Neueste Artikel

Der Leaf Shave – Plastikfrei rasieren

Werbung –  unbeauftragt & *Amazon Affiliate-Partnerprogramm

Wenn es darum geht seinen Alltag nachhaltiger und plastikfreier zu gestalten, dann bieten Bad und Küche enormes Potential dazu. Genau in diesen beiden Bereichen startete ich selbst mit nachhaltigeren Alternativen. Besonders im Bad finde ich gelingt die Umstellung ziemlich einfach. Wiederverwendbare Abschminkpads*, feste Seife, Bambus Zahnbürste – um nur einige Dinge zu nennen.

Auch für den konventionellen Einwegrasierer gibt es eine Alternative. Diese nennt sich Rasierhobel. Beim Rasierhobel müssen nur die Klingen und nicht der ganze Rasierer ausgetauscht werden, sollten die Klingen stumpf geworden sein. Das spart Plastikmüll und Geld. Neue Rasierklingen sind wesentlich günstiger, als ein neuer Rasierkopf für den Einwegrasierer.

Um ehrlich zu sein machte mir aber allein schon der Name „Rasierhobel“ etwas Angst und ich probierte bisher nie solch einen aus. Als ich vor ein paar Wochen kurz davor war mir doch mal einen zu holen, stieß ich auf ein ganz tolles Produkt welches genau das zu sein schien, auf das ich so lange wartete. Ein plastikfreier Rasierhobel, der die Vorzüge eines Einwegrasierers vereint. Der Leaf Shave.

Leaf Shave - Plastikfrei rasieren

Die Idee

Der Leaf Shave kommt aus den USA und ist 2017 Teil einer Kickstarter-Kampagne gewesen. Die Gründer wollten einen plastikfreien Rasierer schaffen, den die Leute wirklich lieben. Einen Rasierer der komfortabel, qualitativ hochwertig und von Mann & Frau zu verwenden ist. Ein Produkt in das der Mensch mit Haaren (wie sie es sagen) einmal investiert und lange Freude daran hat. Eine nachhaltige, zeitgemäße Alternative.

Genau dieses Konzept war es, das mich begeisterte. Der Leaf Shave wirkt so stylisch und wertig, dass man nicht annähernd ein bideres Öko Image damit verbindet. Zudem scheint er aufgrund seiner Form und Funktion wesentlich vertrauenswürdiger als der übliche Rasierhobel zu sein.

Die Rasur

Wenn man das erste Mal mit dem Leaf Shave rasiert und bis dato nur Einwegrasierer gewohnt ist, braucht man einen kurzen Moment um sich an das neue Gefühl zu gewöhnen. Der Leaf Shave ist deutlich schwerer als ein Plastikrasierer, liegt aber trotzem sehr angenehm in der Hand. Anders als beim Einwegrasierer kann man selbst entscheiden, ob man ein zwei oder drei Klingen in den Leaf Shave einsetzen möchte. Hierzu wird einfach eine ganz normale, doppelseitige Klinge in der Mitte halbiert und in den Leaf Shave eingesetzt. Bisher nutze ich zwei Klingen und bin damit sehr zufrieden.

Eine weitere Sache an die man sich gewöhnen muss ist, dass man beim Leaf Shave nicht groß Kraft während der Rasur aufwenden muss. Beim Einwegrasierer war ich es gewohnt immer noch leicht nachzudrücken. Wie gewohnt machte ich das beim Leaf zu Beginn auch und wurde mit vier Pflastern an den Beinen belohnt. Hier also mein Tipp: Am Anfang, auf keinen Fall drücken! Gewöhnt euch erst einmal an das neue Gefühl und lasst das Eigengewicht des Leaf für euch arbeiten. Solltet ihr doch noch etwas nachhelfen müssen, dann macht dies sehr vorsichtig. Die Rasur ist deutlich schärfer und gründlicher, als ich es vom Einwegrasierer gewohnt war.

Der große Vorteil des Leaf Shave im Vergleich zum normalen Rasierhobel ist das schwenkbare Kopfgelenk. Dadurch passt sich der Leaf Shave super an die Körperkonturen an. Es ist am Ende also eine gar nicht so große Umstellung weg vom Einwegrasierer hin zum plastikfreien Rasierhobel. Wenn man sich einmal an die Handhabung gewöhnt hat, läuft es danach wie am Schnürchen. Ich bin bisher zumindestens nicht nochmal mit Pflastern aus der Dusche gekommen 😀

Leaf Shave - Plastikfrei rasieren

Das Fazit

In Deutschland ist der Leaf Shave gerade erst auf den Markt gekommen und ist dadurch noch sehr schwer zu erhalten. Jeder der aber die Chance hat an einen ran zu kommen und noch überlegt, ob die knapp 85€ gut investiertes Geld sind, denen kann ich (m)ein ganz klares JA geben. Allein durch die Einsparung der teuren Ersatzklingen der Einwegrasierer hat man das Geld recht schnell raus. Zudem tut man auch noch etwas für die Umwelt. Es fällt kein zusätzlicher Plastikmüll an und sogar die Verpackung des Leaf Shave war zu 100% aus Papier. Ich werde den Leaf Shave auf jeden Fall weiter benutzen und hole mir nichts anderes mehr ins Bad. Mein plastikfreier Rasurtraum ist damit wahr geworden.

Gibt es eurerseits noch Fragen zum Rasieren mit einem Rasierhobel oder zum Leaf Shave selbst? Wenn ja, beantworte ich diese sehr gerne.

Bis bald
Corinna

Nachhaltige Mode – secondhand kaufen

Ich habe mir da ewas vorgenommen. Etwas das ich hätte schon viel früher tun sollen. Etwas das nicht viel Aufwand erfordert, aber gleichzeitig einen großen Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit bedeutet. Es muss nicht immer der Jahreswechsel sein, der einen neue Vorsätze formulieren lässt. Es kann auch einfach mal mitten im Jahr sein, an einem x-beliebigen Tag, der sich genau richtig dafür anfühlt, um etwas zu ändern. Dieser Tag war bei mir letzte Woche.

Schon länger beschäftige ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Bewusster zu konsumieren, fairer zu kaufen und ökologischer zu leben. In vielen Bereichen habe ich das auch schon umgesetzt. Vegane Ernährung, Kauf von Bio Lebensmitteln, Müllvermeidung im Alltag, Fokus auf mehr Minimalismus. Trotzdem gibt oder besser gab es einen Bereich in dem es mir extrem schwer fiel.

Mode

Ich liebe schöne Kleidung, arbeite selbst im Fashionbereich und gönne mir gerne mal das ein oder andere hübsche Teil. Früher war es für mich ganz normal in die Stadt zum shoppen zu fahren. Als Hobby. Und das sicherlich einmal im Monat. Heutzutage habe ich das bereits sein lassen. Mein Konsumverhalten ist wesentlich kontrollierter und wenn ich mir etwas kaufe, dann überlege ich vorher sehr gut ob ich es auch wirklich brauche.

Gekauft habe ich in der Vergangenheit ausschließlich in dem Unternehmen für das ich arbeite. Andere fast fashion Ketten habe ich seit bestimmt drei Jahren nicht mehr unterstützt. Trotzdem konsumierte ich weiterhin fast fashion.

Der Markt für faire Mode ist mittlerweile stark gewachsen und eigentlich sollte es umso leichter sein nachhaltige Mode zu beziehen. Leider trifft vieles aber nicht meinen Geschmack. Ich liebe feminine, fließende und locker sitzende Röcke und Kleidchen. Das ist echt schwer in der fairen Modewelt zu finden. Und wenn ich dann mal etwas Schönes fand, war das Teil seeehr teuer (über 200€).

Auch wenn der Preis oft gerechtfertigt ist und wir durch die fast fashion Industrie an zu billige Preise gewöhnt sind, so ist es mir das für ein Teil einfach nicht wert. Erstens muss ich es mir leisten können und zweitens habe ich das Gefühl, lebt das Teil wahrscheinlich nicht so lange, als das sich der Preis ist am Ende rechnet. Aus diesen Gründen haderte ich wirklich sehr damit die Kurve hin zu nachhaltiger und meinen Geschmack entsprechender Mode zu kriegen.

Secondhand – Mein Vorsatz

Mittlerweile habe ich aber einen passenden Weg für mich gefunden nachhaltige Mode zu kaufen. Secondhand ist das Zauberwort. Ich habe mir fest vorgenommen für das gesamte restliche Jahr primär secondhand oder fair produzierte Mode zu konsumieren. Das wird eine ganz schöne Challenge, ist aber dringend notwendig!

In letzter Zeit merkte ich wie gut ich mit dem Kauf gebrauchter Kleidung meinen Kleiderschrank toll bestücken kann und trotzdem nachhaltige Mode unterstütze. Ich kaufe das, was andere nicht mehr tragen oder noch nie getragen haben. Gebe den Kleidungsstücken ein zweites Leben und verlängere den Textilkreislauf.

Wir alle trennen uns viel zu schnell von Kleidungsstücken und nur die wenigsten werden aufgetragen oder gar repariert. Ich habe mal gelesen, dass etwa 40% der Kleidungsstücke nie getragen werden und oft nur eine Saison lang getragen werden. Mode ist zum Wegwerfprodukt geworden und das obwohl sie teilweise unter schlimmen Arbeitsbedingungen produziert wird.

Sicherlich lässt sich darüber streiten, ob secondhand die nachhaltigste aller Varianten ist. Für mich ist dies aber der allerbeste Einstieg auf dem Weg zu nachhaltiger Mode. Ich habe weiterhin eine breite Auswahl an schönen Kleidungsstücken, kann damit auch noch Geld sparen und habe die Gewissheit, dass das Teil für mich nicht neu produziert werden musste.

Mode ist Emotion

Es ist schon ein gewaltiges Gefühl dem fast fashion Markt den Kampf anzusagen. Ich bin mir sicher damit genau das Richtige zu tun. Es macht mir aber auch etwas Angst, da täglich die Versuchungen im Modedschungel auf einen warten und ich hoffe diesen stand halten zu können.

Mode ist für mich ein sehr emotionales Thema und defintiv mehr, als nur eine Sache zum Anziehen. Mode sagt aus wie ich mich fühle, zeigt wie ich mich sehe und unterstreicht meine Persönlichkeit. Gerade deswegen sollte sie aber auch möglichst ökologisch und fair bezogen werden. Damit die Menschen, die an der Lieferkette beteiligt sind, ebenso viel Freude an der Mode haben können!

Erzählt mal, wie steht ihr zu diesem Thema und welche Schritte seit ihr vielleicht schon in Richtung nachhaltiger Mode gegangen?

Bis bald
Corinna

Intervallfasten Woche 4

Die letzte und vierte Woche des Intervallfastens ist geschafft. Über alle vier Wochen hinweg habe ich meinen kleinen Selbstversuch ja hier begleitet und war sehr gespannt auf die Ergebnisse. Nachdem das Intervallfasten so viele positive Effekte verspricht, war ich mir ziemlich sicher, dass auch ich schnell Veränderungen feststellen werde. Tatsächlich aber waren die Wochen ein Auf und Ab und so richtig wollte sich der mega Erfolg nicht einstellen.

Wie meine Intervallfasten Woche 4 aussah und wie ich nun weiter mache, das erzähle ich euch heute.

Übersicht

Woche
0 (Start)
Woche 1Woche 2Woche 3Woche 4
Gewicht58,2 kg57,5 kg57,9 kg57,1 kg57,1 kg
Fett21,30%20,90%21,10 %20,8 %20,7 %
Wasser58,20%58,50%58,40 %58,6 %58,7 %
Muskeln36,90%37%36,90 %37,1 %37,1 %
VeränderungenAuch wenn sich die Werte auf der Waage alle etwas nach unten bewegt haben, so stelle ich optisch noch keine Veränderungen fest. Der Blähbauch ist am Abend etwas besser geworden, aber dennoch habe ich eigentlich den ganzen Tag über weiterhin ein Völlegefühl.Wie man gut sehen kann, hat sich an den Werten erneut nicht allzu viel getan. Ich bin sogar fast wieder bei meinen Ausgangswerten. Was ich aber auch gut finde, da mein Ziel ja eh nicht ist abzunehmen, sondern ich nur mein Körpergefühl verbessern möchte. Und da hat sich auf jeden Fall etwas getan! Ich merke wie das Völlegefühl über den Tag so langsam zurück geht und ich damit am Ende des Tages nicht mehr aussehe wie im vierten Monat schwanger 😀In dieser Woche haben sich die Werte durchaus etwas verändert. Das Gewicht ist herunter gegangen und der Fettanteil ebenso. Dafür ist der Wasseranteil und die Muskelmasse gestiegen. Wenn wir ehrlich sind, sind dies aber erneut sehr geringe Veränderungen. Daher bin ich mir immer noch nicht so sicher, ob die Veränderungen durch das Intervallfasten kommen oder ganz normale Schwankungen sind. Wahrscheinlich lässt sich in Woche vier mehr dazu sagen. Am Blähbauch und Völlegefühl hat sich leider nicht viel verändert. Es ist vielleicht dezent besser geworden als ganz zum Start, aber irgendwie hatte ich mir größere Effekte erhofft.Tja, ich würde mal sagen die Werte sind ganz schön stabil geblieben. Es gibt kaum Veränderungen und genau so unverändert ist mein Wohlbefinden. Einzig und allein hat sich das Hungergefühl am Abend positiv entwickelt. Hier spüre ich wirklich kaum noch das Bedürfnis spät am Abend noch etwas zu essen.
StimmungMeine Stimmung ist prima und bis auf, dass ich abends manchmal leichten Hunger verspüre bin ich ansonsten sehr gut gesättigt. Auf meine Mahlzeiten freue ich mich derzeit aber mehr als sonst. Vor allem am Morgen auf das Frühstück 😀Die Stimmung ist weiterhin bestens und der Hunger am Abend hält sich mittlerweile in Grenzen. Mein Körper hat sich schon ziemlich gut an das neue Essens- und Fastenfenster gewöhnt.Die Stimmung ist immer noch prima. An die Essens- und Fastenfenster habe ich mich mittlerweile sehr gut gewöhnt und diese so ziemlich jeden Tag einhalten können. Ein kleines Hüngerchen am Abend ist aber immer noch geblieben. Morgens ist dieses aber jedes Mal verschwunden.Generell geht es mir stimmungsmäßig immer noch sehr gut. Ehrlicherweise bin ich aber ein wenig enttäuscht über die positiven Effekte des Intervallfastens. Oder sagen wir mal über die Effekte, die ich mir erhofft hatte (Verschwinden des Völlegefühls). Denn generell fühle ich mich schon etwas besser als vorher. Zumindestens nicht mehr so „überfuttert“ wie früher, aber der Blähbauch ist halt immer noch nicht ganz weg.
SonstigesDie Snacks zum Fernsehen am Abend vermisse ich schon etwas. Dafür trinke ich nun jeden Abend etwa 1 Liter Tee in diversen Geschmacksrichtungen. Dieser gaukelt dann zumindestens ein bisschen das Gefühl von Nascherei vor.Ich hatte einen Tag in der letzten Woche, an dem ich mein Essens- und Fastenfenster nicht ganz einhalten konnte. Und zwar waren wir auf einem Geburtstag eingeladen, bei dem es erst etwas später das Abendessen gab. Ich glaube ich war gegen 20:00 Uhr fertig mit dem Essen. Also eine Stunde später als normal und ihr glaubt nicht wie kugelrund ich mich fühlte. Das Essen lag mir richtig schwer im Magen und sogar am nächsten Morgen habe ich das „späte“ Essen noch gespürt.In dieser Woche habe ich keine Besonderheiten feststellen können 🙂Auch diese Woche gibt es es keine weiteren Besonderheiten.

Fazit – Intervallfasten Woche 4

Tja ihr Lieben, wie geht es nun weiter? So richtig überzeugt hat mich das Intervallfasten bisher ja nicht. Aber vielleicht war meine Erwartungshaltung auch einfach zu hoch. Denn ein paar Unterschiede merke ich schon. Ich fühle mich wohler, wenn ich am Abend nicht mehr esse und auch mein Schlaf ist besser geworden. Daher möchte ich das Intervallfasten noch ein bisschen weiter durchziehen. Nochmal vier Wochen, bis zu unserem Urlaub. Ich denke das ist ein angemessenes Zeitfenster, um zu schauen was sich noch tut. Wochenupdates habe ich erstmal keine weiteren geplant. Ende Juni werde ich aber auf jeden Fall nochmal dazu berichten! Abschließend kann ich sagen, war der Selbstversuch des Intervallfastens auf jeden Fall eine spannende Erfahrung. Ich bin froh ihn gemacht zu haben und bin gespannt, ob mich das Intervallfasten doch noch in seinen Bann ziehen kann 🙂

Bis bald
Corinna

Intervallfasten Woche 3

Nachdem letzte Woche Halbzeit in meinem Selbstversuch zum Intervallfasten war, gibt es heute den vorletzten Bericht zur Intervallfasten Woche 3. Nächste Woche folgt dann der vierte und letzte Beitrag.

Wirkten vier Wochen anfangs noch wie eine recht lange Zeit, so denke ich mir heute, dass ich den Selbstversuch ruhig hätte um noch ein paar Wochen verlängern können. Ich bin mir echt nicht sicher, ob vier Wochen ausreichend sind, um deutliche Veränderungen wahrnehmen zu können. In dieser dritten Woche hat sich nämlich nicht wirklich viel getan. Ich habe eher das Gefühl, als geht es mir so wie vor dem Selbstversuch zum Intervallfasten. Da ich aber keine voreiligen Schlüsse ziehen möchte, warte ich nochmal die letzte und vierte Woche ab und bin gespannt was ich euch dann kommende Woche berichten kann. Jetzt aber ersteinmal zur Intervallfasten Woche 3.

Übersicht


Woche 0 (Start)Woche 1Woche 2Woche 3
Gewicht58,2 kg57,5 kg57,9 kg57,1 kg
Fett21,30%20,90%21,10 %20,8 %
Wasser58,20%58,50%58,40 %58,6 %
Muskeln36,90%37%36,90 %37,1 %
VeränderungenAuch wenn sich die Werte auf der Waage alle etwas nach unten bewegt haben, so stelle ich optisch noch keine Veränderungen fest. Der Blähbauch ist am Abend etwas besser geworden, aber dennoch habe ich eigentlich den ganzen Tag über weiterhin ein Völlegefühl.Wie man gut sehen kann, hat sich an den Werten erneut nicht allzu viel getan. Ich bin sogar fast wieder bei meinen Ausgangswerten. Was ich aber auch gut finde, da mein Ziel ja eh nicht ist abzunehmen, sondern ich nur mein Körpergefühl verbessern möchte. Und da hat sich auf jeden Fall etwas getan! Ich merke wie das Völlegefühl über den Tag so langsam zurück geht und ich damit am Ende des Tages nicht mehr aussehe wie im vierten Monat schwanger 😀In dieser Woche haben sich die Werte durchaus etwas verändert. Das Gewicht ist herunter gegangen und der Fettanteil ebenso. Dafür ist der Wasseranteil und die Muskelmasse gestiegen. Wenn wir ehrlich sind, sind dies aber erneut sehr geringe Veränderungen. Daher bin ich mir immer noch nicht so sicher, ob die Veränderungen durch das Intervallfasten kommen oder ganz normale Schwankungen sind. Wahrscheinlich lässt sich in Woche vier mehr dazu sagen. Am Blähbauch und Völlegefühl hat sich leider nicht viel verändert. Es ist vielleicht dezent besser geworden als ganz zum Start, aber irgendwie hatte ich mir größere Effekte erhofft.
StimmungMeine Stimmung ist prima und bis auf, dass ich abends manchmal leichten Hunger verspüre bin ich ansonsten sehr gut gesättigt. Auf meine Mahlzeiten freue ich mich derzeit aber mehr als sonst. Vor allem am Morgen auf das Frühstück 😀Die Stimmung ist weiterhin bestens und der Hunger am Abend hält sich mittlerweile in Grenzen. Mein Körper hat sich schon ziemlich gut an das neue Essens- und Fastenfenster gewöhnt.Die Stimmung ist immer noch prima. An die Essens- und Fastenfenster habe ich mich mittlerweile sehr gut gewöhnt und diese so ziemlich jeden Tag einhalten können. Ein kleines Hüngerchen am Abend ist aber immer noch geblieben. Morgens ist dieses aber jedes Mal verschwunden.
SonstigesDie Snacks zum Fernsehen am Abend vermisse ich schon etwas. Dafür trinke ich nun jeden Abend etwa 1 Liter Tee in diversen Geschmacksrichtungen. Dieser gaukelt dann zumindestens ein bisschen das Gefühl von Nascherei vor.Ich hatte einen Tag in der letzten Woche, an dem ich mein Essens- und Fastenfenster nicht ganz einhalten konnte. Und zwar waren wir auf einem Geburtstag eingeladen, bei dem es erst etwas später das Abendessen gab. Ich glaube ich war gegen 20:00 Uhr fertig mit dem Essen. Also eine Stunde später als normal und ihr glaubt nicht wie kugelrund ich mich fühlte. Das Essen lag mir richtig schwer im Magen und sogar am nächsten Morgen habe ich das „späte“ Essen noch gespürt.In dieser Woche habe ich keine Besonderheiten feststellen können 🙂

Fazit – Intervallfasten Woche 3

Insgesamt merke ich wie eingangs schon erwähnt keine großen Unterschiede. Ich habe mir echt erhofft, dass ich mein Völlegefühl in den Griff bekomme, aber irgendwie hat sich da noch nicht so viel getan. Hungertechnisch komme ich sehr gut über die Runden. Bedeutet, dass mir das Fasten am Abend überhaupt nichts ausmacht. Noch bin ich mir nicht sicher, ob das Intervallfasten eine geeignete Ernährungsform für mich ist. Ich schwanke derzeit echt hin und her und bin gespannt was die kommende Woche noch so mit sich bringt. Eventuell hänge ich noch ein paar Wochen hintendran, um den positiven Veränderungen noch etwas mehr Zeit einzuräumen. Ich mag es noch nicht wahr haben, dass das Intervallfasten bei mir vielleicht nicht die gewünschten Effekte erzielt 😀

Bis bald
Corinna

Pesto aus Radieschengrün

Aus Gewohnheit oder Nichtwissen werfen wir alle oft viel zu viele Lebensmittel weg. Damit meine ich nicht das sichtbare Lebensmittel, welches wir primär kauften, sondern die unsichtbaren Leckereien, die sich daran verbergen. Zum Beispiel das Grün, das an vielen Gemüsesorten dran ist. Angefangen bei Kohlrabi, Möhre oder Radieschen. Es lassen sich so leckere Sachen aus dem Grün herstellen und viel zu selten wird es wirklich verwendet.

Die Blätter der Kohlrabi lassen sich zum Beispiel prima in der Pfanne anbraten. Das Grün der Möhre wandert in den Smoothie und aus dem Radieschengrün lässt sich ein leckers Pesto herstellen. Wie? Das zeige ich dir in diesem Beitrag. Das Pesto aus Radieschengrün nutze ich super gerne für Nudelgerichte oder auch als Brotaufstrich. Frisch, lecker und voller Nährstoffe.

Pesto aus Radieschengrün

Zutaten

  • 1 Bund Radieschengrün (bio)
  • 30 g Cashewkerne
  • 10 g Pinienkerne
  • 50 ml Olivenöl
  • 20 ml Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft

Zubereitung

  1. Das Radieschengrün waschen, trocken tupfen und zusammen mit den Pinienkernen, Cashewkernen, dem Öl und Wasser in einen Mixer geben. So lange Mixen, bis eine feine Masse entstanden ist.
  2. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Fertig!
  3. Gut verschlossen, zum Beispiel in einem Einmachglas, hält sich das Pesto für ein paar Tage im Kühlschrank.
Pesto aus Radieschengrün

Früher gehörte ich auch zu der Sorte, die das Grün der Gemüsesorten direkt im Mülleimer entsorgte. Heute versuche ich immer erst nachzuschauen was man daraus Leckeres zubereiten könnte.

Das Grün hat in der Regel eine wesentlich höhere Nährstoffdichte als das Gemüse selbst und ist daher super gesund. Im Grün ist zudem auch Chlorophyll enthalten, welches beim Aufbau neuer Blutzellen unterstützt. Somit hilft es dabei gesundes und reines Blut zu produzieren. Das ist aber nur ein Pluspunkt. Desweiteren kann das Chlorophyll dabei helfen Eisenmangel zu reduzieren, Demenz und Diabetis vorzubeugen, Magnesiummangel zu beheben und den Körper zu entgiften. Ein echtes Superfood. Also ihr lieben Menschen, esst mehr Grün!

Welche Tipps und Tricks kennt ihr noch für die Verwendung von grünem Blattgemüse? Für Bärlauchliebhaber habe ich ebenfall ein tolles Pesto Rezept. Klickt euch gerne mal rein!

Bis bald
Corinna

Intervallfasten Woche 2

Und zack, ist auch schon die Intervallfasten Woche 2 geschafft. Nachdem ich in der ersten Woche ja nicht so die Veränderungen bemerkte, war ich umso gespannter was sich in dieser Woche tut. Ich sag mal so, die mega Veränderungen lassen bis jetzt auch noch auf sich warten. Es zeichnet sich aber ganz klar ab, dass der Körper sich mittlerweile an den Rhythmus gewöhnt hat. Mehr dazu jetzt im Artikel.

Übersicht


Woche 0 (Start) Woche 1Woche 2
Gewicht58,2 kg57,5 kg57,9 kg
Fett21,30%20,90%21,10 %
Wasser58,20%58,50%58,40 %
Muskeln36,90%37%36,90 %
VeränderungenAuch wenn sich die Werte auf der Waage alle etwas nach unten bewegt haben, so stelle ich optisch noch keine Veränderungen fest. Der Blähbauch ist am Abend etwas besser geworden, aber dennoch habe ich eigentlich den ganzen Tag über weiterhin ein Völlegefühl.Wie man gut sehen kann, hat sich an den Werten erneut nicht allzu viel getan. Ich bin sogar fast wieder bei meinen Ausgangswerten. Was ich aber auch gut finde, da mein Ziel ja eh nicht ist abzunehmen, sondern ich nur mein Körpergefühl verbessern möchte. Und da hat sich auf jeden Fall etwas getan! Ich merke wie das Völlegefühl über den Tag so langsam zurück geht und ich damit am Ende des Tages nicht mehr aussehe wie im vierten Monat schwanger 😀
StimmungMeine Stimmung ist prima und bis auf, dass ich abends manchmal leichten Hunger verspüre bin ich ansonsten sehr gut gesättigt. Auf meine Mahlzeiten freue ich mich derzeit aber mehr als sonst. Vor allem am Morgen auf das Frühstück 😀Die Stimmung ist weiterhin bestens und der Hunger am Abend hält sich mittlerweile in Grenzen. Mein Körper hat sich schon ziemlich gut an das neue Essens- und Fastenfenster gewöhnt.
SonstigesDie Snacks zum Fernsehen am Abend vermisse ich schon etwas. Dafür trinke ich nun jeden Abend etwa 1 Liter Tee in diversen Geschmacksrichtungen. Dieser gaukelt dann zumindestens ein bisschen das Gefühl von Nascherei vor.Ich hatte einen Tag in der letzten Woche, an dem ich mein Essens- und Fastenfenster nicht ganz einhalten konnte. Und zwar waren wir auf einem Geburtstag eingeladen, bei dem es erst etwas später das Abendessen gab. Ich glaube ich war gegen 20:00 Uhr fertig mit dem Essen. Also eine Stunde später als normal und ihr glaubt nicht wie kugelrund ich mich fühlte. Das Essen lag mir richtig schwer im Magen und sogar am nächsten Morgen habe ich das „späte“ Essen noch gespürt.

Fazit – Intervallfasten Woche 2

Abschließend zum Intervallfasten Woche 2 kann ich sagen, dass ich immer noch froh bin damit angefangen zu haben. Mein Völlegefühl ist wesenlich besser geworden, wenn ich mich an die Essens- und Fastenzeiten halte. Am Abend habe ich auch darauf geachtet wieder normale Portionsgrößen zu essen und nicht mehr so reinzuhauen wie in der ersten Woche. Satt fühle ich mich die ganze Zeit und ich denke die Werte auf der Waage bestätigen auch, dass ich weiterhin die Kalorien zu mir nehme, die mein Körper braucht und ich nicht aufeinmal in ein großes Kaloriendefizit falle. Ich bin gespannt was Woche 3 zu bieten hat.

Bis bald
Corinna

Nachhaltiges Spielzeug – lieber gebraucht als neu

Als Einzelperson sein Leben nachhaltiger zu gestalten ist relativ simpel. In einer Partnerschaft kann es dann schonmal etwas schwieriger werden, wenn Kompromisse oder Alternativlösungen für beide Seiten gefunden werden müssen. Auf eine Familie warten wieder ganz andere Herausforderungen und Hürden, die genommen werden wollen. So vieles muss für den neuen Erdenbürger vermeintlich (neu) angeschafft werden und oft kann man darüber den Überblick verlieren.

Wir persönlich sind von Fehlkäufen glücklicherweise fast verschont geblieben. Trotzdem hatten wir die ein oder andere Sache Zuhause, die wir hätten nicht kaufen brauchen. Bestes Beispiel hierfür das gut gemeinte Gitterbett. Das meiste der Erstausstattung hatten wir damals tatsächlich neu gekauft. Anfangs störte mich das noch nicht so sehr – ich schiebe es mal auf die Schwangerschafts- und Glückshormone. Mittlerweile aber überlege ich vor allem bei Spielzeug sehr genau ob wir es brauchen oder nicht. Wenn ja, dann überlege ich ob es neu sein muss, oder auch gebraucht seinen Sinn und Zweck erfüllt.

Handelt es sich um etwas, dass ich von einer nachhaltig produzierenden Marke kaufen kann, dann kaufe ich gerne auch mal neu. Ist es aber ein Plastikartikel und am besten noch günstige Massenware, so weigere ich mich mittlerweile den Markt für diese Sachen, durch meinen Geldbeutel, zu finanzieren. Wenn ich für etwas Geld ausgebe, dann sollte es nachhaltiges Spielzeug sein! Egal ob dies am Ende neu oder gebraucht bedeutet.

Nachhaltiges Sandelspielzeug

Ein gutes Beispiel hierfür ist unsere Anschaffung des Sandelspielzeuges. Im letzten Jahr hatte sich die Maus auf dem Spielplatz dafür noch nicht so interessiert. Daher hatten wir uns bisher auch keines angeschafft. Mittlerweile aber liebt sie es total so richtig im Sand zu spielen. Eimer befüllen, Förmchen „backen“, Sand sieben usw. Lange Zeit hatten wir uns an anderem Sandelspielzeug bedient. Irgendwann fühlt man sich dann aber schon schlecht, wenn sein Kind immer die Sachen der anderen nimmt und nichts Eigenes hat. Es fühlte sich auch einfach nicht fair den anderen Kindern und Eltern gegenüber an.

Also sah ich mich so langsam dazu gezwungen mir Gedanken zu der Anschaffung des Spielzeuges zu machen. Mir war klar, es sollte am liebsten gebrauchtes Sandelspielzeug werden. Zu 99% besteht das Sandspielzeug aus billigem Plastik und daher wollte ich es auf keinen Fall neu kaufen. Wenn wir ehrlich sind sieht es nach ein paar Mal benutzen auch eh nicht mehr neu aus, warum also die Mühe. Die zweite Option wäre der Kauf eines möglichst ökologisch und fair hergestellten Sandelspielzeugs gewesen.

Auf meinen Flohmarktbesuchen klapperte ich also die Stände auch immer auf der Suche nach Sandelspielzeug ab. Irgendwie sah ich aber nie welches. Nicht mal eine Schaufel oder einen Eimer. Mein Mann und ich vermuteten schon, dass gebrauchtes Sandelspielzeug kaum angeboten wird, da es meistens sehr abgerockt aussieht. Wer möchte dafür schon Geld ausgeben, dachten sich die potenziellen Verkäufer wohl.

So schrieb ich meinen Vorsatz, gebraucht nachhaltiges Spielzeug zu kaufen, schon fast ab. Bis wir eines Tages auf unserem Stammspielplatz waren und dort ein großer Eimer mit altem Sandspielzeug stand. Auf dem Zettel, der an dem Eimer klebte, stand: „ZU VERSCHENKEN“. Ich konnte meinen Augen kaum trauen und freute mich riesig über diese nette Geste. Es kam genau zum richtigen Zeitpunkt und fühlte sich wie ein Zeichen des Universums an. 😀 So kamen wir also zu unseren ersten Sandelsachen. (siehe Bild 3)

Das nächste Highlight wartete dann auf uns, als wir meine Tante an Ostern besuchten. Sie hat zwei Töchter, die bereits aus den Sandelalter heraus sind und hatte noch Unmengen an Sandspielzeug eingelagert. Kurzerhand fragte sie uns, ob wir uns nicht einpaar Sachen aussuchen und für die Maus mitnehmen wollen. Sie braucht das alles eh nicht mehr und ist froh, wenn die Sachen eine neue Verwendung finden. Da sagten wir natürlich nicht nein und wie ihr sehen könnt sind wir nun mehr als gut für das Spielen im Sand ausgestattet. (siehe Titelbild & Bild 2)

Nachhaltiges Sandelspielzeug

Was möchte ich euch mit dieser Geschichte sagen?

Ich möchte euch mit auf den Weg geben, bei anstehenden Anschaffungen immer ersteinmal die Alternativen zu einem Neukauf zu bedenken. Manchmal ergeben sich Zufälle und man kommt genau an die Sache, die man schon lange auf dem Schirm hatte. Oder man fragt erstmal bei Freunden, Verwandten und Bekannten, ob da nicht jemand aushelfen kann. Ansonsten gibt es ja immer noch die Kleinanzeigen, wo wir selbst schon viele tolle (gebrauchte) Dinge gefunden haben.

Man spart auf diesem Weg nicht nur bares Geld, sondern kann damit direkt etwas Gutes für seinen ökologischen Fußabdruck tun. Besonders bei Kindersachen finde ich es super einfach gebraucht zu kaufen. Ich habe schon so viele tolle Dinge auf Kinderflohmärkten gefunden. Wahrscheinlich gut die Hälfte des Spielzeuges, welches wir haben, ist gebraucht. Für diese Saison habe ich der Maus ebenfalls viele süße Kleidungsstücke gebraucht geholt.

Ja, es ist vielleicht ein bisschen öko nachhaltiges Spielzeug so zu forcieren. Am Ende sehen die anderen aber eh nicht ob die Sachen neu oder gebraucht waren. Und ihr, ihr freut euch jedes Mal wie Bolle, wenn ihr eine tolle Entdeckung auf dem Flohmarkt machen konntet. VERSPROCHEN!

Verratet mir doch mal, was ist euer absoluter Geheimtipp, um nachhaltiges Spielzeug bzw. gebrauchte Sachen zu shoppen?

Bis bald
Corinna

Intervallfasten Woche 1

Werbung –  *Amazon Affiliate-Partnerprogramm

Am Sonntag gab es den ersten Artikel zum Thema Intervallfasten. Der Startschuss für einen Selbstversuch, den ich gerne auf dem Blog begleiten möchte. Insgesamt werde ich vier Wochen mit der 14/10 Methode intervallfasten und bin gespannt darauf, ob ich Veränderungen feststellen kann. Welche Methoden es gibt und wie das Intervallfasten funktioniert habe ich euch im Eingangsartikel erklärt. Heute gibt es die Zusammenfassung vom Intervallfasten Woche 1.

Übersicht

Woche 0 (Start)Woche 1
Gewicht58,2 kg57,5 kg
Fett21,3 %20,9 %
Wasser58,2 %58,5 %
Muskeln36,9 %37 %
Veränderungen
Auch wenn sich die Werte auf der Waage alle etwas nach unten bewegt haben, so stelle ich optisch noch keine Veränderungen fest. Der Blähbauch ist am Abend etwas besser geworden, aber dennoch habe ich eigentlich den ganzen Tag über weiterhin ein Völlegefühl.
StimmungMeine Stimmung ist prima und bis auf, dass ich abends manchmal leichten Hunger verspüre bin ich ansonsten sehr gut gesättigt. Auf meine Mahlzeiten freue ich mich derzeit aber mehr als sonst. Vor allem am Morgen auf das Frühstück 😀
SonstigesDie Snacks zum Fernsehen am Abend vermisse ich schon etwas. Dafür trinke ich nun jeden Abend etwa 1 Liter Tee in diversen Geschmacksrichtungen. Dieser gaukelt dann zumindestens ein bisschen das Gefühl von Nascherei vor.

In meinem Kalender habe ich jeden Tag mitgeschrieben wie es mir hungertechnisch so geht und was auffällig ist, ist dass ich morgens eigentlich immer gesättigt aufwachte, trotzdem dass ich am Abend immer leichten Hunger bzw. Appetit verspürte. Ganz sicher ist mein Körper noch an den alten Rhythmus gewöhnt und vermisst daher die Kalorienzufuhr am Abend.

Ohne Tee am Abend würde mir das Durchhalten ganz sicher schwerer fallen. So ein bisschen Flüssigkeit mit Geschmack macht schon etwas aus. Zum einen verschwindet das Hungergefühl und man kann so tun, als würde man gerade etwas leckeres Naschen. Ich habe mir extra ein paar neue Geschmacksrichtungen gekauft, die einem ein bisschen das Gefühl vorgaukeln, als würde man gerade etwas Süßes essen. Der Tee von Cupper mit Süßholz und Pfefferminze* ist dafür mein Lieblingstee! Wer Lakritze liebt, wird ihn auch lieben. Alle anderen steigen einfach auf Früchtetee um. Adé Knabbereien am Abend, hallo Tee 😛

Mein Fastenrhythmus

Apropos Rhythmus, ich habe ja noch gar nicht erzählt von wann bis wann ich meine Essens- bzw. Fastenphasen geplant habe. Nachdem ich vor dem Start des Intervallfastens meine Tagesabläufe unter die Lupe genommen habe, merkte ich schnell dass eine Essensphase von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr für mich ideal ist. Das ist nämlich genau die Zeit in der ich mit der Maus aktiv bin. Wir schlafen oft bis 08:00 Uhr, machen uns dann fertig, bereiten das Frühstück vor und sind gegen 09:00 Uhr startklar für den Tag. Daher ist die erste Mahlzeit um 09:00 Uhr optimal. Am Abend bringen wir die Maus ab 19:00 Uhr ins Bett und damit endet auch mein Essensfenster.

Ich kann also alle Mahlzeiten (Frühstück, Mittag und Abendessen) zusammen mit meiner Maus einnehmen, muss in dieser Zeit auf nichts verzichten und trinke nach dem Zubettbringen dann meinen Tee. Sport mache ich immer gegen 18:00 Uhr, wenn der Papa Feierabend hat. Damit habe ich noch genug Zeit, um nach dem Sport bis 19:00 Uhr eine Kleinigkeit zu snacken. Die 16/8 Methode würde deutlich mehr Einschnitte für meinen Tagesablauf bedeuten, daher bin ich froh mich für die 14/10 Methode entschieden zu haben.

Fazit – Intervallfasten Woche 1

Ich bin erstaunt wie schnell und gut die erste Woche rumgegangen ist. Ein/zwei Tage habe ich schon gebraucht um in den neuen Rhythmus reinzufinden, aber jetzt ist es als hätte ich es immer so gemacht (na gut, der Appetit am Abend ist immer noch da – hehe). Ab Woche zwei werde ich glaube ich so richtige Veränderungen spüren, dass sagt mir irgendwie mein Bauchgefühl. Noch ist alles wie immer. Völlegefühl da, Blähbauch da. Schlafen tue ich tatsächlich etwas besser, bilde ich mir ein. Und ach ja, was ich unbedingt in Griff kriegen muss ist, dass ich abends nicht viel zu viel esse. Aus Angst später noch Hunger zu kriegen neige ich dazu viel zu große Portionen am Ende des Essensfensters zu essen. In der kommenden Woche möchte ich wieder so normal essen wie vor dem Fasten. So, dass ich für den Moment gut satt bin, mich aber nicht übersättige. Ich bin gespannt wie das wird.

Bis bald
Corinna

Intervallfasten

Immer wieder gibt es bestimmte Ernährungs- und Abnehmtrends. Paleo, glutenfrei, vegan, zuckerfrei, Trennkost, low-carb, Basenfasten, Ayurveda und so weiter und so fort. Diese Liste kann wohl noch ewig weiter geführt werden. Grundsätzlich finde ich diese Entwicklungen immer sehr spannend, auch wenn nicht alles für mich interessant bzw. geeignet ist.

Wie ihr wisst, lebe ich seit nun drei Jahren vegan. Dazu gekommen bin ich im Prinzip auch nur, weil ich überall etwas davon hörte. Über die Vorteile, die Hintergründe, gesundheitliche Verbesserungen usw. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich unbedingt wissen was denn nun wirklich dran ist an diesem „Vegansein“. Ein Selbstversuch sozusagen. Dass sich dadurch meine komplette Sicht auf Lebensmittel, deren Herstellung und die Folgen daraus verändert hätte ich beim Start nicht gedacht.

Heute möchte ich einen neuen Selbstversuch starten. Es geht um das Intervallfasten. Intervallfasten wird aktuell ziemlich stark thematisiert. Wahrscheinlich haben viele von euch schonmal etwas darüber gehört und fragen sich aber noch was genau es damit auf sich hat. Auch ich habe dies getan.

Was ist Intervallfasten?

Grundsätzlich beschreibt das Intervallfasten Zeiträume in denen man etwas essen darf und Zeiträume in denen auf eine Kalorienzufuhr (Nahrungsaufnahme) verzichtet wird. Dieser Phasenwechsel der Nahrungsaufnahme und des Nahrungsverzichtes erfolgt zyklisch und kann mit unterschiedlichen Methoden umgesetzt werden. Das Intervallfasten wird am häufigsten zur Gewichtsabnahme angewendet. Die Erfolge sind hierbei wohl recht eindeutig. Es gibt aber auch einige gesundheitsspezifische Vorteile und Sportler nutzen das Intervallfasten gerne für den Muskelaufbau. Das Intervallfasten ist ein Lebensstil, eine Ernährungsumstellung und nicht wirklich eine klassiche Diät. Die drei bekanntesten Methoden des Intervallfastens möchte ich euch nun vorstellen.

16/8 (oder auch 14/10)

Bei der 16/8 Methode gibt es im Wechsel ein 16 Stunden Fastenfenster und ein 8 Stunden Essensfenster. Dies kann zum Beispiel so aussehen, dass man morgens aufsteht, das Frühstück weglässt und erst gegen 11:00 Uhr seine erste Mahlzeit zu sich nimmt. Dann kann bis 19:00 Uhr weiter gegessen werden. Anschließend folgt die Fastenphase bis 11:00 Uhr zum nächsten Tag. Die genauen Fastenzeiten kann aber jeder, entsprechend seines Alltages, individuell anpassen. Das Intervallfasten sollte sich immer dem eigenen Alltag anpassen und nicht der Alltag dem Fasten. Eine gute Option für Einsteiger oder Menschen die nicht primär eine Gewichtsabnahme anstreben ist die 14/10 Methode. Hierbei wird dann 14 Stunden gefastet und 10 Stunden lang darf gegessen werden.

5:2

Im Unterschied zur 16/8 Methode bezieht sich die 5:2 Methode nicht auf das Fasten innerhalb eines Tages, sondern auf das Fasten an gesamten Tagen innerhalb der Woche. Sprich man darf 5 Tage lang normal essen und verzichtet dann zwei Tage weitestgehend auf die Nahrungsaufnahme. Männer dürfen an Fastentagen maximal 600 Kalorien zu sich nehmen und Frauen 500 Kalorien.

24 Stunden

Beim 24 Stunden Intervallfasten wird an ein bis zwei Tagen innerhalb der Woche komplett auf eine Nahrungsaufnahme verzichtet. An den restlichen Tagen kann normal gegessen werden. Dies ist sicherlich die anspruchsvollste Methode und eher für Fortgeschrittene.

Do’s & Dont’s

Im Fastenfenster sollten nicht mehr als 30 Kalorien aufgenommen werden. Wasser, ungesüßter Tee und Kaffe (schwarz) sind okay. Feste Nahrung, Kaffe oder Tee mit Milch, Shakes, Zucker oder andere kalorienhaltige Getränke sind tabu.

Im Großen und Ganzen sollte man sich an diese Regel halten. Ausnahmen sind hin und wieder aber absolut okay. Schließlich ist es eine Ernährungsform und keine strikt einzuhaltene Diät. Wer also mal ein Bier oder einen Wein am Abend trinken möchte kann dies tun. Zu einer Regelmäßigkeit sollte dies jedoch nicht werden, ansonsten sind die schönen Effekte des Intervallfastens futsch.

Für wen ist das Intervallfasten geeignet?

geeignetnicht geeignet
– Menschen mit dem Ziel abzunehmen
– Sportler die Muskeln aufbauen wollen
– Menschen die die gesundheitlichen Vorteile des Intervallfastens mitnehmen wollen (z.B. Verbesserung des Stoffwechsels und Herz-Kreislauf-Systems)
– Schwangere & Stillende
– Menschen mit einer Essstörung
– Untergewichtige
– Kleinkinder (bzw. Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren)
– ältere Menschen
– Diabetiker oder Menschen mit anderen Erkrankungen (Abklärung durch den Arzt notwendig)
– Menschen mit einem sehr stressigen Alltag (z.B. durch den Job oder Hochleistungssport)

Gesundheitliche Vorteile

Das Intervallfasten scheint einige gesundheitliche Vorteile mit sich zu bringen, die zum Teil aber noch nicht vollständig erforscht sind. So sollen durch die Autopaghie (ein biochemischer Prozess der die Reinigung der Körperzellen anstößt – kurz Recycling der Zellen) Stoffwechselvorgänge besser, Entzüdungen im Körper gehemmt und das Herz-Kreislauf-System gesünder werden. Auch scheinen der Alterungsprozess verlangsamt und die Nevenzellen vor Stress geschützt zu werden. Am stärksten tritt die Autophagie im Fastenfenster nach etwa 14 Stunden auf. Eine Nahrungsaufnahme bzw. Verdauungsprozesse behindern die Autophagie.

Mein Selbstversuch

Für mich ist dieses Thema Intervallfasten eine super spannende Sache. Daher möchte ich einfach mal selbst ausprobieren welche Effekte das Intervallfasten bei mir bewirken kann. Als Zeitfenster für den Selbstversuch habe ich mir jetzt erstmal vier Wochen gesetzt. Diese vier Wochen möchte ich gerne auf dem Blog begleiten und daher erwartet euch nun in den kommenden Wochen jeden Mittwoch ein neues Wochenupdate. Der Sonntagspost (dann zu einem anderen Thema) bleibt wie gewohnt bestehen.

Mein Ziel ist es nicht durch das Intervallfasten abzunehmen. Das möchte ich ganz klar betonen! Ich bin mit meinem Gewicht sehr zufrieden und ehrlich gesagt wäre jedes Kilo weniger eher schlecht als recht. Was ich mir wünsche ist mein tägliches Völlegefühl und den damit einhergehenden „Blähbauch“ wegzukriegen. Gerne nehme ich natürlich auch die anderen gesundheitlichen Vorteile, wie oben beschrieben, mit – hehe. Grundsätzlich stehe ich den möglichen Veränderungen aber offen gegenüber und bin einfach gespannt auf das Resultat. Damit ich auch wirklich nicht dadurch abnehme habe ich mich für die etwas mildere 14/10 Methode entschieden.

Habt ihr auch schonmal eine Form des Intervallfastens ausprobiert oder kennt jemanden, der dies tat? Es würde mich sehr interessieren, welche Erfahrungen ihr so damit machen konntet.

Bis bald
Corinna

Vegane Rhabarber Muffins

Im April beginnt jedes Jahr die Rhabarber Saison. Dieser zählt zu meinen liebsten Gemüsen überhaupt. Jap, Rhabarber ist ein Gemüse, auch wenn wir ihn aufgrund der Zubereitung doch eher für ein Obst halten. Was mir am Rhabarber so gut gefällt ist die intensive Säure. In Kombination mit der richtigen Süße einfach unwiderstehlich! Dieses Wochenende hatte ich große Lust endlich mal wieder zu backen und habe den ersten regionalen Rhabarer daher in vegane Rhabarber Muffins verwandelt. Die kleinen Törtchen sind easy gemacht und sehr saftig. Zudem noch frei von Industriezucker, yeah! Wer es noch „gesünder“ mag, der verwendet ausschließlich Vollkornmehl für den Teig. Also Backschürze umgelegt und los geht es.

Zutaten für 12 Stück:

  • 100 g Weizenmehl
  • 180 g Dinkel Vollkornmehl
  • 110 g Kokosblütenzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Backpulver
  • 50 ml Apfelsaft
  • 100 ml Wasser
  • 100 ml Rapsöl
  • 2 1/2 EL Apfelmark
  • 200 g Rhabarber

Zubereitung:

  1. Die trockenen Zutaten (Mehl, Kokosblütenzucker, Salz, Backpulver) in eine Schüssel geben und miteinander vermischen.
  2. Die flüssigen Zutaten (Apfelsaft, Wasser, Rapsöl, Apfelmark) ebenfalls zusammen in eine Schüssel geben und vermengen.
  3. Nun die flüssigen Zutaten unter die trockene Mischung rühren, bis ein homogener Teig entstanden ist. Den Teig auf Seite stellen.
  4. Jetzt den Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stücke (ca. 0,5 cm) schneiden.
  5. Die Rhabarberstücke in den Teig geben und unterheben.
  6. Den fertigen Muffinteig nun in 12 Muffinförmchen füllen und bei 180 Grad Umluft für 30 – 35 Minuten im Backofen backen.
  7. Nach dem Backen die Rhabarber Muffins gut auskühlen lassen und genießen!

Jetzt würde mich interessieren was sind denn eure Lieblingsrezepte mit Rhabarber und mögt ihr ihn überhaupt? Ein klassisches Crumble fänd ich zum Beispiel ja noch mega lecker oder als Kuchen oder Tarte verpackt. Hach, ich glaube ich muss bald nochmal für Rhabarber Nachschlag sorgen.

Bis bald
Corinna