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Fünf Fitness Tipps – sportlich im Alltag

Schon länger gab es keinen richtigen Sportbeitrag mehr. Das ärgert mich ein wenig, da ich sooo gerne mehr über das Thema schreiben würde, aber es einfach an der Umsetzung hapert.
Heute habe ich es aber geschafft – yeah!
Da nicht jeder die Zeit oder Motivation hat jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Sport in seinen Tagesablauf einzuplanen, möchte ich heute fünf Fitness Tipps mit euch teilen, die ganz leicht in euren Alltag zu integrieren sind. Damit bekommt natürlich niemand sofort eine Bikini-Figur. ABER wer konsequent dran bleibt wird merken, dass sich Kondition und Kraft nach und nach positiv entwickeln. Wie heißt es so schön: Kleinvieh macht auch Mist.

1. Treppensteigen

Eines der einfachsten und sehr effektiven Dinge ist tatsächlich Treppensteigen. Warum immer lange auf den Aufzug warten, sich dann mit ganz vielen anderen Menschen hineinquetschen, wenn man auch über die Treppe ins Büro, die Wohnung oder sonst wohin kommt?
Ins Büro nehme ich grundsätzlich immer die Treppe, auch wenn ich dafür fünf Stückwerke hochlaufen muss. Natürlich war ich am Anfang fix und fertig und habe wie ein Nilpferd geschnauft. Das zahlt sich aber nach einer Woche Durchhalten ganz schnell aus. Die Ausdauer wird besser, dass Schnaufen beginnt mit jedem Mal viel später und man tut gleichzeitig etwas für den Popo! Beim Treppensteigen achte ich immer darauf, dass ich mit der gesamten Fußfläche aufsetze und mich nach obenhin abdrücke. Tendenziell neige ich dazu mich immer nur auf den vorderen Fußballen/-zehen abzudrücken, da dies viel leichter ist. Für eine schöne Rückseite tut das aber nicht ganz so viel. Also, beim Treppensteigen immer daran denken den Fuß komplett aufzusetzen, sich abzudrücken, den nächsten Fuß auf der darüber liegenden Stufe wieder komplett aufsetzen, abdrücken und so weiter.

2. Öfter mal das Fahrrad nehmen

Fahrrad fahren sollte man eigentlich viel öfter. Nicht jede Strecke muss zwangsläufig mit dem Auto zurückgelegt werden. Das spart Sprit, Nerven und Geld.
Ich versuche alle kleineren Erledigungen bei uns in der Stadt, für die ich nicht unbedingt das Auto benötige, mit dem Fahrrad zu machen. In erster Linie geht es mir dabei gar nicht mal darum fit zu bleiben, sondern ich genieße den Wind im Gesicht, die frische Luft und habe dabei immer so ein kleines Gefühl von Freiheit. Vor allem wenn das Wetter im Frühling besser wird ist es einfach nur toll, die Sonne zu spüren, aber auch im Winter mag ich die kalte Luft (vorausgesetzt ich bin richtig dick eingepackt mit Handschuhen, Schal und Co.). Fitter werden geht also auch nebenher.

3. Besiege den Berg

Wenn ihr bewusst eure Kondition auf dem Rad trainieren wollt, dann solltet ihr vor allem Hügel oder Berge hinauffahren. Wir wohnen selbst (leider) auf einem kleinen Berg und als wir hier hin gezogen sind, bin ich immer fast gestorben als ich oben war. Ich habe es gehasst! Mittlerweile schnaufe ich zwar immer noch ein wenig, aber es ist sooo viel besser geworden. Das feiere ich jedes Mal.
Sucht euch also bewusst Strecken, die schwieriger zu bewältigen sind und schon tut ihr eurer Ausdauer etwas richtig gutes.

4. Schleppe selber

Ob Wasserkästen, schwere Einkaufskörbe, Wäschekörbe oder andere Gegenstände, tragt sie selber!
Warum nur den Mann alles in die Wohnung schleppen lassen, wenn ihr dadurch ganz einfach eure Kraft und Ausdauer trainieren könnt? Lieber soll er euch die Tür aufschließen und aufhalten, damit ihr die schweren Sachen in die Wohnung oder zum Auto tragen könnt.
Wir kaufen etwa jede Woche neue Wasserkästen und während Herr Wunschglück das Auto in die Garage bringt, buchsiere ich alle Kästen fleißig hoch in den zweiten Stock. Das macht zwar keinen Spaß und tut an den Händen weh (warum können die Hersteller nicht mal gut Tragegriffe entwickeln?), aber bringt Mukkies! Perfekt ist es dann natürlich, wenn ihr mit dem Tragen der schweren Sachen gleichzeitig eurer Treppenworkout verbindet. Eine großartige Kombination, da freuen sich Po, Beine und Arme.

5. Squats beim Zäheputzen

Squats sind die super berühmten Kniebeugen, die aus jedem Hintern ein wohlgeformtes Popöchen zaubern sollen. In fast jeden Workouts sind diese eingebaut und leisten einfach wunderbare Arbeit! Warum also die Zeit beim Zähneputzen nicht dazu verwenden einpaar Squats mit einzubauen?
Ich persönlich stand in der Zeit immer gefühlte 5 Minuten lang einfach nur vor dem Waschbecken und habe gewartet bis alle Zähne schön blank geputzt sind. Seit kurzem aber nicht mehr, denn die Zeit investiere ich nun deutlich sinnvoller. Gleiche Stelle, gleicher Ort, aber anstatt einfach stehen zu bleiben mache ich nun meine Squats. Dafür geht ihr in die Kniebeuge und wieder hoch und wiederholt das so lange bis ihr mit dem Zäheputzen fertig seid. Es kommt gar nicht darauf an wie oft ihr die Kniebeugen schafft, sondern einfach dass ihr sie macht. Versucht mit jedem Mal immer etwas weiter herunter zu gehen und ihr werdet schnell merken, dass eure Muskeln da ganz schön etwas zu leisten haben. Für die richtige Technik schaut am besten mal hier vorbei.
Mit diesen fünf Fitness-Tipps wünsche ich euch noch einen wunderschönen Sonntag! Verratet mir doch auch mal eure Tipps, um im Alltag fit zu bleiben.

Bis bald ihr Lieben.

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