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5 Gründe mit dem Laufen anzufangen

Hätte mich jemand vor gut zwei Jahren gefragt, ob ich mit ihm laufen gehen möchte, hätte ich dankend abgelehnt. Nicht mein Sport, viel zu anstrengend und bestimmt sehr langweilig. Was soll man nur mehrere Kilometer lang machen? Wenn mich heute jemand fragt, ob ich mit ihm laufen gehen möchte, dann würde ich keine Sekunde mehr zögern. Ich habe das Laufen lieben gelernt und könnte mir teilweise nichts schöneres und entspannenderes vorstellen, als die Laufschuhe zu schnüren und draußen an die frische Luft zu gehen. Nicht mein Sport? – Falsch gedacht! Viel zu anstrengend? – Ehrgeiz zahlt sich aus! Zu langweilig? – Niemals! Ich kann jedem nur raten dem Laufen mal eine Chance zu geben und auszuprobieren, ob es vielleicht doch etwas für einen selbst ist. Dabei sind Zeit und Disziplin eure besten Freunde, denn auch meine Lust am Laufen kam nicht über Nacht. Was also sind meine 5 Gründe mit dem Laufen anzufangen?

1. Ihr bestimmt euer eigenes Tempo

Das Schöne beim Laufen ist, dass ihr jederzeit über die Intensität eures Trainings entscheiden könnt. Niemand schreibt euch vor wie schnell oder wie lange ihr laufen müsst. Macht so viel wie ihr euch gut fühlt und steigert euch dann wenn ihr merkt es geht noch mehr. Beim Laufen seid ihr euer alleiniger Motor und Antrieb. Wenn ihr eine Pause braucht, dann macht eine – hier wird euch niemand böse sein – und wenn ihr ein Ziel vor Augen habt, dann trainiert fokussiert darauf hin. Das Laufen eignet sich eigentlich für alle Menschen, die Lust haben Sport zu machen. Ob Anfänger, top trainiert oder Freizeitsportler, ihr alle könnt eurer Lauftraining individuell bestimmen.

2. Abschalten und Entspannen

Für mich ist dies der wichtigste Punkt. Beim Laufen kann ich abschalten und komplett entspannen. Sicherlich sieht das als Laufanfänger noch ganz anders aus. Auch ich war laufend aus der Puste, keuchte vor mich hin und konnte es nicht glauben, dass es noch 2 Kilometer bis nach Hause sind. Trotzdem hatte ich danach aber immer ein Entspannungsgefühl, das ich so schon lange nicht mehr hatte. Im Laufe der Zeit ging es dann auch immer besser, sodass ich während des Laufens abschalten konnte. Es war längst nicht mehr so super anstrengend und ich freute mich über jeden Kilometer, den ich noch weiter im Wald verbringen konnte. Besonders toll ist es, dass ich beim Laufen gedanklich komplett abschalte, beziehungsweise mich nicht mehr mit meinen Alltagssorgen auseinandersetze. Die Gedanken kreisen da viel mehr um mich selbst, um neue Ziele und beim Laufen kommen mir meistens die besten Ideen für den Blog – wie auch dieser Beitrag. Genießt einfach die 30, 40 oder noch mehr Minuten, die ihr ganz alleine für euch habt.

3. Frische Luft

Egal zu welcher Jahreszeit, ihr seid immer an der frischen Luft. Mit der richtigen Kleidung ist es dann auch egal welches Wetter gerade ist. Ich liebe es zum Beispiel bei kühleren Temperaturen laufen zu gehen, gerne auch durch den Schnee zu joggen oder das Herbstlaub unter meinen Füßen rascheln zu hören. Im Sommer genieße ich die lauen Abende und im Frühling ist es toll, nach so viel Dunkelheit im Winter, endlich wieder im Hellen durch den Wald zu laufen. Natürlich würde ich im strömenden Regen jetzt auch nicht unbedingt begeistert vor die Türe gehen, aber dann verschiebe ich den Lauf halt auf einen anderen Tag. Gott sei Dank regnet es ja meist nicht die ganze Woche und so findet sich eigentlich immer ein kurzes Zeitfenster, das einläd eine Laufrunde zu drehen. Euer Vitamin D Haushalt wird sich bei euch bedanken!

4. Sightseeing

Auch wenn ihr denkt ihr kennt eure Stadt und Umgebung schon recht gut, könnt ihr beim Laufen immer wieder neue Ecken kennenlernen. Es ist praktisch eure private Sighseeing Tour, die ihr jedes Mal wieder neu stecken könnt – und auch solltet. Das vermeidet Langeweile und lässt euch soviel Neues entdecken. Besonders in neuen Städten oder nach einem Umzug hilft eine kurze Joggingrunde dabei euch schnell einzugewöhnen. Gerne nehme ich auf Dienstreisen meine Laufschuhe mit, da ich tagsüber doch meist wenig von der Stadt sehe. Nach Feierabend kann ich dann nochmal die Chance nutzen und bei einer Laufrunde die Stadt erkunden. Wenn ihr in eurer Umgebung unterwegs seid, nehmt euch immer unterschiedliche Laufstrecken vor. Diese können sich teilweise überschneiden, komplett wo anders langgehen oder ihr lauft die Runde einfach mal rückwärts herum. So habt ihr immer unterschiedliche Perspektiven und vielleicht findet ihr dadurch ja das nächste Ausflugsziel für euren Sonntagsspaziergang. Soll im Hause Wunschglück schonmal vorgekommen sein 😉

5. Stolz

Last but not least – ihr könnt stolz auf euch sein. Und wie! Es ist nicht selbstverständlich sich jedes Mal wieder aufzuraffen, Sport zu machen, bei kaltem Wetter nach draußen zu gehen und zu laufen oder bei akuter Zeitnot sich doch nochmal kurz die Laufschuhe zu schnüren. All das ist euer eigener Verdienst und den kann euch niemand wieder nehmen! Ihr seid diejenigen, die euch pushen, besser werden lassen und Stück für Stück eine fittere Version von sich selbst werden. Feiert diese Erfolge und baut darauf auf. Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann mal einen Halbmarathon laufen werde und jetzt schaut mich an, in acht Wochen ist es bereits so weit. Ich bin mega stolz, dass ich genau an diesem Punkt bin und möchte noch so viele weitere Ziele erreichen. Es ist alles möglich und genau ihr bestimmt euren Weg!

Heute bin ich nicht mehr diejenige, die gefragt wird, ob sie laufen gehen möchte. Heute bin ich diejenige, die andere fragt, ob sie mitkommen möchten. In der Hoffnung, dass auch die Personen eine Leidenschaft dafür entwickeln, sich stetig verbessern und merken wieviel sie selbst bewegen können. Besonders beim Laufen lassen sich mit Disziplin und Ehrgeiz super schnell Erfolge erzielen. Na wenn das nicht die pure Motivationsspritze zum Weitermachen ist. Und wenn ihr euch fragt, warum ihr eigentlich Sport machen solltet oder warum ich so gerne Sport mache, dann lest euch unbedingt meine 5 Gründe dazu durch.

Bis bald ihr Lieben!

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