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#Glücksreise – Amsterdam

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Eine Woche, zwei Metropolen und unzählige Eindrücke. Diejenigen die mir auf Facebook und Instagram folgen haben es bestimmt schon mitbekommen – in der vergangenen Woche durfte ich sowohl in Amsterdam als auch in London die Straßen unsicher machen. Amsterdam habe ich zum ersten Mal besucht, in London war ich bereits. Allerdings war ich das letzte Mal in London noch seeehr jung und konnte mich daher an kaum etwas erinnern. Wenn man es genau nimmt, habe ich London also auch zum aller ersten Mal ganz bewusst erlebt.

Gerne wollte ich meine Erlebnisse aus Amsterdam und London mit euch teilen und einen kleinen Guide hierzu schreiben. Ich berufe mich dabei selbstverständlich nicht auf Vollständigkeit, aber vielleicht ist für den ein oder anderen beim nächsten Amsterdam oder London Besuch etwas dabei.

Los geht es mit Amsterdam.

Vier Nächte haben wir in Amsterdam verbracht und uns als Unterkunft das Volkshotel ausgesucht. Ein ziemlich cooles und junges Hotel mit einem großen Lounge/Bar/Arbeitsbereich in der Lobby, einer Cocktailbar im Untergeschoss, sowie einer Bar hoch über den Dächern Amsterdams inklusive hot tub und Sauna. Das Hotel ist sehr individuell gestaltet und hat uns besonders dadurch sehr gut gefallen. Die Zimmer sind von der Größe absolut ausreichend, haben ein schönes Bad mit einer großen Regendusche und bieten alles was man für einen Kurzaufenthalt braucht. Sehr speziell ist der Betonfußboden und die nackten Betonwände ohne Teppiche, Vorhänge oder andere kuschelige Stoffe. Dadurch wirkt das Zimmer kühl, aber behält so den gewollten Industrielook. Für alle die es etwas gemütlicher mögen könnten die Zimmer zu steril sein. Sehr überzeugend war das morgendliche Frühstücksbuffet im „Canvas“ mit Blick auf die Dächer Amsterdams. Für 10 € – was ich für Hotelpreise echt in Ordnung finde – hatten wir alles was wir brauchten um gut in den Tag zu starten. Müsli, Brötchen, Brot, Wurst, Käse, Marmeladen, frisch gepresster Orangensaft, Kaffee und Tee – es blieben keine Wünsche offen. Ich bekam sogar jeden Morgen Sojamilch für mein Müsli worüber ich mich sehr gefreut habe. Die Lage des Volkshotels war ebenfalls prima. Mit der Metro war man ruck zuck in der Innenstadt oder am Hauptbahnhof und kam von dort aus überall ohne Probleme hin.

Den ersten Tag in Amsterdam haben wir dazu genutzt die Stadt ein wenig zu Fuß zu erkunden und sind dabei über mehrere Märkte gelaufen, haben die Grachten bestaunt und das entspannte hipster Flair genossen. Besonders schön fand ich die folgenden Märkte: Albert Cuyp Markt, Noordermarkt und der Lindengracht Markt.
Die Viertel Pijp und Jordaan haben mir am besten gefallen. In jeder Gasse gab es so vieles zu entdecken und man konnte sich fast gar nicht entscheiden in welchem hippen Kaffee man seine nächste Tasse Kaffee oder Tee genießen wollte. Generell hatte ich den Eindruck die Amsterdamer sitzen sehr gerne draußen in ihren Kaffees, genießen die Sonne und ein paar Minuten Ruhe. Etwas womit ich mich ebenfalls sehr gut anfreunden kann.
Ein bisschen Touriprogramm durfte in den folgenden Tagen natürlich auch nicht fehlen und so haben wir uns das Reichsmuseum angesehen und eine Grachtenfahrt gemacht. Kann ich euch beides sehr empfehlen. Ich fand die Gemälde im Reichsmuseum unheimlich beeindruckend und wenn man sich vor Augen hält welche bedeutenden Werke dort präsentiert werden und welche Historie dahinter steckt ist es einfach nur atemberaubend. Die Grachtenfahrt war insofern klasse, als dass man die hübschen Häuser, Brücken und Kanäle aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen konnte. Eine Stunde auf dem Wasser dahin schippern, die Sonne genießen und die Geschichte vom Amsterdam kennenlernen war wunderbar.

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Natürlich haben wir in Amsterdam auch ausgiebig geschlemmt. Die folgenden Restaurants und Kaffees kann ich euch sehr ans Herzen legen:
The Pool ein mediterran angehauchtes Restaurant mit einer vielfältigen Karte und super leckeren Speisen. Die Portionen sind ein wenig kleiner als gewohnt, da das Konzept darauf ausgelegt ist, dass sich ein Tisch immer mehrere Speisen teilt. Ideal für alle die sich ein wenig durchprobieren möchten und gerne gesellig beisammen sitzen.
Bazar tausend und eine Nacht in Amsterdam. Wenn man in das Restaurant hineinkommt, befindet man sich in einem riesigen Raum mit bunten Tischen, viel Gewusel und Kellnern die riesige Tablets mit wohl riechenden orientialischen Speisen durch die Gegend tragen.
Coffee Company für eine kleine Auszeit und guten Kaffee. Auch wenn dies eine Kaffeekette ist, haben wir uns dort oft eine kleine Pause gegönnt, uns über das kostenlose Wifi gefreut und neue Pläne für die weiteren Stunden in Amsterdam geschmiedet. Wir wurden nie enttäuscht.

Nicht nur für die Grachten, auch für guten Kaffee ist Amsterdam berühmt und daher haben wir uns natürlich auch richtig guten Espresso mit nach Hause genommen. Diesen haben wir in einem süßen Kaffeeladen gekauft, den wir beim Schlendern durch die Gassen entdeckt haben. Die Beratung war sehr freundlich und hilfsbereit, sodass wir trotz der riesigen Auswahl schnell fündig wurden. Sogar das Modell unserer Siebträgermaschine wurde bei Auswahl und Mahlgrad berücksichtig. Das nenne ich doch mal Kaffeekompetenz!

Amsterdam hat mir richtig gut gefallen und ich würde jederzeit wieder hin fahren. Wir sind in den vier Tagen so viele Kilometer gelaufen und sind durch so viele Straßen geschlendert, haben aber trotzdem noch nicht alles gesehen. Auch ein paar Touri-Highlights wie zum Beispiel das Anne Frank Haus würde ich mir beim nächsten Mal gerne anschauen. Da sollte man nur möglichst früh vor Ort sein oder online ein Ticket reservieren, da die Schlage über den Tag immer weiter wächst. Ich will gar nicht wissen wie lange man für den Eintritt anstehen muss. War von euch jemand schon mal im Anne Frank Haus und kann erzählen, ob es sich tatsächlich lohnt? Das würde mich brennend interessieren!

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Ich könnte euch noch so viel mehr zu unseren Tagen in Amsterdam erzählen. Das würde allerdings gefühlt den Rahmen für meinen kurzen City Guide sprengen.

Daher nochmal kurz und knapp meine 5 wichtigsten Tipps im Überblick:

1. Schlafen im Volkshotel ist nicht nur ein absolutes Erlebnis sondern auch ein perfekter Ausgangspunkt für jegliches Sightseeing in Amsterdam.
2. Wer abseits der High Street bummeln möchte, der sollte unbedingt die 9 Straatjes aufsuchen.
3. Amsterdam aus einer anderen Perspektive erlebt man nur mit einer Grachtenfahrt.
4. Ein Besuch im Reichsmuseum darf nicht fehlen – auch für diejenigen die nicht so viel von Kunst verstehen lohnt sich der Blick auf die wundervollen Werke.
5. Kaffeepause in einer der zahlreichen Kaffees ist einfach ein MUSS – da dürfen es am Tag auch gerne zwei oder drei Kaffees sein, am liebsten mit einem Stück leckeren Kuchen.

Ich hoffe euch gefallen die kleinen Tipps die ich für euch gesammelt habe. Vielleicht habt ihr ja auch noch den ein oder anderen weiteren Tipp parat? Das wird bestimmt nicht der letzte Besuch in Amsterdam gewesen sein.

Das Fitness Update entfällt heute ausnahmsweise. Wie ich euch letzte Woche in meinem Update verraten habe, habe ich auch sportlichen Urlaub genommen und daher gibt es erst am kommenden Sonntag ein neues Fitness Update von mir.

Bis bald ihr Lieben!

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4 Kommentare

  1. Amsterdam ist doch immer wieder eine Reise wert. Am besten gefällt mir auch das Jordanviertel.
    Wenn ich deine schönen Bilder anschaue, würde ich am liebsten sofort die Koffer packen.
    Danke für den Tipp mit dem Volkshotel, kannte ich bisher noch nicht.

    Liebe Grüße,
    Sabine

    • Amsterdam möchte ich unbedingt nochmal im Sommer besuchen. Das muss bestimmt auch herrlich sein und dann tingel ich von einem Straßenkaffee zum nächsten! 😉

      Lieben Gruß

  2. Pingback: Fitness Update #20 - Wunschglück

  3. Pingback: City Guide - London - Wunschglück

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