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Mit Musik läuft’s besser – 4 Gründe für Joggen mit Musik

Sonntag und kein Fitness Update?! Ja liebe Leute, das ist ganz richtig. Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt hat bereits gesehen, dass ich mich derzeit im absoluten Urlaubsmodus befinde und keine einzige Sekunde in dieser Woche Sport gemacht habe – bis auf die stundenlangen Erkundungstouren in Singapur und derzeit auf Bali, wenn man diese dazu zählen will. Daher möchte ich mit euch heute ein ganz anderes Thema teilen, was ausnahmsweise den Platz des Fitness Updates einnehmen darf. Meine 4 Gründe für Joggen mit Musik.

Zu meinen Jogging Anfängen bin ich immer ohne Musik gelaufen. Die Ruhe, das Gezwitscher der Vögel, das Rascheln der Blätter und die eigenen Gedanken, die frei gelassen werden. Mehr habe ich nicht gebraucht um einen guten Lauf zu haben. Mittlerweile denke ich da ein wenig anders, denn ich habe es immer mehr lieben gelernt mit einer guten Lauf Playlist meine Runden zu drehen. Beste Begleiter dafür sind meine Bluetooth Kopfhörer und Spotify. In meinem Alltag höre ich eigentlich nie Musik und jedes Mal beim Laufen denke ich wieder – eigentlich kann gute Musik so viel und sollte viel öfter gehört werden! Welche vier guten Gründe kann ich euch also ans Herz legen, warum ihr mit Musik Laufen solltet?

1. Kopf ausschalten

Gute Musik in den Ohren hift mir dabei noch besser den Kopf auszuschalten. Ich erwische mich so oft, dass ich beim Joggen ohne Musik bestimmt die ersten fünf Kilometer an irgendwelche To Do’s aus der Arbeit oder meinem privaten Umfeld denke. Das bedeutet, dass ich teilweise die Hälfte der Zeit und Strecke benötige, bis ich meinen Kopf komplett ausschalten kann. Mit Musik geht dies deutlich schneller. Bevor ich an irgendwelche To Do’s denken kann, bin ich schon dabei innerlich mit zu singen und im Beat zu grooven. Bei einigen Liedern würde ich am liebsten gleich los tanzen und vergesse alle scheinbar wichtigen Punkte auf meiner To Do Liste.

2. Gute Laune

Die richtige Playlist ist auch ein absoluter gute Laune Garant. Sucht euch unbedingt Lieder raus, die ihr selbst feiert. Somit wird aus jeder Laufrunde, die unmotiviert beginnt, eure kleine private Party. Lasst euch ganz auf die Musik ein und vergesst alles weitere um euch herum – außer natürlich den Verkehr, wenn ihr nicht gerade durch den Wald lauft 😉 Ich habe schon so manch stressigen Tag zu einem besseren wenden können, nur dadurch dass ich nochmal laufen war. Wie lange ist dabei eigentlich egal. Manchmal schaffen es schon fünf Kilometer, dass alle doofen oder stressigen Erlebnisse wie weggeblasen scheinen.

3. Schnellere Durchschnittsgeschwindigkeit

Die richtige Playlist verschafft aber nicht nur gute Laune, sondern kann auch zu schnelleren Laufzeiten verhelfen. Ich zum Beispiel merke es immer ganz deutlich an der Durchschnittsgeschwindigkeit, ob ich mit oder ohne Musik gelaufen bin. Auf Spotify nutze ich die „Running Mid Tempo > 140 BMP“ Playlist. Damit gelingt es mir ganz leicht zwischen 5:00 und deutlich unter 5:30 min/km zu laufen – und das sehr konstant bei über 10 Kilometern Laufstrecke. Ohne Musik schwanken die Streckenzeiten pro Kilometer bei mir deutlich stärker. Zudem liegt die Durchschnittszeit dann auch oft bei über 5:30 min/km. Bei einem Lauf Wettkampf hilft mir die Musik sehr ein gleichmäßiges Tempo zu halten. Da bräuchte ich noch nicht einmal die Kilometeransage der App, da ich mich automatisch an den Takt der Lieder anpasse. Schon verrückt, was eine gut ausgesuchte Playlist so anstellen kann.

4. Klarer Fokus

Ein ganz wichtiger Punkt, der natürlich aus den vorher genannten Gründen resultiert, ist der, dass ich beim Joggen mit Musik absolut fokussiert bin. Ich lasse mich viel weniger von anderen Dingen an meiner Laufstrecke ablenken und teilweise fühlt es sich echt meditativ an. Schnurz piep egal was andere denken, schnurz piep egal ob die Hose schubbert, der Armgurt über’s T-Shirt streift oder die eigene Atmung einen aus der Ruhe bringt. Mit Musik im Ohr ist all das kein Thema mehr. Vor allem auch wieder bei Lauf Wettkämpfen ein absoluter Segen.

Wie steht ihr denn zum Joggen mit Musik? Ich weiß, dass es viele gibt, die davon gar nichts halten und daher würde es mich sehr interessieren was eure Pros & Contras für’s Joggen mit Musik sind. Vielleicht kann ich ja den ein oder anderen „Musik Gegner“ zu einem Selbsttest bewegen, denn ganz zu Anfang stand ich dem auch wirklich skeptisch entgegen.

Ein kleiner Tipp am Rande: wenn ihr euch Bluetooth Kopfhörer zulegen wollt, dann holt euch unbedingt ein Mal etwas teurere. Ich hatte zu Beginn zu relativ preiswerten gegriffen, die mir nach einem halben Jahr hops gegangen sind. Nun habe ich etwas teurere von Sony und hoffe, dass diese deutlich länger halten. Zwei Mal kaufen ist meistens dann doch teurer, als einmal richtig kaufen.

Bis bald ihr Lieben!

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