Vegan
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Eine Woche vegan

Seit einer Woche ernähre ich mich nun rein pflanzlich. Eine riesige Umstellung habe ich gedacht und die Sorgen waren groß bereits in den ersten Tagen zu versagen. Jetzt eine Woche später merke ich, dass all diese Sorgen absolut unbegründet waren. Ich esse, ich esse viel, ich esse gesund und ich habe nur ganz selten das Gefühl auf etwas verzichten zu müssen.

Tatsächlich beeindruckt mich die erste vegane Woche so sehr, dass ich mich schon richtig auf die noch kommenden freue. Stand heute würde ich sogar sagen, dass ich mir vorstellen kann ganz auf eine vegane Ernährung umzusteigen. Aber was genau gefällt mir so gut?

1. Ich esse so bewusst noch nie.

Uund dass obwohl ich schon immer auf eine gute ausgewogene Ernährung geachtet habe.

2. Ich esse kaum noch Süßigkeiten.

Wenn ich Lust auf etwas Süßes bekomme, dann schnappe ich mir ein Stück vegane Halbbitterschokolade oder etwas Obst.

3. Ich kann kochen.

Das ist wohl mit der tollste Gewinn durch die vegane Ernährung. Wer schon etwas länger hier mitliest, der weiß das ich nie eine begnadete Köchin war. Kochen bedeutete für mich Stress, Backen hingegen die pure Entspannung. Nach der letzten Woche wendet sich jedoch so langsam das Blatt. Ich probiere unterschiedliche vegane Kochrezepte aus und kann sogar behaupten, dass bisher auch alles geschmeckt hat! Es scheint ganz so, dass ich einfach für eine andere Küche gemacht bin. Fleisch garen, anbraten oder grillen konnte ich noch nie, aber Gemüsegerichte fand ich schon immer klasse.

4. Ich probiere ganz viele unterschiedliche Lebensmittel aus und lerne neue Restaurants/Lokale kennen.

Meinen Speiseplan versuche ich jeden Tag anders zu gestalten und kaufe daher möglichst unterschiedliche Gemüsesorten. Dabei kommen auch Sorten wie Schwarzwurzel auf den Teller, die ich sonst nie zubereitet hätte. Auf meinen Dienstreisen schaue ich ganz genau wo ich mir etwas zu Essen hole und lerne dadurch zwangsläufig viele neue Anbieter kennen.

5. Ich habe festgestellt, dass wir Zuhause bereits ganz viele vegane Lebensmittel haben.

So speziell und besonders wie man meint ist es gar nicht. Ob Brot, Nudeln oder unterschiedliche Pestos das meiste können auch Veganer essen. Aber immer schön auf die Zutatenliste schauen!

Bisher kann ich also sagen, dass meine vegane Fastenzeit sehr gut gestartet ist und es weniger schlimm, anstengend oder speziell ist als ich gedacht hätte. Auch mein Bewusstsein für tierische Lebensmittel hat sich geändert. Wenn man sich wirklich mal mit dem Thema auseinandersetzt ist es eigentlich schon erschreckend was alles damit zusammenhängt. Noch habe ich mich nicht getraut den Film „Earthlings“ zu schauen, aber spätestens in der letzten Woche, wenn es um eine finale Entscheidung geht, werde ich es wohl machen.

Soll ich denn mal ein paar von meinen veganen Kochrezepten online stellen? Ich denke da so an Zucchini Spaghetti oder Gemüsepfannen.

Eine wunderschöne Woche ihr Lieben. Bis Sonntag!

2 Kommentare

  1. Liebe Corinna,
    ich würde mich sehr freuen wenn du ein paar deine liebsten veganen Rezepte online stellst. Ich ernähre mich meistens vegetarisch und ab und zu vegan. Genau wie du habe ich festgestellt, dass man auf nichts verzichten muss. Oft wird darum einfach nur ein Hype gemacht. Bisher hat mir auch alles im sehr gut geschmeckt und ich freue mich daher auf viele leckere Rezepte von dir :-)!!!
    LG & drück dich
    Steffi

    • Liebe Steffi,

      seeehr gerne teile ich meine neu entdeckten veganen Rezepte 🙂 Den Anfang wird die Zucchini Pasta mit Avocadocreme machen. Die war einfach so unglaublich gut!
      Im übrigen finde ich die Reaktionen meiner Freunde und Bekannten derzeit super spannend. Irgendwie hätte ich mit mehr Argwohn gerechnet, aber die meisten fragen total interessiert nach. Warum ich das mache, was ich esse etc. Das finde ich total positiv.
      Ein Hype ist es wirklich nicht, sondern einfach eine andere Art zu kochen, backen und genießen 😉

      Ich freue mich darauf dich nächstes Wochenende wieder zu sehen! :-*

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