich die ganze Zeit und ich denke die Werte auf der Waage bestätigen auch, dass ich weiterhin die Kalorien zu mir nehme, die mein Körper braucht und ich nicht aufeinmal in ein großes Kaloriendefizit falle. Ich bin gespannt was Woche 3 zu bieten hat.

Bis bald
Corinna