Achtsamkeit
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Meine Top Naturkosmetik

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So richtig perfekte Haut hatte ich leider nie. Mal war sie besser, mal schlechter und die meiste Zeit bewegte sie sich immer irgendwo im Mittelfeld. Mit der Umstellung auf eine vegane Ernährung hatte ich gehofft, dass auch meine Haut davon profitieren wird. So ganz funktioniert hat dies allerdings nicht. Im Gegenteil, im ersten halben Jahr hatte ich teilweise echt komische Hautreaktionen. Vermutlich gehörten diese zum Entgiftungsprozess – insofern es ihn wirklich gibt. Nachdem sich von alleine also nicht viel getan hatte, habe ich ein wenig recherchiert und meine gesamte Pflege umgestellt.

Wichtig war mir nur noch vegane Naturkosmetik zu verwenden und auch außerhalb des Gesichts habe ich im letzten Jahr viele Beauty Favoriten gefunden, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Mit der neuen Pflegeroutine bin ich mehr als zufrieden und kann nun endlich sagen, dass meine Haut ziemlich gut geworden ist. Natürlich lässt ab und zu immer noch das ein oder andere Pickelchen grüßen, aber das ist wirklich die Ausnahme.

Obwohl oder gerade weil ich hier auf dem Blog noch nie über Kosmetik geschrieben habe, möchte ich dies heute gerne zum ersten Mal tun. Schließlich kann ich hier ja tun und lassen was ich will, ne? 😀 Neee Scherz beiseite – der Gedanke zu diesem Beitrag kam eher daher, dass ich denke anderen Frauen vielleicht eine Hilfestellung, durch das Teilen meiner Erfahrungen geben zu können. Ich präsentiere euch also meine absoluten Lieblinge im Bereich Naturkosmetik.

Haare

Seit gut einem Jahr wasche ich mir meine Jahre mit Lavaerde*. Das hört sich im ersten Moment wahrscheinlich ziemlich skuril und ekelig an, oder? In Wirklichkeit möchte ich aber nie wieder dauerhaft auf „normale“ Shampoos umsteigen. Ich habe das Gefühl meine Haare sind durch die Lavaerde glänzender und gesünder geworden und bleiben vor allem länger fettfrei. So kann ich in der Regel drei Tage ohne eine Haarwäsche auskommen. Früher habe ich jeden oder jeden zweiten Tag meine Haare waschen müssen. Um die Lavaerde zu verwenden mische ich das trockene Pulver mit Wasser an, sodass eine festere breiige Masse entsteht. Diese fülle ich in eine Tupperdose und stelle sie wie die normale Shampooflasche in die Dusche. Für’s Haarewaschen nehme ich dann eine gute Handvoll von der Lavaerdenmasse aus der Dose und verteile sie auf dem Haar, am unteren Haaransatz und in den einzelnen Haarschichten. Das ist wichtig, um die Haare vollständig zu reinigen. Als ich die Lavaerde immer nur oben auf dem Haar verteilt hatte und dann ein wenig einmassierte, hatte ich später oft das Gefühl doch noch fettige Rückstände im Haar spüren zu können. Die Haarwäsche dauert mit der Lavaerde sicherlich ein wenig länger, als mit herkömmlichen Shampoos, ist für mein lockiges und trockenes Haar aber bestens geeignet.

Gesicht

Im Gesicht verwende ich nicht viele, aber dafür in meinen Augen ganz tolle Zauberprodukte. Damit schaffe ich es meine Haut wirklich rein und strahlend zu halten. Ich selbst habe Mischhaut und hatte dadurch oft eine ölige T-Zone bzw. Stirn. Mit der Umstellung auf die neue Pflege ist dies viel besser geworden. Wie also pflege ich mein Gesicht? Morgens wasche ich mein Gesicht ausschließlich mit Wasser, trocke es ab und gebe dann ein paar Tropfen Aloe Vera Öl von Primavera* auf die Haut. Wichtig ist hier das Gesicht vorher wieder ein wenig anzufeuchten, damit das Öl in die Haut einziehen kann. Abends verwende ich zum Abschminken eine elektrische Gesichtsreinigungsbürste von Remington*. Dieses kleine Gerät hat bei mir ganz schön viel revolutioniert. Ich merke sofort, wenn ich die Bürste ein paar Tage nicht verwendet habe. Denn dann habe ich deutlich mehr Hautirritationen, als mit der Bürste. Ich kann euch das Gerät uneingeschränkt empfehlen. Es arbeitet zuverlässig, der Akku hält extrem lange und die Bürste ist nicht so übertrieben teuer wie manch andere. In Kombination mit der Bürste verwende ich Dr Bronner’s Teebaumöf Seife*. Ein paar Tropfen davon auf den Bürstenkopf und schon kann das Gesicht gründlich gereinigt werden. Nach dem Abwaschen der Seife trockne ich mein Gesicht mit Baumwollwattepads* ab, die ich immer nur einmal verwende. Danach werden sie bei 60 Grad gewaschen. Durch die Baumwollwattepads weiß ich, dass ich immer mit einem sauberen Tuch mein Gesicht abtrockne. Anschließend kommt wieder mein Aloe Vera Öl zum Einsatz.

Zähne

Lange Zeit habe ich einfach irgendeine Zahncreme aus der Naturkosmetikabteilung verwendet. Die waren alle ganz gut. Mit Beginn der Schwangerschaft habe ich aber nach einer Möglichkeit gesucht zusätzlich zu meinen „Schwangerschaftstabletten“ Vitamin B12 zu supplementieren. Dabei durfte die Dosierung nicht zu hoch sein, womit alle üblichen Supplemente wegfielen. Also bin ich auf den Trichter gekommen mal eine Zahnpasta mit Vitamin B12* zu testen – und was soll ich sagen, ich bin sehr zufrieden! Der Geschmack ist top, man hat danach einen frischen Atem und wenn man dann noch weiß, dass der Körper gerade ein wenig Vitamin B12 aufgenommen hat, umso besser.

Körper

Als Duschgel habe ich keinen bestimmten Favorit. Ich verwende meistens neutral riechende Duschgele und greife hier am liebsten auf Speick oder Lavera zurück. Eincremen tue ich mich nicht wirklich. Irgendwie habe ich nicht das Gefühl, das meine Haut das so dringend benötigt. Die Ausnahme ist nach dem Rasieren. Meine Haut ist recht empfindlich und zeigt daher schnell Rötungen nach der Rasur. Lange habe ich einfach mit normaler Creme oder Kokosöl nachgecremt, das war aber nie reichhaltig genug. Vor ein paar Wochen bin ich dann über den heiligen Gral aller Cremes gestolpert und möchte nie wieder auf diese Creme verzichten. Es ist das Aloe Vera Body Repair Gel von Hübner*. Diese Creme beruhigt jede noch so gereizte Hautstelle sofort und kann sehr sparsam verwendet werden. Eine echte Wundercreme.

Welches sind denn eure liebsten Naturkosmetik Produkte? Auch wenn ich aktuell sehr zufrieden bin, so probiere ich doch gerne neue Dinge aus. Also lasst es mich wissen 😉

Bis bald ihr Lieben!

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5 Kommentare

  1. Lavaerde möchte ich auch unbedingt noch ausprobieren, da habe ich schon auf so vielen Blogs von gelesen! Momentan benutze ich noch ein Shampoo mit Teebaumöl, das ist auch klasse! Ansonsten benutze ich eigentlich kaum Pflegeprodukte, weil ich das Gefühl habe, dass sie bei mir vor allem im Gesicht eher zu noch unreinerer Haut führen! 😀

    Liebe Grüße!

    • Das Haarewaschen mit Lavaerde ist zunächst echt ungewohnt, aber ich kann es dir nur ans Herz legen. Bin bis jetzt sehr glücklich damit und finanziell ist es auch deutlich preiswerter, als jedes Mal neues Shampoo zu kaufen 🙂

      Dass weniger Pflegeprodukte besser für die Haut sind sehe ich genauso! Daher benutze ich tatsächlich auch nichts anderes als die paar, in diesem Beitrag. Nagut ein bisschen Rouge und an schlechten Tagen Abdeckstift dürfen dann doch nicht fehlen 😀

      Sonnige Grüße!

  2. Tina sagt

    Ich liebe Lavaerde!

    Habe da ein paar verschiedene Produkte ausprobiert, benutze seit einiger Zeit aber margilé (hatte ich vorher nie gehört, eine Bekannte von mir hatte mir das aber empfohlen) und bin echt begeistert.

    Ich finde es auch umweltfreundlicher, mal abgesehen von der tollen Pflege. Denn anstatt Chemikalien ins Abwasser zu spülen und die vielen Plastikflaschen von Shampoos, ist Lavaerde natürlich, chemiefrei, und hält auch deutlich länger, sodass du dann auch nicht so viel Müll hast!

    • Margilé habe ich auch noch nicht gehört. Muss da gleich mal recherchieren 🙂

      Mit der Haltbarkeit hast du absolut Recht! Habe letztens festgestellt, dass ich fast ein Jahr mit meiner Packung Lavaerde ausgekommen bin. In diesem Zeitraum hätte ich bestimmt um die 10 normalen Shampoos kaufen müssen. Richtig gut!

  3. Tina sagt

    Ja, musste ich auch erstmal ein wenig suchen. Hier findest du zumindest einen Produktlink: https://sarenius.de/margile/
    Ist halt eine kleine Firma, die die Produkte vertreibt, da ist meist keine große Marketing-Maschine dahinter, finde aber auch deren andere Produkte ganz spannend 😉

    Oh ja, die Haltbarkeit ist ziemlich beeindruckend! Mir war vorher gar nicht klar, wie VIEL Müll sich durch die ganzen Haarprodukte überhaupt ansammelt.

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