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Avocado-Chia-Kuchen mit Zarbitterschokolade

Ich liebe ja Avocados! Ob im Salat, auf einer Scheibe Brot, als Sauce für Pasta oder einfach pur. Das man mit Avocados auch backen kann, habe ich schon oft gehört und gelesen. Selbst probiert oder gar gemacht habe ich es aber noch nie.

Wieder also einmal ein guter Grund etwas Neues auszuprobieren! Entstanden ist ein mega leckerer Avocadokuchen mit Chiasamen und einer feinen Glasur aus Zartbitterschokolade. Genau das richtige für die Kaffeetafel oder für süße Frühstücker wie mich am Morgen.

Avocado_Chia_Kuchen

Zutaten:

1 Avocado
25 g Chiasamen
1/2 Zitrone
220 g Butter
200 g braunen Rohrzucker
1 Pckg. Vanillerohrzucker
1 Prise Salz
4 Eier
350 g Dinkelmehl
1 Pckg. Backpulver
50 g gemahlene Mandeln (mit Haut)
50 ml Mandelmilch (oder Kuhmilch)
150 g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

1. Den Ofen auf etwa 180 Grad Umluft vorheizen.
2. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, und das Fleisch aus der Schale lösen. In grobe Würfel schneiden und in ein Pürriergefäß geben. Den Saft einer halben Zitrone hinzugeben und die Avocado zu einer cremigen Masse mixen.
3. Butter, Rohrzucker, Vanillerohrzucker und die Prise Salz mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Eier einzeln hinzugeben und gut verrühren.
4. Nun die Avocadocreme hinzugeben und unter die Butter-Zucker-Ei Masse rühren.
5. Zum Schluss noch nach und nach das Mehl mit Backpulver, die Chiasamen und die gemahlenen Mandeln hinzugeben. Die Mandelmilch dazugießen und den Teig zu einer homogenen Masse fertig rühren.
6. Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgekleidete Kastenform füllen und für etwa 50 – 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Damit die Oberseite nicht verbrennt den Kuchen etwa 15 Minuten vor Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken. Je nach Ofen kann die Backzeit sich verlängern. Um die Kuchenform mit Backpapier auszukleiden gibt es im übrigen einen ganz einfachen Trick: Das Backpapier nass machen, zusammenknüllen und dann in die Form legen.
7. Nach dem Backen den Kuchen gut auskühlen lassen.
8. In der Zwischenzeit die Zartbitterschokolade in einem Wasserbad schmelzen. Und im Anschluss über den abgekühlten Kuchen geben. Bis zum Servieren die Schokoladenglasur fest werden lassen.

Mit der Avocado hat es sich richtig gut backen lassen und die Kombination mit der Zartbitterschokolade – einfach nur herrlich! Dadurch, dass die Avocado selbst ja keinen starken Eigengeschmack hat, wird der Geschmack des Kuchens auch nicht irgendwie verunstaltet. Damit lässt sich ganz sicher auch jeder Skeptiker überzeugen!

Wie ich gelesen habe, kann man Butter angeblich eins zu eins mit Avocado ersetzten. Ob da was Wahres dran ist kann ich nicht sagen, aber ich würde sagen ein Versuch ist es doch wert, oder? Sind ja schließlich super gute gesunde Fette von der lieben Avocado, die aus jedem Kuchen ein echtes Power-Food zaubern. Naja, zumindestens gefühlt! Wer es ganz gesund mag, der kann natürlich auch die Zarbitterschokolade weg lassen. Was aber super schade wäre, da die knackige Glasur dem Kuchen nochmal das gewisse Etwas gibt.

Kennt ihr noch weitere tolle Backrezepte in denen Avocados verarbeitet werden? Ich hätte Lust ein wenig mehr damit zu experimentieren.

Einen zauberhaften Sonntag ihr Lieben und bis bald!

2 Kommentare

  1. Hehe, ja die Reaktion kann ich mir gut vorstellen! 😀

    Ich wäre auf die Gesichter gespannt, wenn ihnen der Kuchen schmeckt und sie es dann erfahren. Mit Sicherheit seeehr irritiert 😉

  2. Liebe Corinna,
    ich habe Avocados bisher nur als Guacamole verarbeitet. Aber ich hätte auch Lust, mal damit zu experimentieren – auch wenn meine Kinder dann sicherlich sagen:
    "Iiiiiiiiihhhhhh! Avocado im Kuchen???!!!!!!
    Aber sie müssen es ja erst gar nicht wissen. 😉

    Liebe Grüße,
    Sabine

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