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Fitness Update #79

Ach was soll ich sagen ihr Lieben, da war ich letzte Woche noch richtig euphorisch, meine vier Workouts geschafft zu haben und beim heutigen Fitness Update #79 kann ich mit keinem Einzigen dienen. Dies liegt aber nicht daran, dass ich keine Lust oder Zeit hatte, sondern weil ich mich aktuell schlicht und einfach schonen muss.

In den letzten Tagen hatte ich mich wohl doch etwas übernommen. Mehrstündige Spaziergänge, regelmäßige Sporteinheiten und ein Alltagstempo, als wenn ich nicht hochschwanger wäre. So normal sich alles angefühlt hatte, so unachtsam war ich dann doch. An irgendeinem Punkt muss man sich einfach eingestehen, dass man als Schwangere zwar nicht krank ist, hier und da aber besser auf sich aufpassen muss. Vor allem in den fortgeschrittenen Wochen ist Achtsamkeit mit sich selbst ein ganz wichtiger Punkt.

Kurz vorweg genommen: der Maus und mir geht es sehr gut und es sieht soweit auch weiterhin alles prima aus. Jedoch haben wir noch gute sieben Wochen und die wollen wir schließlich auch noch schaffen. Teilweise bin ich einfach etwas weiter fortgeschritten, für meine aktuelle Schwangerschaftswoche und um das Fortschreiten auszubremsen, muss ich mich selbst bremsen. Und dann steht ja auch noch ein zweiwöchiger Urlaub an, den ich unbedingt voll mitnehmen möchte. Mit Mäuschen im Bauch in den Urlaub und mit Mäuschen im Bauch zurück nach Hause. So sieht der Plan aus und ich werde alles dafür tun, dass dieser aufgeht 🙂

Somit wird dies vorerst das letzte Fitness Update für die nächsten Wochen sein. Eventuell kann ich ab der 36 SSW wieder leicht mit Sport starten, aber bis dahin muss ich mich noch gedulden.

Was mich interessiert ist, ob ihr statt des Fitness Updates vielleicht ein Schwangerschaftsupdate lesen möchtet?

Ein zweites Rezept pro Woche werde ich aktuell nicht schaffen. Somit muss ich mir gut überlegen was ich mit dem nun postingfreien Sonntag anfange. Lasst mir eure Ideen und Vorschläge hierfür gerne da!

Ganz verabschieden brauche ich mich aber noch nicht, da am Mittwoch ein neuer Glückssalat online kommt. Diesen Salat verbinde ich ganz besonders mit Sommer und Urlaub und freue mich daher sehr das Rezept mit euch zu teilen.

Bis dahin sende ich euch liebste Grüße!

// Foto: Dominik Wörner

Veganer Zwetschgenkuchen vom Blech

Echte Backklassiker zu veganisieren macht mir immer am meisten Spaß. Da derzeit ja wieder die ersten Zwetschgen „hallo“ sagen, sollte es dieses Mal ein veganer Zwetschgenkuchen mit Hefeteig vom Blech sein. Die Herstellung war gar nicht so kompliziert wie ich erst gedacht hatte und der Kuchen ist auf Anhieb richtig gut geworden. Einziges Manko: ich hatte zum Backen Vollkornweizenmehl genommen und der Teig ist dadurch nicht ganz sooo fluffig geworden. Ich glaube zumindestens, dass dies der Grund dafür war. Geschmacklich tut dies dem Zwetschgenkuchen jedoch keinen Abbruch. Ihr könnt ihn auch super, in Stücke geschnitten, einfrieren und je nach Bedarf wieder auftauen. Dann schmeckt er sogar noch einen Ticken besser wie ich finde 😉

Zutaten:

Für den Hefeteig
500 g Mehl
100 g Zucker
1 Pckg Trockenhefe
250 ml warme Sojamilch
50 g weiche Margarine

Für den Belag
1 kg Zwetschgen
60 g Mehl
25 g Zucker
40 g Margarine

Zubereitung:

1. Alle Zutaten für den Hefeteig in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Nehmt dafür am besten die Hände, das funktioniert besser als mit der Küchenmaschine. Für etwa 45 Minuten abgedeckt und an einem warmen Ort beiseite stellen, sodass die Hefe gehen kann.
2. In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen. Mehl, Zucker und Margarine für den Belag in eine Schüssel geben und mit den Händen zu Streuseln verkneten.
3. Nach der „Gehzeit“ den Hefeteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit den Händen gleichmäßig verteilen. Nochmals 15 Minuten ruhen lassen.
4. Nun kann der Belag verteilt werden. Hierfür als erstes die Zwetschgen auf den Teig legen und anschließend die Streusel drüber krümeln. Im vorgeheizten Ofen und auf unterer Schiene, bei 180 Grad für etwa 25 Minuten backen.

Beim Backen war mir dieses Mal Gott sei Dank auch nicht so ultra heiß wie bei den Johannisbeerschnecken. Da hat das Wetter besser mitgespielt – auch wenn ich mir wieder die Sonne herbei wünsche! So ist der Sommer doch nur halb so schön 🙁

Welches spät sommerliche Obst darf bei euch auf keinen Fall in der Kuchentheke fehlen?

Bis bald ihr Lieben!

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Fitness Update #78

Die 32te Schwangerschaftswoche ist mittlerweile angebrochen und mit ihr konnte ich nochmal einige körperliche Veränderungen bei mir feststellen. Die letzten acht Monate war alles irgenwie ein schleichender Prozess, aber diese Woche hatte ich das Gefühl es veränderte sich nochmal einiges von heute auf morgen. Plötzlich spürt man, dass das Kind sich tatsächlich schon mit dem Kopf nach unten gedreht hat, der Druck nach unten dadurch steigt und die Kindsbewegungen immer kräftiger werden. Und manchmal gehen die Tritte oder Boxschläge in Regionen wo es alles andere als angenehm ist. Dinge die man sonst nur von außen zu verspüren mag, spürt man auf einmal von innen und es ist immer wieder verrückt und faszinierend zugleich, was eine Schwangerschaft alles mit sich bringt. Nichtsdestotrotz geht es mir immer noch richtig gut und wie ihr im Fitness Update #78 sehen könnt, bin ich auch immer noch bei meinen vier Sporteinheiten in der Woche.

KW 32 – 2017 / SSW 32

Trainingsplan:

Montag – Workout: 15 Minuten Ganzkörper
Mittwoch – Workout: 25 Minuten Beine, Po & Rücken
Samstag- Workout: 20 Minuten Ganzkörper mit Gymnastikball
Sonntag – Workout: 15 Minuten Bauch

Stimmung:

Erneut eine erfolgreiche Woche, in der ich trotz vieler Aktivitäten meine vier Workouts geschafft habe. Die Workouts sind immer noch prima zu meistern und ich habe das Gefühl, sobald ich Sport mache ist all meine Energie konzentriert da. Vom Treppensteigen oder bergauf Laufen kann ich dies allerdings nicht so ganz behaupten. Da wird das Geschnaufe immer lauter und nicht allzu selten fragt mein Mann mich, ob denn alles in Ordnung sei. Auch lange Fußmärsche machen sich in Form stärkerer Anstrengung bemerkbar und ich bin froh um jede Minute, in der ich danach die Füße hochlegen kann. All dies sind aber nur winzig kleine Dinge, die so langsam das Finale der Schwangerschaft einläuten und für mich sehr gut auszuhalten sind. Schließlich fühle ich mich immer noch sehr fit und vital und kann jeden Tag intensiv genießen. Die letzten acht Wochen wuppe ich jetzt auch noch locker 😉

Mit der Mäuse-Erstausstattung sind wir jetzt auch so gut wie durch. Hier und da müssen vielleicht noch ein paar Dinge besorgt werden, aber das Wichtigste ist auf jeden Fall da. Auch die Wäsche ist endlich mehrfach durchgewaschen und ich kann endlich den kleinen Kleiderschrank einräumen. Es ist sooo schnuckelig die winzigen Babysachen in den Händen zu halten und sich vorzustellen in knapp zwei Monaten sein Mäuschen damit einzukleiden. Auch das Babyshooting in dieser Woche hat meine Vorfreude nur bestärkt. Der liebe Dominik hat so schöne Fotos von uns gemacht und wir werden sicherlich mehrere einrahmen, um sie in der Babyecke aufzuhängen. Eine bessere Erinnerung an diese schöne Zeit kann ich mir gar nicht vorstellen. Im Moment sehe ich echt durch eine rosarote Brille und ich hoffe, dass diese noch bis zum Ende anhält. Da aber noch viele tolle Dinge geplant sind, bin ich da guter Dinge.

Mehr Eindrücke vom Babybauch Shooting folgen in den nächsten Tagen im Übrigen auf Instagram. Schaut dort also sehr gerne vorbei und erfreut euch gemeinsam mit mir daran.

Bis bald ihr Lieben!

Veganer Cashew Mozzarella

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Veganer Käse war eigentlich nie ein großes Thema für mich. Ich habe ab und an ein paar vegane Käsealternativen ausprobiert, war davon aber nie so wirklich begeistert. Lediglich der Frischkäseaufstrich von Made with Luv konnte mich bis jetzt überzeugen. So ging es mir bis zu dem Moment in Budapest, als ich das wohl beste vegane Panini meines Lebens gegessen hatte. Ein Panini mit Cashew Mozzarella, grünem Pesto und Tomaten. Es war unheimlich lecker, sodass ich es mir einen Tag später gleich nochmal kaufte.

Wie gesagt war ich nie ein großer Fan der veganen Käsealternativen, aber der leckere Cashew Mozzarella auf dem Panini hatte mich dann doch neugierig gemacht. Wieder Zuhause angekommen, wurde die Suchmaschine angeworfen und recherchiert wie man diesen selbst herstellen kann. Und siehe da, die Zubereitung schien gar nicht so schwer zu sein. Bis auf die Flohsamenschalen hatte ich alle Zutaten Zuhause, also bin ich noch schnell ins Reformhaus gewatschelt, habe Flohsamenschalen gekauft und die vegane Cashew Mozzarella Produktion angeschmissen. Herausgekommen ist ein richtig leckerer Cashew Mozzarella, der sich prima auf eurem Sandwich oder auch im Salat macht. Vielleicht kann man damit sogar auch überbacken. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert

Kurzer Disclaimer für alle, die das Rezept ausprobieren möchten: Ihr bräuchtet hierfür am besten einen Hochleistungsmixer*. Damit geht es auf jeden Fall am einfachsten. Wenn ihr das Rezept mit einem „normalen“ Haushaltsmixer ausprobieren wollt, dann würde ich die Cashewkerne über Nacht einweichen lassen, sodass sie sich leichter zerkleinern lassen.

Zutaten:

3 EL Flohsamenschalen
300 ml kaltes Wasser
125 g Cashewkerne
1 Zitrone
2 TL Salz

Zubereitung:

1. Die Flohsamenschalen in die 300 ml Wasser einrühren und für mindestens zwei Stunden stehen lassen. In dieser Zeit können sich die Samenschalen schön mit Wasser voll saugen, sodass eine geelige Konsistenz entsteht.
2. Die Cashewkerne ebenfalls mit Wasser übergießen (gerade so viel, dass sie schwimmen) und mit den Flohsamenschalen beiseite stellen.
3. Nach der Einweichzeit die Cashewkerne abgießen und zusammen mit den Samenschalen, dem Saft einer Zitrone und Salz in einen Hochleistungsmixer geben. Alle Zutaten gründlich vermixen, bis eine homogene Masse entsteht. Es sollten keine Stücke mehr vorhanden sein. Nach Belieben eventuell mit noch etwas Salz abschmecken.
4. Den Cashew Mozzarella in ein Gefäß geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Ihr könnt hierfür eigentlich jedes Gefäß verwenden. Um eine schöne Form zu bekommen, eignet sich eine flache, runde und verschließbare (Kunststoff-)Dose am besten.

Wenn ihr mögt könnt ihr den Mozzarella auch noch mit verschiedenen Kräutern würzen. Basilikum oder Praprikagewürz kann ich mir besonders gut vorstellen. Solltet ihr eine gewürzte Variante machen wollen, dann mixt ersteinmal alle Zutaten wie oben beschrieben zusammen, fügt am Ende die Kräuter/Gewürze hinzu und vermengt dann nochmal alles kurz miteinander. Hier reicht ein kurzer Mix-Durchgang zum Verteilen der Kräuter/Gewürze.

Mein Brötchen habe ich im Übrigen mit Guacamole, Salat, Tomaten, Schnittlauch und einem selbstgemachtem Tomaten-Pesto belegt. Eine absolute Hammer Kombi zusammen mit dem Cashew Mozzarella! Das nächste Mal gibt es ein grünes Pesto. Dann kann ich mich zurück ins wunderschöne Budapest träumen.

Bis bald ihr Lieben!

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Fitness Update #77

Yeeeey, diese Woche sah doch gleich viel besser aus als die Letzte. Die Erkältung ist so gut wie weg und tatsächlich konnte ich ab Dienstag wieder langsam mit Sport beginnen. Ich bin so froh, wieder fit zu sein und hätte es glaube ich keine weitere Woche ohne Sport ausgehalten. Wenn ich schon nicht Joggen darf, dann kann ich erst recht nicht auf meine regelmäßigen Workouts verzichten. Alle Details kommen jetzt im Fitness Update #77

KW 31 – 2017 / SSW 31

Trainingsplan:

Dienstag – Workout: 15 Minuten Bauch
Donnerstag – Workout: 10 Minuten Ganzkörper + 10 Minuten Beine & Po
Samstag – Workout: 20 Minuten Ausdauer
Sonntag – Workout: 20 Minuten Ganzkörper

Stimmung:

Ich glaube man erkennt schon ganz gut an der Menge der Workouts, dass ich wieder unter den Lebenden bin und es mir richtig gut geht. Ein bisschen Geschniefe ist zwar noch hängen geblieben, aber das sollte sich in den nächsten Tagen endgültig verziehen. Es macht mich richtig glücklich die Workouts zu machen und derzeit bin ich echt guter Dinge, dass ich diese ganz bis zum Schluss durchziehen kann. Schließlich sind es ja nur noch neun Wochen!!! Jetzt kann ich die Wochen schon an zwei Händen abzählen und irgendwann ist es dann nur noch eine Frage von Tagen. So verrückt, aber auch so wunderschön! Drücken wir alle also einmal die Daumen, dass es mir bis zum Ende weiterhin so prima geht. Chacka!

Meine freie Zeit nutze ich aktuell auch recht produktiv. Neben den Workouts habe ich bereits die Erstausstattung für’s Mäuschen geshoppt und einiges für den Blog vorbereitet. Ihr könnt euch nächste Woche auf ein richtig geniales Rezept freuen, welches super simpel und mordsmäßig lecker ist. Freut euch drauf 😉

Schönen Sonntag Abend noch und bis bald ihr Lieben!

Vegane Johannisbeerschnecken (nach Wunsch auch zuckerfrei)

Bei den aktuell heißen Sommer Temperaturen zu backen ist schon ein wenig wagemutig. Zugegeben, an kühleren Tagen macht es schon mehr Freude. Bei gefühlten 45 Grad in der Küche vor dem heißen Ofen zu stehen ist echt nicht ganz so geil. Dafür entschädigt zumindestens das jeweilige Backergebnis ungemein. Da lasse ich die schweißtreibende Arbeit gerne über mich ergehen und erfreue mich im Anschluss meiner Backkreationen. Gestern habe ich diese leckeren Johannisbeerschnecken gebacken. Dank meines Bauern des Vertrauens habe ich jede Woche Sommerbeeren Zuhause und da ich noch so viele Johannisbeeren hatte, wollte ich hiermit unbedingt etwas backen. Zimtschnecken kennt ja jeder, also warum diese nicht einfach etwas abwandeln und den leckeren Teig mit frischen Früchtchen füllen?

Das tolle an diesem Rezept ist, dass es zum einen absolut vegan ist und zum anderen komplett zuckerfrei zubereitet werden kann. Hierfür lasst ihr einfach die „Zuckerschritte“ bei der Füllung und beim Guss weg. Der Teig ist Dank des Reissirups bereits frei von raffinierten Zucker und schmeckt trotzdem süß.

Zutaten für vier Johannisbeerschnecken:

Für den Teig
125 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
1 1/2 EL Reissirup
5 EL Wasser

Für die Füllung
50 g Johannisbeeren
7 g weiche Margarine
Zucker (optional)

Für den Zuckerguss (optional)
4 EL Puderzucker
ein wenig Wasser

Zubereitung:

1. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in einer Schüssel miteinander vermengen. Reissirup und Wasser hinzugeben und alles zu einem Teig verkneten. Sollte der Teig zu fest sein, einfach noch ein bisschen Wasser hinzugeben.
2. Den Teig zu einer Kugel formen und mit dem Nudelholz auf der Arbeitsplatte etwa 2 mm dick ausrollen. Den Teig solltet ihr möglichst rechteckig ausrollen, sodass er schön lang und weniger breit ist. So könnt ihr ihn der Länge nach in vier möglichst gleich breite Teigstreifen für die Schnecken schneiden.
3. Die Teigstreifen nun mit der Margarine bestreichen und die gewaschenen Johannisbeeren darauf verteilen. Nehmt hier nicht zu viele, da ihr die Schnecken sonst nicht mehr gut aufgerollt bekommt. Am Anfang und am Ende des Teigstreifens solltet ihr ca 2 cm Platz, ohne Johannisbeeren, lassen. Wer mag kann jetzt noch ein wenig Zucker über die Johannisbeeren streuen. Für zuckerfreie Johannisbeerschnecken den Zucker einfach weglassen.
4. Die aufgerollten Schnecken in eine kleine Auflaufform geben und mit noch ein wenig flüssiger Margarine und Wasser beträufeln. Etwa ein Teelöffel je Flüssigkeit pro Johannisbeerschnecke. Bei 180 Grad Umluft im Ofen für 10 – 15 Minuten goldbraun backen.
5. Wer noch etwas Zuckerguss über die Schnecken geben mag, der rührt einfach Puderzucker mit wenig Wasser zu einer glatten Zuckermasse an. Später dann über die ausgekühlten Johannisbeerschnecken geben.

Diese Woche werde ich mich mindestens noch ein Mal in die heiße Küche zum Backen verabschieden, da noch jede Menge Zwetschgen auf ihr neues Schicksal warten. Mal sehen, ob ich einen absoluten Klassiker in ein veganes Lieblingsrezept verwandeln kann. Ich fände es ja grandios einen veganen Zwetschgenkuchen vom Blech mit Hefeteig und Streuseln genießen zu können. Ihr könnt gespannt sein, was daraus wird.

Bis bald ihr Lieben!

Fitness Update #76

Eine ziemlich ereignisreiche Woche liegt hinter mir. Am Montag und Dienstag durfte ich meine vorerst letzte Geschäftsreise in das wunderschöne Bamberg antreten und einen letzten Workshop moderieren. Am Mittwoch genoss ich meinen ersten freien Tag bei einem ausgedehnten Frühstück mit anderen werdenden Muttis aus meinem Geburtsvorbereitungskurs. Der Donnerstag begrüßte mich mit einer wunderschönen Portion Halskratzen. Am Freitag erfuhren wir endlich das Geschlecht unseres kleinen Murmeltieres und am Abend genoss ich afrikanisches Essen auf unserem Stadtfest. Das Wochenende verbrachten wir dann mit meinen Schwiegis, die zu Besuch kamen und wir holten unseren Kinderwagen im Babyladen ab. Morgen habe ich dann tatsächlich meinen ersten „richtig freien“ Tag, ganz ohne Termine oder andere Aufträge. Mal schauen was ich mit mir anstellen werde. Ich hätte noch Pflaumen und Johannisbeeren, die verbacken werden wollen. Das wäre doch ein Plan, nicht wahr? Das Fitness Update #76 fällt dieses Mal leider ziemlich kurz aus. Wie ihr seht habe ich es nur zwei Mal zum Sport geschafft. Warum, wieso, weshalb – diese Infos gibt es unter dem Punkt „Stimmung“.

KW 30 – 2017 / SSW 30

Trainingsplan:

Mittwoch – Workout: 20 Minuten Gymnastikball Ganzkörper
Donnerstag – Workout: 30 Minuten Krafttraining Ganzkörper

Stimmung:

Tja, die sportliche Stimmung ist diese Woche leider nicht ganz so gut. Ich hatte mir fest vorgenommen wieder meine vier Trainingseinheiten zu schaffen, aber die blöde Erkältung ab Donnerstag hat mir diesen Plan ordentlich verhagelt. Montag und Dienstag fielen aufgrund der Geschäftsreise platt, sodass ich erst am Mittwoch starten konnte. Am Donnerstag selbst ging es noch einigermaßen gut, aber ab Freitag war dann nichts mehr zu retten. Ich hatte noch stärkere Halsschmerzen und ab heute hat dann auch der Schnupfen seinen Weg zu mir gefunden. Unter „normalen“ Umständen hätte ich mich sicherlich zum Sport herausgefordert, aber in der Schwangerschaft möchte ich ungern bis ganz an meine Grenzen gehen. Ich glaube, dass es meinem Körper gerade besser tut, wenn ich mich ausruhe und er sich ganz auf’s Baby und das Gesundwerden konzentrieren kann. Drücken wir mal die Daumen, dass ich am Dienstag wieder fit bin und dann in eine neue gute Sportwoche starten kann.

Achja und bevor ich es noch ganz vergesse wollte ich ja noch verraten, ob wir ein weibliches oder männliches Murmeltier erwarten. Nach ganzen 30 Wochen Wartezeit hat sich unsere kleine Maus am Freitag eeendlich gezeigt. Wir freuen uns riesig auf unser kleines Mädel im Oktober!!! Nun kann auch endlich die Erstausstattung geshoppt werden, denn ihr glaubt gar nicht wie schwer es ist neutrale Kinderbekleidung zu finden. Das ist schier unmöglich. Vor allem dann, wenn das Kind nicht nur in grau/weiß gekleidet sein soll. Der Nestbautrieb kann nun also offiziell beginnen 😀

Macht es gut und bis bald ihr Lieben!

Glückssalat #7 – Gurkensalat mit Joghurt-Dill Dressing (vegan)

Wow, jetzt ist tatsächlich schon mehr als die Hälfte des Jahres rum und mit diesem  siebten  Glückssalat geht es in die finale Runde des Blogprojektes. Jeden Monat habe ich euch bisher einen neuen Glückssalat präsentiert und der heutige ist ein echter Klassiker aus meiner Kindheit/Jugend. Ziemlich oft gab es nach der Schule einen leckeren Gurkensalat, mit viel Liebe von Mutti zubereitet. Damals natürlich in einer nicht veganen Variante. Bis heute kann ich mich noch ganz genau an den Geschmack erinnern und liebe besonders die Kombination aus Gurke und Dill. Das ergänzt sich einfach sooo unheimlich gut!

Ob es an der Schwangerschaft, oder an den heißen Sommertagen liegt kann ich euch nicht sagen, aber seit ein paar Wochen habe ich meine Gurkensalat Liebe neu aufleben lassen. Kaum zu glauben, aber ich habe in der ganzen Zeit nie eigenen Gurkensalat gemacht. Ganze 9 Jahre, in denen ich mittlerweile alleine lebe. Nun gut, also musste ich nur noch herausfinden wie ich das „signature Dill Dressing“ veganisieren kann, ohne den Geschmack zu verändern. Nach ein paar Tests bin ich mittlerweile mehr als zufrieden und könnte täglich diesen veganen Gurkensalat essen.

Zutaten für zwei Portionen:

1 Gurke
1/2 Zitrone
6 EL Soja Joghurt
1 – 2 TL gehackter Dill (frisch oder getrocknet)
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

1. Die Gurke waschen, trocknen und mit einer Reibe in etwa 2 mm dünne Scheiben schneiden.
2. Die Gurkenscheiben in eine Schüssel geben und leicht salzen. Nehmt hier nicht zu viel Salz, da der ganze Salat nachher sonst versalzen ist. 1/2 TL sollte eigentlich schon reichen. Nun die Gurkenscheiben für etwa 30 Minuten beiseite stellen.
3. In der Zwischenzeit könnt ihr das Dressing zubereiten. Hierfür den Soja Joghurt mit dem Saft einer halben Zitrone und dem Dill verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Denkt dran: eure Gurken sind auch noch gesalzen, also lieber nicht zu viel Salz verwenden. Ihr könnt das Salz im Dressing ggf. auch ganz weglassen. Das Dressing nun etwa 15 Minuten ziehen lassen.
4. Nach den 30 Minuten Ruhezeit haben die Gurken gut an Wasser verloren. Gießt dieses aus der Schüssel ab und wringt die Gurken ebenfalls aus. Nun können die Gurken mit dem Dressing vermengt werden. Für einen noch besseren Geschmack lasst alles nochmal etwa 15 Minuten stehen. Ihr könnt aber auch sofort drauf los schnabulieren.

Unter normalen Umständen würde ich niemals eine ganze Gurke verputzen. Da reicht mir eigentlich etwa 1/4 der ganzen Schlangengurke und ich bin bedient. In Gurkensalat umgewandelt sieht dies aber ganz anders aus. Hier ist eine Gurke schneller verputzt, als man „Glückssalat“ sagen kann. Daher würde ich ab drei Personen auch minestens zwei Gurken machen. Ansonsten hat jeder nachher nur ein kleines Fitzelchen Gurkensalat auf dem Teller und schmachtet nach mehr 😛

Bis bald ihr Lieben!

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Fitness Update #75

Tick tock tick tock, der Countdown läuft und morgen bricht meine letzte Arbeitswoche vor dem Mutterschutz an. Um genau zu sagen, meine letzten ZWEI Arbeitstage. Wahnsinn, oder? Ich habe das Gefühl das ging jetzt rucki zucki in den letzten Wochen und in ein paar Tagen kann ich tatsächlich den restlichen Sommer in Freizeit genießen. Der Geburtsvorbereitungskurs ist auch schon beendet und die Möbel in der Babyecke sind aufgebaut. Den August werde ich dafür nutzen, um die restliche Erstausstattung zu besorgen und dann sind wir bereit für unseren Urlaub und unseren kleinen Schatz. Fitnesstechnisch lief die Woche wieder richtig gut und ich konnte mein Pensum mit vier Einheiten beibehalten. Mehr gibt es aber jetzt im Fitness Update #75

KW 29 – 2017 / SSW 29

Trainingsplan:

Dienstag – Workout: 3 x 10 Minuten Ganzkörper
Donnerstag – Workout: 20 Minuten Ganzkörper
Freitag – Workout: 25 Minuten Beine, Po & Rücken
Sonntag – Workout: 20 Minuten Ganzkörper

Stimmung:

Diese Woche lief wie gesagt wieder richtig gut. Sogar ohne irgendwelche Wehwehchen, nicht wie im letzten Update. Ich fühle mich super fit und habe gar nicht das Gefühl, dass ich auf die letzten Wochen zugehe. Zugegeben, Treppen und Steigungen bringen mich immer noch zum Schnaufen, aber ansonsten ist alles bestens. Ich genieße die Schwangerschaft auf jeden Fall immer noch in vollen Zügen und würde fast behaupten, so wohl wie aktuell habe ich mich in meinem Körper noch nie gefühlt. Das ist schon eine ganz besondere Zeit!

Am Mittwoch dürft ihr euch auf meinen aktuellen Lieblingssalat freuen. Es fehlt ja schließlich noch der Glückssalat für den Monat Juli. Ich verspreche euch, das Salätchen wird euch wunderbar munden.

Bis bald ihr Lieben!

Fitness Update #74

Jede Menge Sonne, tolle Eindrücke und die besten Menschen durfte ich dieses Wochenende erleben. Zur Hochzeit von vor zwei Jahren haben mein Mann und ich von unseren Trauzeugen eine Flussfahrt auf dem Rhein geschenkt bekommen und dieses Geschenk haben wir endlich eingelöst. Es war richtig schön und es war toll zu sehen wie viele schöne Flecken Erde sich in Deutschland verstecken. Vorbei an der Loreley, an hübschen alten Burgen und kleinen idyllischen Städtchen fuhren wir Fluss ab- und aufwärts.

Natürlich kam neben den entspannten Stunden auch der Sport nicht zu kurz. Kurz bevor ich das Fitness Update #74 zu schreiben anfing, dachte ich ich hätte nur drei Mal meine Sporteinheit geschafft. Ganz schön überrascht war ich dann, als ich feststellte, dass es doch vier waren. Ich notiere mir mittlerweile nach jeder Einheit was ich gemacht habe, sonst würde ich das bis zum Ende der Woche schlicht und einfach vergessen.

KW 28 – 2017 / SSW 28

Trainingsplan:

Dienstag – Workout: 20 Minuten Ganzkörper
Donnerstag – Workout: 15 Minuten Ganzkörper
Freitag – Workout: 10 Minuten Ganzkörper + 10 Minuten Beine & Po
Sonntag – Workout: 20 Minuten Ausdauer

Stimmung:

Die Woche war im Großen und Ganzen wieder sehr positiv. Die Schwangerschaft verläuft weiterhin wunderbar und ich fühle mich großartig. Lediglich der Mittwoch Abend war nicht ganz so toll, da ich auf einmal ein starkes Ziehen an der unteren rechten Bauchseite hatte. Kurz zuvor hatten wir uns noch das potenzielle Krankenhaus zur Entbindung angeschaut und auf dem Heimweg fing das Geziehe dann an. Die komplette Nacht hatte ich meinen Spaß damit und war am nächsten Morgen ganz schön gerädert. Da das Würmchen aber fleißig weiter turnte und am nächsten Tag alles wieder in Ordnung war, scheint dies wohl ein ordentlicher Wachstumsschub des Babybauches gewesen zu sein. Es ist Wahnsinn, wie schnell das Bäuchlein wächst und dass Fotos, die erst vor einer Woche gemacht wurden, oft nicht mehr die aktuelle Situation widerspiegeln. Da muss man ganz schön dran bleiben, um aktuelle Bilder zu haben 🙂 Bis auf diesen einen „Zwischenfall“ ist aber alles spitze. Daher konnte ich auch am Donnerstag, Freitag und Sonntag weiter Sport machen. Ansonsten wäre ich defintiv raus gewesen.

Bis bald ihr Lieben!