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#Glücksreise – Singapur

7 Flüge, 4 Währungen, 4 Unterkünfte und 3 Länder – so sieht die Bilanz meiner 20 letzten Tage aus. Eine grandiose Reise durch Asien liegt hinter mir und etwas wehmütig bin ich heute morgen in Frankfurt gelandet. Auf Instagram habe ich in dieser Zeit ganz viele Eindrücke mit euch geteilt, der Blog jedoch lag ein bisschen im Dornröschenschlaf. Das soll heute aber ein Ende haben. Anstatt mit einem neuen Fitness Update wieder in den Blogalltag zu starten, habe ich mir gedacht ich erzähle euch ein bisschen was zu Singapur. Singapur war die erste Station auf unserer Reise, wo wir insgesamt vier Tage verbracht haben. Nicht viel Zeit um eine so große Stadt zu erkunden, aber ich glaube wir haben die Zeit ziemlich gut genutzt. Was also haben wir die Tage so angestellt?

Nach 12 Stunden Flug endlich angekommen, haben wir uns zunächst ein Taxi zum Hotel geschnappt. Taxis sind in Singapur gar nicht so teuer wie es zunächst scheinen mag. Für die Fahrt vom Flughafen zum Hotel ins Stadtzentrum haben wir etwa 50 Singapur Dollar bezahlt (für ein Großraumtaxi mit sechs Personen absolut okay). Am Hotel wollten wir etwas sparen und haben daher das Ibis on Bencoolen gebucht. Sauber, praktisch ausgestattet, super Lage und gutes Frühstück. Mehr braucht es nicht für einen City Trip. Nach dem Check In sind wir direkt zu Fuß in die Stadt gegangen. Die Viertel „Little Arabia“ und „Little India“ standen als erstes auf unserer Liste. Besonders „Little India“ hat mir gefallen. Hier haben wir auch super gut bei The Banana Leaf Apolo zu Mittag gegessen und ich habe meinen ersten hinduistischen Tempel besucht. In „Little India“ steht auch das wohl verrückteste Einaufscenter was ich bisher gesehen habe – Mustafa. Hier bekommt ihr einfach alles! Und wenn ich alles sage, dann meine ich auch wirklich alles. Man muss aufpassen, dass man sich nicht verläuft und die Sortierung der Regale habe ich bis heute noch nicht verstanden.

Singapur

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Das Wetter in Singapur ist eine ganz schöne Wucht. An die 30 Grad Außentemperatur und eine Luftfeuchte bei über 80%. Da braucht man sich noch nicht einmal ansatzweise pudern, in der Hoffnung auf einen matten Teint. Gerade deswegen sieht man die meisten Menschen auch entweder in der U-Bahn oder in den vielen klimatisierten Malls. Locker luftige Kleidung, Sonnencreme, Moskitoschutz, viel Wasser und ein Regenschirm sollten bei einem Ausflug in Singapur nicht fehlen. Umso schöner war es, als wir auf der Skybridge im The Pinnacle@Duxton einen wunderbaren Ausblick mit einer kühlen Brise auf die Skyline von Singapur genießen konnten. Die Skybridge ist ein echter Geheimtipp, da ihr für nur ein paar Dollar einen tollen Ausblick ohne viele Touristen erleben könnt. Wir waren tatsächlich ganz alleine dort oben und das war schon genial!

Ein weiteres Highlight sind die Botanic Gardens in Singapur. Wunderschön, toll angelegt und eine wahre Oase in der Großstadt. Auch der integrierte Orchideengarten (Achtung: extra Eintritt) lohnt sich. Ein Mittagessen in den Hawker Centern sollte mindestens einmal drin sein. Die Hawker sind Foodcourts in denen unzählige kleine Gastronomen ihre leckeren Gerichte anbieten. Auf den ersten Blick für uns Europäer sehr ungewohnt, mit ein wenig Mut und Entdeckergeist werdet ihr aber mit köstlichen Speisen belohnt. Den Night Zoo haben wir uns auf Anraten vieler Bekannter auch angesehen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich dem etwas skeptisch gegenüber stehe. Generell ist die Night Safari eine tolle Attraktion für Groß und Klein. Der Zoo ist mit mystischen Lichtern ausgeleuchtet, man kann eine Route laufen und eine zweite mit dem Zoo-Zug befahren und sieht viele unterschiedliche Tierarten. Ich persönlich fand aber ein paar Gehege etwas klein für die Tiere und halte das Konzept „Zoo“ generell für ein schwieriges Thema. Ob artgerechte Haltung so möglich ist mag ich echt nicht beurteilen…

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Was ihr euch in Singapur auf jeden Fall ansehen solltet sind „Chinatown“ und Marina Bay. In Chinatown ist es allein schon toll durch die Gassen zu bummeln und zu bestaunen was dort alles verkauft wird. Wer mag kann hier auch prima Essen gehen. Sogar ein vegetarisch/veganes Restaurant habe ich gefunden, mit einem tollen Kuchenangebot. Der Buddah Tooth Relic Temple ist zudem auch sehr sehenswert. Das absolute Highlight aber ist Marina Bay. Das Shopping Center ist eine absolute Wucht und auch das angeschlossene Hotel echt fein. Für den besten Ausblick auf Singapur solltet ihr unbedingt in eine der Rooftop Bars im Hotel Marina Bay Sands gehen. Die Sicht ist tausend Mal besser als auf dem Observation Deck. Das Beste aber, ihr braucht keinen Eintritt zu bezahlen. Gönnt euch einfach einen Drink eurer Wahl (meist günstiger als der Eintritt für das Observation Deck) und genießt ganz entspannt den Blick auf Singapur. Wir standen bestimmt gute 30 – 45 Minuten dort oben und es war so schön. Kleiner Tipp am Rande: zieht euch für die Rooftop Bars etwas netter an. Bedeutet für die Männer lange Hosen und für die Frauen einfach ein weeenig schicker. Dann solltet ihr auf jeden Fall hochgelassen werden.

Am Marina Bay gibt es jeden Abend noch zwei Lightshows. Eine direkt am künstlich angelegten See (kann man sich ansehen, fand ich aber nicht so spektakulär) und eine zweite an den Gardens by the Bay. Die Lightshow war einfach wunderschön! Wie ich es verstanden habe gibt es jeden Abend ein neues Thema, zu dem die künstlichen Bäume in eine bunte Lichterwelt getaucht werden. Somit lohnt sich bestimmt auch ein zweiter oder dritter Besuch. Beide Lightshows sind im übrigen kostenlos.

Singapur

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Zum Fortbewegen in Singapur eignet sich am besten die U-Bahn. Das System ist super einfach und habt ihr einmal eure Aufladekarte mit Guthaben bestückt, so könnt ihr beliebig oft hin und her fahren und dabei jeweils „on“ und „off tappen“. Die Karte funktioniert auch für die öffentlichen Busse. Laufen geht natürlich auch, ist bei den Temperaturen aber sehr anstrengend und kräftezehrend. Also lieber nur die kürzeren Wege zu Fuß zurück legen.

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Sentosa, die Spaßinsel Singapurs, haben wir leider nicht geschafft. Das wäre für’s nächste Mal auf jeden Fall noch ein Punkt auf meiner To See Liste. Auch die „Gewächshäuser“ in den Gardens by the Bay habe ich noch nicht gesehen. Ich glaube ein weiterer Tag wäre echt prima gewesen, aber mehr als 5 – 6 Tage braucht man eigentlich nicht, um einen ersten guten Eindruck von Singapur zu erhalten. Auf jeden Fall eine sehr sehenswerte Stadt!

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