Achtsamkeit
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#Glücksperiment – Eine neue Morgenroutine

Ich möchte etwas Neues ausprobieren. Eine neue Routine entwickeln, um gut und mit voller Energie in den Tag zu starten. Mit dem Aufstehen habe ich nie große Probleme, aber manchmal brauche ich doch recht lange um so richtig wach zu werden und verplemper dann sehr viel Zeit auf der Couch, bis ich das Gefühl habe endlich wach und aktiv zu sein. Das ist vor allem am Wochenende so.

Unter der Woche habe ich ein anderes Problem. Durch meine vielen beruflichen Reisen stehe ich oft sehr früh auf, damit ich rechtzeitig losfahren kann. Das kann dann auch gut und gerne mal vier oder fünf Uhr morgens sein. Dass ich an solchen Tage jede Minute für längeren Schlaf nutze versteht sich wohl von selbst, oder? Damit nehme ich mir teilweise nur 45 Minuten, um mich am Morgen fertig zu machen, mein Frühstück vorzubereiten und aus dem Haus zu gehen. Gefrühstückt wird dann unterwegs.

Eine gewisse Morgenroutine habe ich bereits, aber noch keine mit der ich zu 100% glücklich bin. Ich wünsche mir anders in den Tag zu starten und damit bewusster den Tag zu erleben. Ich wünsche mir Routinen in mein Leben einzubauen, die ich schon immer machen wollte, aber irgendwie nie richtig verankert habe. Ab Montag soll sich das ändern. Eine Woche lang möchte ich eine neue Morgenroutine testen und beobachten wie sich diese für mich anfühlt. Ob die gewünschten Verbesserungen eintreten, ob ich diszipliniert alles umsetzen werde und inwieweit ich diese Morgenroutine langfristig in meinen Alltag einbauen kann. Dafür habe ich mir ein paar Dinge vorgenommen, die ich ändern möchte.

Meine neue Morgenroutine

Zwei Stunden früher aufstehen

Mehr Zeit am Morgen und ein entspannter Start in den Tag, das hört sich doch gut an, nicht wahr? Dafür möchte ich mir ganze zwei Stunden am Morgen nehmen, um genau dieses Ziel zu erreichen. Keine Hektik, kein Stress und einfach etwas Ruhe, bevor der Alltag losgeht. ABER das wird auch sehr hart! An einem normalen Homeoffice Tag bedeutet das für mich etwa um 06:00 Uhr oder 06:30 Uhr aufzustehen. Eigentlich nicht allzu früh, aber wenn man weiß, dass man noch länger schlafen könnte, fällt es dann doch sehr schwer sich aus dem Bett zu pellen. An Reisetagen wird dies allerdings noch schwieriger werden, sodass ich dieses Ziel sehr wahrscheinlich nicht immer einhalten kann. Denn wenn ich ehrlich bin, möchte ich nicht um 04:00 Uhr aufstehen, wenn ich um 06:00 Uhr los muss. Da werde ich wohl die ein oder andere Ausnahme machen. Ab 05:00 Uhr bin ich bereit dieses Ziel umzusetzen.

Körperlich aktiv werden

Was möchte ich mit den zwei Stunden mehr am Morgen anfangen? Ein großer Wunsch von mir ist, bereits morgens körperlich aktiv zu sein. Das kann bedeuten, dass ich eine Runde joggen gehe, ein Workout mache oder mich an Yoga versuche. Ich habe es erst heute Morgen mit einem Workout ausprobiert und hatte das Gefühl viel fitter in den Tag zu starten. Mal davon abgesehen, dass ich das Workout so „hinter mir“ habe und der Abend zur freien Verfügung steht. Ein super Gefühl! Zusätzlich zum Sport am Morgen möchte ich ein paar Minuten meditieren. Ob davor oder danach weiß ich noch nicht. Das muss ich noch ausprobieren, wann es mir am besten gefällt. Ich möchte das Meditieren aber dazu nutzen noch bewusster in den Tag zu starten und auch innerlich aufgeräumt und gestärkt zu sein. Diese Aktivitäten sollen sozusagen Körper und Geist fit für den Tag machen.

Entspannt Frühstücken

Frühstücken tue ich immer. Ohne Frühstück geht bei mir gar nichts. Hier geht es also nicht darum das Frühstück in meinen Morgen einzubauen, sondern darum wie ich Frühstücke. An Homeoffice Tagen setze ich mich nach dem Aufstehen als erstes an den PC, arbeite erste Mails und Aufgaben ab und mache mein Frühstück etwa nach den ersten zwei Stunden Arbeit. Erst dann nehme ich mir Zeit zum Frühstücken. An Reisetagen bereite ich mir am Abend vorher mein Frühstück vor, sodass ich es dann mitnehmen kann. Gefrühstückt wird meistens im Auto, oder nach Ankunft am Zielort. Ein richtig optimales Frühstück sieht für mich jedoch anders aus. Ich möchte mir in Ruhe dafür Zeit nehmen. Nicht zwischen Tür und Angel alles abfrühstücken.

Was möchte ich also ändern? Im Homeoffice möchte ich vor Arbeitsbeginn frühstücken und dieses in die zwei Stunden Zeit vorher integrieren. An Reisetagen möchte ich Zuhause zumindestens eine Kleinigkeit in Ruhe Frühstücken und später dann nochmal etwas am Ankunftsort essen. Als Kleinigkeit würde ich mir am liebsten grüne Smoothies machen. Die geben so richtig viel Power, sind gesund und schmecken – wenn gut gemixt – super lecker. Dafür fehlt mir aktuell allerdings noch der perfekte Mixer, warum ich vielleicht ersteinmal halb-grüne Smoothies machen werde. Also Smoothies mit mehr Obstanteil und ein wenig Grün. So einen grünen Smoothie kriegt man dann auch um 05:00 Uhr oder 06:00 Uhr morgens runter, was bei einer Schale Haferflocken anders aussieht.

Musik hören

Musik hat so gut wie keinen Platz in meinem Alltag. Ausschließlich im Auto und beim Laufen höre ich Musik. Verrückt, oder? Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie komme ich manchmal gar nicht auf die Idee mir Musik anzumachen oder genieße die komplette Stille. Dabei merke ich wenn Musik läuft, dass diese mir richtig gute Laune bereitet und vieles so viel schöner gestaltet. Ich möchte lernen Musik mehr zu nutzen und bewusst abzuspielen. Quasi Musik ganz selbstverständlich in den Alltag einzubauen. Ob ein guter Radiosender am Morgen oder eine tolle Spotify Playlist, ich stelle mir den Start in den Tag damit sehr viel schöner und gelöster vor.

Neue Abendroutine

Um alle vorher genannten Aktionen umsetzen zu können, muss ich auch meinen Abend etwas anders organisieren. Was ich bisher mache ist mein Frühstück vorzubereiten, zu überlegen was ich am nächsten Tag anziehe und dann bis zur Bettgehzeit zu entpannen. Manchmal ist dann auch noch eine Runde Sport fällig. Meistens lande ich um Mitternacht im Bett und schlafe daher etwas länger. Mit der neuen Morgenroutine möchte ich ab sofort um 22:00 Uhr im Bett liegen. Zwei Stunden weniger am Abend, dafür zwei Stunden mehr am Morgen. Dadurch, dass sich der Sport in den Morgen verlagert und ich mein Frühstück entspannt vorbereiten kann, sowie genug Zeit habe mich fertig zu machen sollte das gut klappen. Eine große Umstellung wird es trotzdem werden und ein wenig Sorge habe ich, das Gefühl zu haben, ich hätte abends nichts mehr vom Tag. Meine Hoffnung ist aber, dass der frühe Morgen all das wieder wett macht.

Ihr glaubt gar nicht wie gespannt ich auf das Ergebnis nach einer Woche bin! Mal sehen, ob sich aus einer Nachteule eine Lerche machen lässt und Gewohnheiten sich automatisch daran anpassen. Besonders wünsche ich mir dadurch eine feste Routine für alle Wochentage zu erhalten, mit festen Schlafens- und Aufstehzeiten.

Wie sieht es denn mit euch aus? Habt ihr bestimme Routinen in eurem Alltag oder Erfahrungen damit?

Der nächste Bereicht zu diesem #Glücksperiment folg dann Mitte nächster Woche. Ich bin gespannt was ich berichten werde. Bis bald!

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