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Glückssalat #9 – Kürbissalat mit Physalis

Diesen Monat bin ich richtig spät dran mit meinem Glückssalat, upsi. Dafür habe ich aber einen ganz außergewöhnlichen Kürbissalat mit Physalis für euch dabei. Farblich passt er auch einfach perfekt in den nun kommenden Herbst, findet ihr nicht auch? Vorne weg – der Salat ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Ich persönlich fand ihn aber ziemlich lecker, da er einfach mal etwas anderes ist. Die Kombi aus Kürbis und Physalis ist eine Kombination aus leichter Süße und kräftiger Säure. Der Quinoa ist der neutrale Partner der ganzen Geschichte und das Basilikum gibt nochmal einen Tricken Frische hinzu. Alles in allem ist dieser Kürbissalat im ersten Moment vielleicht etwas ungewohnt, auf den zweiten Blick (oder Bissen) aber umso leckerer.

Zutaten für etwa vier Portionen:

500 g Butternuss Kürbis
1 EL Rapsöl
200 g Quinoa
Wasser
6 Physalis
1/2 Zitrone
6 Basilikumblätter
Salz
Pfeffer
(Ahornsirup)

Zubereitung:

1. Den Kürbis waschen, trocknen und schälen. Nach dem Schälen den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Anschließend den Kürbis in mundgerechte Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Rapsöl und Salz hinzugeben und die Kürbiswürfel gleichmäßig marinieren. Es sollten alle Kürbisstücke ausreichend mit Salz gewürzt sein. Beim Öl gilt, weniger ist mehr. Die Kürbisstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180 Grad Umluft für etwa 25 – 30 Minuten backen.
2. In der Zwischenzeit den Quinoa heiß abwaschen und mit der doppelten Menge Wasser für etwa 20 Minuten in einem Topf garen. Der Quinoa ist fertig, sobald das gesamte Wasser aufgesogen und verkocht ist. Nun vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
3. Die Physalis von den Blättern befreien, waschen und vierteln.
4. Den Saft der halben Zitrone auspressen. Die Basilikumblätter waschen, trocknen und fein hacken. Den Zitronensaft mit dem Basilikum vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Hieraus entsteht das „Dressing“ für den Kürbissalat. Wer es nicht ganz so sauer mag, der kann mit etwas Ahornsirup noch nachsüßen.
5. Das Dressing unter den Quinoa mischen, nochmals alles abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
6. Wenn der Kürbis goldbraun gebacken ist, diesen aus dem Ofen holen und zum Quinoa dazu geben. Die Physalis ebenfalls unterheben. Fertig!

Mit Kürbis könnte ich aktuell jeden Tag Gerichte zubereiten. Ich liiiebe die Kürbiszeit und freue mich jedes Jahr auf’s Neue darauf. Mein Liebling ist ja eigentlich der Hokkaido Kürbis, aber den Butternuss Kürbis mag ich auch sehr. Neu entdeckt haben wir in diesem Herbst den Spaghetti Kürbis. Hat den von euch schonmal jemand probiert? Den kann man ganz leicht im Ofen zubereiten und wenn er fertig gebacken ist, löst sich das Kürbisfleisch wie viele kleine Spaghetti aus der Schale. Total faszinierend und mit einer leckeren Tomatensauce die perfekte low-carb Alternative zu echten Nudeln.

Was ist euer liebster Kürbis im Herbst?

Bis bald ihr Lieben!

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