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#Glücksreise – Budapest

Von allen Städten die ich bisher so sehen durfte, zählt Budapest sicherlich zu den Schönsten. Drei Tage haben mein Mann und ich die hübsche Stadt an der Donau erkundet und eine richtig gute Zeit gehabt. Da ich so begeistert von Budapest bin, möchte ich gerne einen kleinen City Guide mit euch teilen. Vielleicht kann ich dem ein oder anderen ja Lust auf diese schöne Stadt in Ungarn machen. Ein Besuch lohnt sich sehr!

Wichtig zu wissen ist, dass in Ungarn mit Forint bezahlt wird. Daher solltet ihr entweder vor Ort in Wechselstuben eure Euros wechseln, oder einfach in Budapest vom Geldautomaten ein paar Forint abheben. Vielerorts könnt ihr in Budapest mit Karte zahlen. Trotzdem ist es nicht verkehrt ein bisschen Bargeld dabei zu haben, denn ein Eis auf die Hand oder die Toilettengebühr sind so einfacher bezahlt. Für eine sorgenfreie Reise durch Budapest kann ich euch die Budapest City Card empfehlen. Diese kann man für unterschiedliche Gültigkeitszeiträume erwerben und ermöglicht die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. In Budapest ist zwar alles fußläufig zu erreichen, aber irgendwann ist man auch froh einfach mal in den Bus, die Straßenbahn oder U-Bahn einsteigen zu können. Zudem gibt es mit der Budapest City Card auch einige Vergünstigungen und weitere freie Eintritte, die sich bei entsprechender Nutzung auszahlen.

1. Tag – Pester Seite

Den ersten Tag unserer Budapest Reise haben wir dazu genutzt die Pester Seite zu erkunden. Auf dieser Seite der Donau befindet sich das florierende Stadtzentrum von Budapest. Die Highlights sind sicherlich die Shoppingmeile, das Parlament und das jüdische Viertel. Am allerbesten hat mir das jüdische Viertel gefallen. Dies ist das Szeneviertel Budapests. Ihr findet hier an jeder Ecke abgefahrene Cafés, Geschäfte und coole Locations. Toll ist natürlich auch das Donauufer, wo unter anderem das beeindruckende Parlamentsgebäude zu finden ist. Leider gibt es aber keine schöne Promenade, sodass man direkt an der Donau entlang spazieren könnte. Dies ist der einzige kleine Wermutstropfen. Für einen wahnsinns 360 Grad Ausblick über Budapest solltet ihr unbedingt auf die St. Stephans Basilika rauffahren. Wir hatten perfektes Wetter und konnten kilometerweit schauen, echt wunderschön. Den Abend könnt ihr mit Blick auf das Burgviertel wunderbar auf dem Schiffsrestaurant Spoon ausklingen lassen. Etwas teuer, aber lohnenswert!

2. Tag – Budaer Seite

Am zweiten Tag haben wir uns die andere Seite der Stadt angeschaut. Hierfür lauft ihr am besten zu Fuß über die Kettenbrücke. Über diesen Weg kommt ihr direkt auf einen größeren Kreisverkehr zu. Dort habt ihr die Möglichkeit den Castle City Bus zu nutzen, der mit der Budapest City Card kostenlos ist. Dieser kleine Bus fährt euch hoch in das Burgviertel, sodass ihr den anstrengenden Aufstieg nicht zu Fuß machen müsst. Oben angekommen gibt es noch mehrere weitere Stationen, zu denen euch der Bus bringen kann. Wir haben den Rest allerdings zu Fuß gemacht, was super funktioniert hat. Am besten hat uns der Ausblick von der Fischerbastei gefallen. Um auf die Fischerbastei zu kommen müsst ihr allerdings ein paar Forint Eintritt zahlen. Mit der Budapest Card gibt es ein paar Prozente Rabatt.

3. Tag – Schiffsfahrt und Margareteninsel

Am letzten Tag hatten wir bereits alle großen Punkte auf unser To Do Liste abgehakt und haben die Chance genutzt mit dem Schiff auf der Donau zu fahren und die Margareteninsel zu besuchen. Für die Schiffsfahrt mussten wir nichts bezahlen, da es öffentliche Linien gibt, die im öPVN Netz sind und damit kostenlos für Budapest City Card Besitzer. Die Margareteninsel war zum Zeitpunkt unseres Besuches leider fast eine komplette Baustelle. Daher haben wir uns nicht allzu lange dort herumgetrieben, sondern sind nach etwa einer Stunde wieder zurück in die Innenstadt gefahren. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass bei schönem Wetter und ohne Baustellen diese Insel eine echte Idylle im sonst trubeligen Budapest ist. Der dritte Tag eignet sich sicherlich auch gut dafür eines der berühmten Thermalbäder in Budapest zu besuchen. Wir hatten in unserem Hotel ein kleines integriertes Spa, wodurch wir keinen zusätzlichen Besuch geplant haben.

Meine Budapest Highlights

 

Übernachtungstipps kann ich euch leider nicht so wirklich für Budapest geben. Dies liegt nicht daran, dass wir mit unserer Unterkunft nicht zufrieden waren – im Gegenteil –  aber diese war schon sehr gehoben. Normalerweise würden wir uns in ein AirBnB oder günstigeres Hotel einquartieren, da die Reise jedoch ein Geburtstagsgeschenk zum 30ten meines Mannes war, durfte es etwas ganz Besonderes sein. Durch Zufall und mit einem super Angebot konnte ich uns drei Nächte im Corinthia Hotel einbuchen. Wenn ihr etwas mehr Geld für eure Unterkunft ausgeben könnt oder mögt, dann empfehle ich euch das Hotel hiermit bedingungslos weiter. Für eine „normale“ Städtereise würden wir aber eher ein kleineres Übernachtungsbudget bevorzugen 🙂

Bis bald ihr Lieben!

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