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Montessori Waschtisch im Badezimmer

Montessori Waschtisch im Badezimmer

Werbung – unbeauftragt Die Montessori Pädagogik hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen. Ich habe bereits einiges dazu gelesen und versuche stetig hier und da Dinge in unseren Alltag zu übernehmen. Wie zum Beispiel unser Floorbed oder die Spielecke der kleinen Maus. Den Ansatz „Hilf mir es selbst zu tun“ finde ich großartig und merke immer wieder wie positiv meine Kleine darauf reagiert. Sie wird ins Familienleben integriert, hat ihre eigenen Stationen bei uns Zuhause und muss sich nicht der Erwachsenenwelt unterordnen. Sie findet passende Möbel in ihrer Körpergröße vor, kann eigenständig an wichtige Dinge des Alltags herankommen und somit ein vollwertiger Teil der Familie sein. Dazu müssen ab und zu neue Anschaffungen gemacht werden. Manchmal aber, da lässt sich ganz einfach aus Dingen die bereits Zuhause sind ein neuer Platz schaffen. Wie zum Beispiel unser Montessori Waschtisch im Badezimmer. Ewig lange hatte ich dieses Projekt vor mir hergeschoben, da ich dachte ich muss dafür unheimlich viel Neues besorgen, sägen, bohren und schrauben. Tatsächlich aber war dieser neue Platz für die Maus in …

Wenn als Mama plötzlich so vieles egal wird

Ich gehöre ja zu den Menschen, denen schnell etwas unangenehm ist. In peinlichen Momenten würde im am liebsten im Boden versinken und wenn ich mit fremden Menschen spreche habe ich oft das Gefühl nur wirres Zeug zu reden. Manchmal würde ich gerne einfach drüber stehen, darüber lachen können und mir weniger Gedanken machen. Meistens gelingt es mir aber doch nicht. Oder soll ich lieber sagen gelang? Denn seit ich Mama bin hat sich in diesem Punkt so einiges gerändert. Bloß keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen Denken wir mal an den Sommer – heiße Tage, Freibadzeit. Wie oft war ich im Erwachsenenalter im Freibad? Super selten. Ich glaube ich könnte die Male an beiden Händen abzählen. Wenn ich dann mal im Freibad war, dann habe ich akribisch den richtigen Liegeplatz gesucht. Möglichst viel Platz bis zum nächsten Liegenachbarn, irgendwo wo nicht so viele Leute entlanglaufen und nicht zu weit weg vom Schwimmbecken (man möchte das Laufen im Bikini ja so kurz wie möglich halten). Ein verzweifelter Versuch irgendwie einen Rest Privatsphäre in einem völlig überlaufenen Schwimmbad …

Das Ende der gemeinsamen Elternzeit

Mit gemischten Gefühlen blicke ich auf das Ende der gemeinsamen Elternzeit zurück. Es war eine unvergessliche, intensive Zeit als Familie, in der wir viel erlebt und gemacht haben. Ich merke aber auch, wie mir die Routine im Alltag und geregelte Abläufe am Ende gefehlt haben. Denn gerade weil wir so viel Zeit miteinander hatten, wollten wir natürlich jeden Tag besonders gut nutzen. So entstand für die Zeit Zuhause eine längere to do Liste, die es abzuarbeiten ging und es wurden einige Urlaube geplant. Wie die gemeinsame Zeit am besten nutzen? Ich finde es ist immer unglaublich schwer freie Zeit Zuhause gut zu nutzen. Auf der einen Seite möchte man Urlaub haben, entspannen und einfach mal das Zuhause genießen, auf der anderen Seite kann man aber auch sooo viel erledigen. Rückblickend würde ich sagen, haben wir uns in unserer gemeinsamen Elternzeit manchmal etwas zu viel vorgenommen. Es fühlte sich aber richtig gut an die Dinge erledigen zu können, für die sonst im Mama Alltag zu wenig Zeit war. Endlich schaffte ich es den Balkon zu bepflanzen, …

Elternsein

Bist du bereit dein altes Leben aufzugeben, alles hinter dir zu lassen und nochmal ganz neu anzufangen? Diese oder eine ähnliche Frage sollte allen werdenden Eltern gestellt werden. Denn dass ein Kind Veränderungen mit sich bringt denke ich wissen alle, aber keiner weiß so wirklich was es bedeuten wird, das Elternsein. Man ist unerfahren, vielleicht ein bisschen naiv und möchte es eh anders machen als die ganzen anderen Eltern. Von alten Gewohnheiten ablassen, offen für Neues sein, feste Pläne vergessen und am besten ohne Erwartungshaltung an Dinge rangehen. Es akzeptieren wie es ist und auch aus vermeintlich doofen Situationen das Beste machen. Das sind nur wenige Punkte die ich teilweise neu lernen musste und die den Alltag als Mutter/Eltern deutlich entspannten. An schlechten Tagen sind wir meistens mit dran Schuld Ich merke immer wieder, dass die Tage an denen alles „verkehrt läuft“ genau diese sind, an denen ich Pläne und Vorstellungen hatte, die nicht umsetzbar waren. Solche Tage an denen ich meinte zu wissen wann das Kind seinen Mittagsschlaf machen soll. Wo ich entscheiden wollte …

(Fast) Ein Jahr als Mama

Fast ein Jahr ist es her, dass hier der letzte Beitrag online gegangen ist. Ein Jahr in dem so unglaublich viel passiert ist. Mein Baby ist allmählich zum Kleinkind geworden, sie läuft, sie babbelt unverständliche Geschichten, richtet ein Chaos nach dem anderen an und macht mich jeden Tag aufs Neue unendlich glücklich und dankbar. Es gibt für mich nur noch ein Leben mit ihr und ich liebe es einfach Mama zu sein. Dafür ist jeder Tag aber auch richtig anstrengend. Stets hoch konzentriert sein, immer wachsam ob das Kind einen braucht, spielen, erklären, toben, tragen, stillen und in den Schlaf schaukeln. Schlechte Tage vom Kind geduldig aushalten und immer versuchen die bestmögliche Lösung für alle zu finden. Es ist nicht immer leicht, aber der Satz stimmt „Ein Lachen und es ist alles wieder vergessen“. Es ist all die Arbeit wert und ich möchte es mir nie wieder anders vorstellen! In all der Zeit habe ich mich zu 100% auf mein Mädchen konzentriert und daher keine Zeit und Muße für den Blog gefunden. Jetzt aber, habe …

Gedanken zum Mamasein

Eigentlich bin ich ein recht ausgeglichener Charakter. Ich habe mir im gesamten Schwangerschaftsverlauf wenig Sorgen um mögliche Komplikationen, die Geburt oder andere Dinge gemacht und schon gar keine Literatur dazu verschlungen. Alle Infos die ich habe, habe ich aus meinem Geburtsvorbereitungskurs, von meiner Frauenärztin und vereinzelter Recherche im Internet. Ob ich diese minimalistische Vorbereitung noch bereuhen werde weiß ich nicht. Was ich aber weiß ist, dass genau das mir am besten getan hat. Ich wollte in der ganzen Zeit so gut wie möglich auf mich selbst vertrauen. Auf meinen Körper hören, das tun wozu ich mich in der Lage fühle und meinem Kind einen ruhigen, entspannten Platz zum Entwickeln bieten. Auf Horrorstories von anderen Müttern oder das Schüren von Ängsten hatte ich so gar keine Lust. Dasselbe gilt auch für die Geburt. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine Geburt auch ein schönes Erlebnis sein kann und der eigene Körper das ganz gut wuppen wird. Schließlich wären wir als Spezies doch lange schon ausgestorben, wenn es nicht einer der natürlichsten Vorgänge überhaupt wäre. Und Dank …