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Regionaler Bio Apfelkompott

Herbstzeit ist Apfelzeit. Besonders bei uns in der Region stehen unzählige Apfelbäume, die gerade jede Menge bunte Äpfel tragen. Ob auf den Streuobstwiesen, Gütle (schwäbisch für ein kleines Grundstück meistens irgendwo auf dem Lande) oder am Straßenrand, selbst im Nachbargarten steht ein großer Apfelbaum. Überall wo man hinschaut hängen die Äpfel am Baum und warten darauf gepflückt zu werden. So viele Äpfel kann man aber gar nicht essen und da muss man sich schon etwas einfallen lassen, wie man diese gut verarbeiten kann. Apfelkuchen ist da eine super Variante – aber seien wir mal ehrlich, so viel Kuchen ist dann auch wieder nicht sooo toll. Daher habe ich entschieden dieses Jahr meinen ersten regionalen bio Apfelkompott einzukochen. Das war die perfekte Methode um knapp 3 Kilo Äpfel zu verarbeiten.

Möglichst gesund sollte der Kompott sein und daher habe ich nur drei Zutaten für die Zubereitung gebraucht. Ihr seht, das Ganze ist super easy! Nur das Schälen und Entkernen war echt nervig. Also schmeißt gute Musik an, danced in die Küche und schnappt euch mein Rezept für euren nächsten Apfelkompott!

Apfelkompott

Zutaten für 1 kg Äpfel:

1 kg Äpfel egal von welcher Sorte, aber am besten regional und bio
1 Zitrone
300 ml Wasser

Zubereitung:

1. Die Äpfel abwaschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden. Die Viertel in mittelgroße Würfel schneiden.
2. In einen Topf das Wasser geben und den Saft der Zitrone auspressen.
3. Die Apfelwürfel hinzugeben und mitsamt der Flüssigkeit zum Kochen bringen. Auf mittlerer Stufe etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis alles schön eingekocht ist.
4. Der Apfelkompott darf gerne noch etwas stückig sein. Wer es von der Textur lieber feiner mag, kocht alles entweder noch länger oder bedient sich eines Pürrierstabes.
5. Den heißen Apfelkompott in saubere Marmeladen- oder Weckgläser füllen, verschließen und auskühlen lassen. So hält der Apfelkompott sich auf jeden Fall mehrere Monate, wenn er nicht schon vorher vernascht wurde.

Zum Servieren könnt ihr noch etwas Zimt drüber streuen. Der passt einfach perfekt dazu. Wer mag kann natürlich mit Zucker auch noch nachsüßen. Ich selbst finde den Apfelkompott ohne Zucker aber am allerbesten. Die Äpfel haben schließlich genügend Fruchtzucker. Beim nächsten Mal möchte ich mal probieren, ob man den Apfelkompott auch mit Zimtstangen einkochen kann, sodass diese direkt ihren Zimtgeschmack abgeben. Das würde sich besonders für die kommende weihnachtliche Jahreszeit total gut machen. Hat das jemand von euch schonmal ausprobiert?

Bis bald ihr Lieben!

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