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Fitness Update #8

Und da ist Weihnachten nun auch schon wieder vorbei. Ich hoffe ihr hattet alle wunderschöne und erholsame Feiertage, mit viel leckerem Essen in bester Gesellschaft! Wir hatten eine ganz tolle Zeit bei unseren Familien und wurden rundum verwöhnt. Ich hatte mir ja fest vorgenommen meinen Trainingsplan während der Feiertage so weiter zu machen wie sonst auch, aber das war gar nicht immer so leicht. Etwas träge vom vielen Essen und Sitzen fühle ich mich ja schon.

KW 52 – 2015

Trainingsplan:

Dienstag – Workout: Arme & Bauch + Stretching + Blackroll
Donnerstag – Workout: Bauch & Ausdauer+ Stretching
Samstag – Joggen: 7 km, Ø 5:18 min/km
Sonntag – Workout: Beine & Ausdauer + Stretching

Stimmung:

Die zwei Workouts bis Donnerstag waren ein echter Klacks. Das Joggen am Samstag und das Workout am Sonntag waren hingegen ziemlich anstrengend. Beim Joggen hatte ich das Gefühl als würde ich 5 Kilo mehr mit mir herumtragen. Ich habe mich richtig träge gefühlt und auch meine Kondition war an dem Tag nicht so super. Daher habe ich meine 7 Kilometer auch durchschnittlich in „nur“ 5:18 min/km geschafft. Ganz ehrlich – das hat mich im ersten Moment schon arg geärgert! Wenn ich ein Ziel vor Augen habe bin ich eigentlich sehr diszipliniert und möchte es unbedingt schaffen. Nach meinem letzten Lauf von 5:12 min/km war ich so überzeugt, dass ich die zehn Sekunden schon noch knacken werde. Jedoch bin ich noch langsamer gelaufen. Da ist es echt nicht leicht sich trotzdem zu motivieren und zu freuen. Ich meine 5:18 min/km ist immer noch eine echt gute Durchschnittszeit für mich! Lange Zeit war für mich gar nicht daran zu denken so schnell zu laufen. Das sollte man sich echt immer vor Augen führen, wie sehr man sich im Vergleich zum Beginn gesteigert hat. Und genau das ist doch eigentlich auch worauf man stolz sein sollte oder? Nächste Woche ist ja noch einmal die Chance in 2015 die 05:10 min/km auf 7 Kilometer zu knacken!

Ziel:

Für die kommende Woche bleibt mein Trainingsplan unverändert. Die 5:10 min/km sind mein ganz großes Ziel und ich werde Gas geben diese Durchschnittszeit zu erreichen. Danach möchte ich mit einem veränderten Intervalltraining durchstarten. Bei Runtastic habe ich gesehen, dass es dort ein extra Intervallmenü gibt und das werde ich ab Januar dann mal ausprobieren. Ich bin sehr gespannt wie ich damit klar komme und inwieweit die anders gesetzten Intervalleinheiten mich fordern. Meine Befürchtungen sind jetzt schon, dass ich nach der ersten Laufrunde sowas von kaputt sein werde. Naja, nur dadurch kann man besser werden, nicht wahr?

Meine Vorsätze für das kommende Jahr sollen heute noch gar kein Thema sein, die werde ich euch am kommenden Sonntag verraten. Wie sich meine diesjährigen Vorsätze entwickelt haben, möchte ich euch heute aber gerne erzählen.
Das größte Ziel war den 12 Wochen Bikini Body Guide (Teil 1) von Kayla Itsines komplett zu schaffen. Pünktlich Anfang Januar habe ich gestartet und ihn bis Ende März fertig gemacht. Man war das ein Gefühl! So viel Sport wie zu dieser Zeit habe ich noch nie gemacht und es war einfach richtig gut. Dazu muss ich sagen, dass der Guide echt hart ist und man sehr viel Disziplin an den Tag legen muss, da man sonst die mindestens sechs Trainingseinheiten pro Woche nicht auf Dauer schafft. Das bedeutet: lieber ersteinmal das Workout oder die Joggingrunde zu beenden, bevor man sich mit Freunden trifft oder spät abends um 21 Uhr oder 22 Uhr seine Trainingseinheit zu machen, wenn man es den ganzen Tag noch nicht geschafft hat. Es ist nicht leicht, aber es lohnt sich! Nach den ersten zwölf Wochen habe ich im April den Guide erneut von vorne mit allen Trainingseinheiten durchgezogen. Schließlich war im Juli unsere Hochzeit und bis dahin wollte ich in bester Kondition sein. Nach der Hochzeit bin ich mit den Trainingseinheiten etwas runter gegangen und habe den Guide stärker an meine Arbeit und Freizeit angepasst. Somit schwanke ich seit dem zwischen vier und fünf Trainingseinheiten pro Woche. Die Variabel ist immer meine Laufrunde. Die drei Workouts aus dem Guide mache ich seit Januar 2015 nun tatsächlich jede Woche. Den Sport kann ich mir gar nicht mehr wegdenken, denn er gehört mittlerweile einfach dazu. Selbst wenn ich nur drei Workouts gemacht habe, habe ich manchmal das Gefühl ich habe diese Woche über nichts getan. Das ist irgendwie absurt, aber der Sport ist mittlerweile so in meiner Routine, dass er gar nicht mehr so stark auffällt. Mein innerer Schweinehund zeigt sich nur noch sehr selten und ist meistens auch schnell davon zu überzeugen, dass eine Runde Sport jetzt doch sehr gut wäre. Ich kann euch sagen, so macht Sport richtig Spaß. Es ist ein neuer Lifestyle. Das ist glaube ich auch der wichtigste Punkt der sich für mich verändert hat. Ich mache Sport nicht, weil ich Sport machen muss, sondern weil ich Sport machen möchte. Weil es für mich einfach zu meinem Leben dazu gehört, ich mich dadurch fitter und gesünder fühle und mein derzeitiges Körpergefühl liebe. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Sommerurlaub, bin gespannt wie sich mein Körper weiter verändert und welche sportlichen Ziele ich noch erreichen werde. Es macht einfach Spaß! Dieses Jahr kann ich echt einen riesen Haken hinter meine Vorsätze machen. Mission accomplished.

Wie sehen denn eure guten Vorsätze rückblickend aus? Habt ihr sie erreicht, kam doch etwas dazwischen, oder habt ihr euch im Laufe des Jahres noch andere gesetzt?

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