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10 Fitness Tipps um den inneren Schweinehund zu besiegen

Endlich ist er da, mein erster Post zum Thema Sport und fit bleiben! Ich habe hin und her überlegt „Wie soll ich das Thema angehen?“ „Worüber soll ich schreiben?“ „Womit fange ich an?“ und dann, beim Laufen, kam es mir wie aus dem Nichts. Wie schaffe ich es eigentlich mich bereits seit drei Wochen sechs Mal die Woche zum Sport zu motivieren, ohne auch nur ein Mal ausfallen zu lassen? Genau diese Motivationstipps möchte ich Euch heute geben.
10 Tipps die Euch helfen mit dem Sport anzufangen, am Ball zu bleiben und Spaß daran zu haben!

Fitness_Hanteln

1. Setze Dir ein Ziel

Was möchtest Du erreichen? Bis wann möchtest Du dies erreichen?
Das sind wohl zwei essentielle Fragen, die man zu Beginn klären sollte. Möchte ich abnehmen, möchte ich fitter werden, oder steht der Sommerurlaub vor der Tür und der Winterbody soll strandtauglich gemacht werden? Jeder hat unterschiedliche Gründe mit dem Sport anzufangen und jeder hat ein anderes Ziel auf das er hinarbeitet. Zeitlich definierte Ziele helfen zudem ungemein, um am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben. Schön ist es auch, wenn Ihr Euch Etappenziele setzt wodurch Ihr recht schnell kleinere Erfolge feiern könnt. Ein großer Motivationsbringer!

2. Suche Dir eine Sportart aus, die Dir Spaß macht

Es gibt nichts schlimmeres, als sich nach draußen zu quälen um eine Runde joggen zu gehen, obwohl man sich nichts langweiligeres vorstellen kann. Auch ein Fitnessstudio ist nicht für jedermann geeignet. Vielleicht dann doch lieber zum Schwimmen gehen, Homeworkouts machen oder auf Youtube nach den neuesten Zumba Moves tanzen? Was Ihr macht ist Euch komplett selbst überlassen. Hauptsache Ihr habt Spaß dabei!

3. Schreibe Dir einen Workoutplan

Was machst du wann? Nichts ist einfacher als zu sagen „Das mache ich morgen, oder übermorgen, weil heute habe ich keine Zeit dazu.“ Ein guter Spruch, den man sich hier wirklich merken sollte ist: Zeit hat man nicht, die nimmt man sich für das was einem wichtig ist. Es geht also einfach darum ob Ihr lieber noch eine Runde auf dem Sofa chillen wollt oder den Schweinehund auf dem Sofa lasst und Ihr Euch Eure Sportschuhe packt und los lauft.
Ein Workoutplan hilft dabei sich die Zeit für Sport gut einzuteilen. Du hast eine Verabredung am Wochenende? Dann leg Dein Trainingsprogramm auf einen anderen Tag. Hauptsache ist, dass du jede Woche dein persönlich gesetzes Ziel schaffst.

4. Morgens oder abends?

Wenn Du Dir deinen persönlichen Workoutplan gemacht hast, dann bedenke dabei ob Du lieber morgens oder abends Sport machst. Die einen lieben es noch vor dem Frühstück einen Haken dahinter machen zu können, andere gehen lieber am Abend zum Sport um danach direkt k.o. ins Bett zu fallen. Plane Dein Sportprogramm fest in Deinen Tagesablauf ein. So passiert es Dir nicht, dass andere Termine damit kollidieren.

5. Sportbekleidung – Optik

Ein für mich nicht zu unterschätzendes Thema ist die Optik beim Sport. Ist man gut gekleidet, fühlt man sich direkt viel wohler und hat bereits den ersten Fuß im Motivationspool stehen. Stelle Dir Deine liebsten Outfits zusammen, probiere auch ruhig knallige Farben aus und lass es einfach richtig krachen! Ich liebe meine Neonsporthosen. Die machen gute Laune und dann läuft doch gleich alles viel besser.

6. Sportbekleidung – Funktion

Sehr wichtig ist auch die Funktion der Sportbekleidung. Nur gut aussehen ist natürlich auch nicht toll, wenn man nur schwitzt, die Sachen nicht trocken werden und die Hose die ganze Zeit rutscht und zwickt. Das macht keinen Spaß! Achtet also darauf, dass Ihr Euch gute Sportsachen holt, die bequem und atmungsaktiv sind und perfekt sitzen. Es gibt nichts nervigeres, als wenn Ihr ständig die Hose wieder nach oben zuppeln müsst, das T-Shirt beim Laufen immer hoch rutscht oder die Socken in den Schuh gleiten. Das müssen auch nicht immer Markenklamotten sein. Probiert Euch einfach durch verschiedenste Anbieter und ich garantiere Euch, Ihr werdet schnell Eure Lieblingsstücke finden.

7. Sofort umziehen

Bleiben wir beim Thema Bekleidung und kommen wir zu einem Tipp der wohl mit am besten funktioniert. Zieht sofort Eure Sportsachen an, sobal Ihr auch nur daran denkt etwas Sport zu machen. Steckt Ihr einmal drin, gibt es keinen Weg mehr zurück und das Gefühl danach ist immer unbezahlbar! Also nicht lange fackeln, rein in die Klamotten!

8. Erfolge feiern

Wer hat schon Spaß an etwas, wenn man nicht sieht, dass es etwas bringt? Sucht Euch deswegen eine Laufstrecke, Übungen oder Disziplinen die Ihr immer wiederholt. Hier werdet Ihr sehr schnell Erfolge sehen. Sei es Ihr schafft es die Strecke in immer weniger Zeit zu laufen, die Übung immer öfter zu wieder holen, oder mehr Gewicht heben zu können. Feiert Eure Erfolge und lasst Euch davon motivieren. Wandelt die Übungen ruhig immer wieder etwas ab um keine Langeweile einkehren zu lassen.

9. Apps / Gadgets

Verfolgt Eure Erfolge nicht nur mit dem Bauchgefühl oder der Stoppuhr, sondern ruhig auch mit geeigneten Apps und Gadgets. Ihr wollt wissen wie schnell Eure Durchschnittsgeschwindigkeit beim Laufen ist, wieviel Kalorien Ihr verbrannt habt, wieviele Schritte Ihr am Tag gelaufen seid? Dann sind solche kleinen Helfer perfekt geeignet. Sie machen nicht nur Spaß, sondern Ihr könnt Eure Erfolge mittracken und daraus immer wieder neue Ziele ableiten. Fünf Mal mit 6 Kilo Hanteln trainiert? Dann sollten es beim nächsten Mal vielleicht 8 Kilo sein.

10. Keine Ausnahmen

Ja, das hört sich vielleicht etwas hart an, aber genau das führt Euch zum Ziel! Macht Ihr eine Ausnahme, wird daraus eine zweite, aus dieser eine dritte und so weiter…Plant Euch gut Eure freien Sporttage ein an denen Ihr relaxen könnt. Steht aber Sport im Kalender, dann wird auch Sport gemacht! Einmal verschoben ist der größte Garant dafür, dass Ihr nicht mehr lange konsquent dabei sein werdet.

Fitness

Das waren also meine 10 Sporttipps. Ich befolge heute auch mal direkt einen davon und schwinge mich, sobald ich Zuhause bin, in meine Sportsachen. Beim nächsten Mal erfahrt Ihr dann wie ich die 10 Tipps umsetze, welche Apps ich benutze und was mein Ziel ist.

Wer macht denn eigentlich von Euch regelmäßig Sport und was? Das würde mich ja mal riesig interessieren.

Bis bald Ihr Lieben!

9 Kommentare

  1. Genau so in ich das vor einem Jahr auch angegangen, aber mein Verhängnis waren die Ausreden 😀
    Deinen Post fand ich total motivierend! Vielleicht starte ich ja doch nochmal was 🙂

    Liebste Grüße,
    Clarimonde

  2. Tolle Tipps. Ich mache 2x die Woche Sport und finde das schon gut 😀 Dienstags gehts immer zu Step Aerobic und Donnerstag ist Body Balance (Mischung aus Yoga und Pilates). Zum Ende der Woche was ruhigeres finde ich ideal. Und einen Tag Pause brauche ich dazwischen auch. Sonst habe ich das Gefühl ich kommt zu gar nichts.

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Sport 😉
    Maren

  3. Liebe Marie, das freut mich sehr, dass ich dich motivieren konnte 🙂
    Am Samstag fange ich nach zwei Wochen Krankheit auch endlich wieder mit dem Sport an. Ich kann es kaum erwarten!

  4. hallo corinna,

    obwohl ich schon seit langem bei dir mitlese, habe ich deine fitness tipps bisher immer ganz dezent beiseite geklickt und nur die rezepte beachtet…jetzt habe ich -von ganz allein und ich weiß auch nicht wieso- plötzlich meinen inneren schweinehund auf ein minimum zusammen schrumpfen lassen und deshalb sind deine fitness berichte mit einem mal super interessant *hihi*

    ich habe mich in diesem beitrag auch so ziemlich wieder gefunden…als anfänger habe ich mir natürlich direkt einen plan gemacht…die klamotte macht soooo viel aus und es ist erstaunlich, was für tolle beine laufhosen machen ;O) punkt 7 wird direkt angewendet, denn er ist logisch und man trickst sich selber aus…erfolge feiern…das mache ich heute schon den ganzen tag…ich habe nämlich muskelkater und für mich ist das ein erfolg…das bedeutet, da passiert was…jetzt ist mein ziel ohne muskelkater das training zu schaffen…

    jetzt würde mich noch interessieren, welche apps und gadgets du empfehlen kannst…mittlerweile gibt es ja jede menge…oder bleibst du immer noch bei runtastic?

    Dann würde mich noch interessieren -vielleicht habe ich es auch überlesen und wenn nicht, wäre darüber ein bericht auch interessant- wie dein workout und stretching aussieht…

    Ganz liebe grüße sagt die gerade erst beginnende läuferin, die froh ist einen Kilometer zu schaffen…aber aller anfang ist schwer…

    Anja :O)

    • Liebe Anja,

      das finde ich richtig klasse dass du deinen Schweinehund hinter dir lassen konntest!
      Der Anfang ist echt nicht leicht, aber wenn du diese Hürde überwunden hast wird es nur noch besser. Irgendwann gehört dein Sport einfach zum Alltag und dann fällt es einem auch gar nicht mehr so schwer sich zu überwinden. Schwache Tage sind immer mal wieder dabei, aber im Großen und Ganzen wirst du so motiviert wie nie zuvor sein!

      Für mich ist der Muskelkater danach auch immer der beste Beweis, dass sich das Training gelohnt hat. Da weiß man dann was man getan hat 🙂 Auch heute noch habe ich regelmäßig Muskelkater. Zwar nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang – Gott sei Dank – aber mit der zunehmenden Leistung steigert sich natürlich auch das Trainingspensum und somit führst du deinen Körper immer wieder an neue Leistungsgrenzen heran. Daher wirst du den Muskelkater zwar nie ganz los werden, aber immer wissen dass sich die Anstrengung lohnt 😉

      Bezüglich der Apps und Gadgets hat sich bei mir eigentlich nicht viel verändert. Ich nutze immer noch Runtastic, da ich damit super zufrieden bin. Derzeit überlege ich mir eine GPS Uhr zu kaufen mit der ich direkt die Laufstrecke tracken kann, aber noch bin ich auf kein gutes Modell gestoßen. Herzfrequenzmesser etc. interessieren mich derzeit nicht so sehr. Dafür bin ich nicht Profi genug 😀 Ansonsten habe ich mir endlich wireless Laufkopfhörer besorgt, mit denen ich nun auch Musik während des Joggens hören kann. Die normalen Dinger fallen mir immer sofort aus dem Ohr und das Kabelgewirr verheddert sich immer überall. Bin gespannt wie ich mit den neuen Kopfhörern zurecht komme.

      Über mein Stretching habe ich tatsächlich noch nichts geschrieben. Ich glaube dass sollte ich unbedingt mal machen! Eigentlich unterscheide ich hier immer je nach Workout welche Mukelgruppen ich stretche. Nach einem Beinworkout die Beine und den Po, nach einem Bauch Workout meistens Bauch und Arme. Ich werde mich mal daran begeben einen etwas ausführlicheren Beitrag zu schreiben. Das Workout welches ich mache ist der Bikini Body Guide von Kayla Itsines. Hier findest du Infos um das Programm mal kostenlos testen zu können: http://www.kaylaitsines.com/pages/free-workouts Nach mittlerweile mehr als einem Jahr bin ich immer noch sehr zufrieden mit den Trainingsplänen und Ergebnissen.

      Ich hoffe ich konnte dir all deine Fragen beantworten und freue mich riesig, dass ich ab jetzt eine weitere Leserin meiner Fitness Updates habe 😉 Ganz liebe Grüße sende ich dir!

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