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Reise Essentials mit Baby (Flugreise)

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Auf einer Reise mit Baby muss man an ganz schön viel denken. Gleichzeitig muss man auch aufpassen, dass man nicht den gesamten Haushalt einpackt. Dies hat uns besonders für unsere Reise nach Florida vor eine kleine Herausforderung gestellt. Knapp fünf Wochen waren wir unterwegs und da wollten wir natürlich so gut wie möglich vorbereitet sein. Drei Koffer konnten wir mitnehmen und zwei Handgepäckstücke. Übergepäck wollten wir unbedingt vermeiden und so versuchte ich so minimalistisch wie möglich für uns alle zu packen. Welche Reise Essentials mit Baby für uns nicht fehlen durften und somit eingepackt oder vor Ort nachgekauft wurden möchte ich euch heute erzählen.

Reisebuggy

„Warum legen sich manche Familien zwei Kinderwägen zu? Das ergibt doch gar keinen Sinn. Reicht ein guter Kinderwagen nicht aus?!“ Genau das dachten wir bis kurz vor unserer Reise. Wir waren überzeugt, dass ein guter Kinderwagen allen Anforderungen gerecht wird und man eben nur diesen einen benötigt. Dies dachten wir aber nur so lange bis wir die Geschichten von beschädigten Kinderwägen nach Flügen hörten und die Kofferraumgröße unseres Mietwagens studierten. Eine Beschädigung an unserem „guten“ Kinderwagen wollten wir verständlicherweise vermeiden und dachten erst daran eine Schutzhülle zu kaufen. Diese war jedoch genauso teuer wie ein guter gebrauchter Reisebuggy. Als wir uns dann noch unsere drei Koffer plus Kinderwagen im Kofferraum des Mietwagens vorstellten war klar, ein kleinerer und kompakter Reisebuggy muss her. Wir studierten also die bekannten online Gebrauchtwarenportale und entschieden uns für ein Angebot ganz bei uns in der Nähe. 50€ kostete uns das gute Ding. Unsere Maus – die nie ein großer Kinderwagen Fan war – saß von Anfang an gerne darin und der Buggy ist einfach so schön kompakt. Auch jetzt nehmen wir den Buggy noch sehr gerne, wenn der Kofferraum etwas voller ist oder wir „nur mal eben“ kurz irgendwohin müssen. Komfortabler ist unser großer definitiv, aber ich finde so einen gebrauchten Zweitwagen ziemlich praktisch.

Bequeme Trage

Ohne unsere gute alte Trage geht hier nichts. Zwar sitzt die Maus hin und wieder auch mal gerne im Kinderwagen, aber wenn wir ehrlich sind wird sie die meiste Zeit getragen. Bei dem immer weiter steigenden Gewicht ist es besonders wichtig für uns eine sehr bequeme und rückenschonende Trage zu haben. Unsere Cybex YEMA Tie war eine mit der besten Anschaffungen, die wir bisher getätigt haben. Sie ist fast täglich im Einsatz und auch jetzt, mit über einem Jahr und 10,5 Kilo, kann ich die Maus wunderbar darin tragen. Wir lieben besonders die einfache Handhabung. Sie lässt sich mit nur einem Handgriff am Hüftgurt an Mama oder Papa anpassen und ist im Nu umgebunden. Seit die Maus vier Wochen alt ist ist die Trage im Einsatz, wurde mehrmals gewaschen und funktioniert immer noch tadellos.

Mosquitonetz für den Buggy/Kinderwagen

Dieser Punkt ist sicherlich nicht für alle Reisen mit Baby relevant, in Florida war ein Mosquitoschutz jedoch zwingend notwendig. Mit Insektenschutz sollte man bei unter Einjährigen ja noch recht vorsichtig sein und so waren wir immer froh, wenn wir einfach das Netz über den Buggy ziehen konnten und die Maus geschützt war. Diese Netze gibt es ganz günstig zu kaufen und passen eigentlich über alle Buggys und Kinderwägen.

Portabler Kindersitz

Eine Sache die wir recht schnell in den USA nachkauften war ein mobiler Kindersitz. Wir sind zunächst davon ausgegangen, dass es überall einen Hochstuhl geben wird. In unseren Appartements gab es jedoch leider keinen und daher hatten wir uns dazu entschieden eine Alternative zu besorgen. Der Sitz kann auf sogut wie jedem normalen Stuhl befestigt werden und im handumdrehen hat das Baby seinen eigenen Sitzplatz. Sicherheitstechnisch ist ein richtiger Hochstuhl definitiv besser, aber dieser wäre nicht kompakt genug gewesen um ihn auf der Reise immer dabei zu haben. Zurück in Deutschland verwenden wir den Sitz weiter und nehmen ihn immer dort mithin wo wir wissen, dass es keinen Hochstuhl gibt (also zum Beispiel zu Freunden und Bekannten). Das System hat uns voll überzeugt und wenn man aufpasst, dass das Kind nicht zu viele Turnübungen im Sitz veranstaltet, sitzt es dort auch sicher.

Trinkbecher

Flasche, Trinkbecher, Schnabeltasse oder Glas. Es gibt unzählige Möglichkeiten seinem Kind etwas zu trinken anzubieten. Uns war klar, in Florida ist es sehr heiß und schwül, sodass wir auf eine ausreichende Wasserzufuhr bei uns und der Maus achten müssen. Nachdem wir mit unserem ersten Trinklernbecher einen kleinen Fehlkauf erlitten (der Becher war leider nicht richtig dicht und machte somit immer die ganze Tasche nass), kann ich diesen wärmsten empfehlen. Gefühlt sieht man diesen Becher bei jedem zweiten Kind und auch wir sind begeistert. Er hält dicht, die Maus kann alleine daraus trinken und wenn er mal hinfällt, dann spritzen nur ganz wenige Tropfen heraus.

Sonnencreme

Sonnencreme für Einjährige ist auch wieder so ein Thema für sich. Die einen sagen man soll keine verwenden und die Kinder nur im Schatten lassen, die anderen sagen mit der richtigen Creme ist Sonnenschutz auch möglich. Die Maus nur im Schatten zu behalten wäre in Florida schlichtweg unmöglich gewesen. So gut es ging haben wir versucht sie durch Kleidung, Mulltücher oder Schattenplätze vor der Sonne zu schützen, aber wenn es nicht anders ging haben wir auch zur Sonnencreme gegriffen. Lieber etwas Creme auf der Haut, als Sonnenbrand. Wichtig war mir, dass es eine Naturkosmetik Creme ist und einen mineralischen UV Filter hat. Dieser bleibt auf der Haut und zieht nicht wie der chemische in die Haut ein. Mit der Creme von Weleda waren wir sehr zufrieden. Sie hat einwandfrei geschützt und der starken UV Strahlung in Florida standgehalten. Es gibt nur einen kleinen Haken – durch den mineralischen Filter sieht die gecremte Haus ziemlich weiß aus. Das ist sicherlich nicht jedermanns Ding, war für uns aber okay.

Wetsuit mit UV Schutz

Wo wir schon beim Sonnenschutz sind – natürlich ist dieser auch beim Baden ganz wichtig. Um es uns und der Maus leicht zu machen und kein mit Creme und Sand paniertes Baby zu haben, hatten wir uns für einen Wetsuit mit langen Armen entschieden. Dadurch war die Maus super geschützt und mit Mütze auf dem Kopf brauchten wir nur noch das Gesicht und die Beine einzucremen. Das war super entspannt und ich glaube ohne den Wetsuit wäre die Gefahr eines Sonnenbrand deutlich größer gewesen. An windigen Strandtagen hält der Wetsuit das Baby zusätzlich noch warm, was ein weiterer Vorteil ist.

Reiseapotheke

Nicht nur für sich selbst, auch für das Baby sollte man eine kleine Reiseapotheke mitnehmen. Schließlich weiß man ja nicht immer welche Medikamente im Ausland angeboten werden und wie man am schnellsten daran kommt. Meist ist dann eh Wochenende, wenn etwas passiert – wer kennt es nicht? Fieberzäpfchen, Fieberthermometer, Wundcreme, Nasentropfen und Pflaster durften bei uns nicht fehlen. Gebraucht haben wir davon glücklicherweise nichts.

Stillicht / Nachtlicht

Unser Stilllicht ist eines der Dinge, das uns so ziemlich überall hinbegleitet. Wir nutzen es als kleines Nachtlicht. Unser Mäuschen neigt dazu sich nach dem Einschlafen regelmäßig zu melden und dann ist es praktisch wenn man nicht in ein dunkles Schlafzimmer stolpert, sondern noch etwas sehen kann. Die üblichen Nachtlampen in den Unterkünften sind uns meistens viel zu hell, sodass wir dann lieber unser kleines Stilllicht anknipsen. Es ist gerade so hell, dass man sieht wo man hin muss und irritiert den Schlafenden kein bisschen.

Ein Reisebett gehört normalweise natürlich auch zu wichtigen Reise Essentials. Auf unserer Reise kam es allerdings nicht infrage dieses mitzunehmen. In der Regel hat man in allen Unterkünften die Möglichkeit ein Babybett auf Nachfrage zu erhalten. Wo möglich nutzten wir das Babybett um die Maus vor unserer Zubettgehzeit schonmal sicher im Schlafzimmer abzulegen. In der Nacht sind wir dann alle ins Familienbett gewechselt.

Neben den aufgezählten Reise Essentials durften Windeln, Schlafsack, Badezusatz, Spielzeug, Sonnenhut/Mütze, ausreichend Bodys und Kleidung nicht fehlen. Da ich diese Sachen aber als recht selbstverständlich betrachte habe ich sie jetzt mal nicht zu den „großen“ Reise Essentials hinzugezählt.

Im September sind wir ein weiteres Mal verreist. Diesmal war es aber keine Flugreise, sondern ein Campingurlaub mit Autoanreise. Hier haben wir ein paar zusätzliche Dinge mitnehmen können, auf die wir nicht verzichten wollen würden. Was das für Sachen waren teile ich gerne mit euch in einem ergänzenden Beitrag.

Habt ihr weitere Ergänzungen zu Reise Essentials mit Baby? Lasst mir doch gerne auch eure Reiseerfahrungen mit Baby oder Kleinkind da.

Bis bald
Corinna

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